
Mira Stadler
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Mira Stadler, geboren 1992 im slowenischen Teil Kärntens, studierte Kultur- und Sozialanthropologie am Max Reinhardt Seminar in Wien und spezialisierte sich auf Schauspielregie unter der Anleitung von Martin Kušej und Anna Maria Krassnigg. Während ihrer Ausbildung inszenierte sie Sarah Kanes Phaidras Liebe, das 2017 erfolgreich am Festival Setkání-Encounter in Brünn und am Schauspielschultreffen in Stuttgart teilnahm. Ihre Diplominszenierung Alles muss glänzen wurde 2018 zum Körber Studio Junge Regie im Thalia Theater in Hamburg eingeladen. Nach dem Studium sammelte Stadler Erfahrungen als Regieassistentin am Residenztheater München, wo sie unter anderem mit Regisseur*innen wie Mateja Koležnik zusammenarbeitete. Anschließend wechselte sie an das Burgtheater Wien, wo sie sowohl als Assistentin als auch als eigenständige Regisseurin tätig war. Im Rahmen des Festivals CarinthiJA2020 präsentierte sie im Herbst 2020 ihre erste zweisprachige Stückentwicklung Kommen.Gehen.Bleiben // priti.oditi.ostati in Šentjakob. Ihre Inszenierung von Evan Placeys Mädchen wie die im Vestibül des Burgtheaters wurde mit dem STELLA-Darstellender.Kunst.Preis für junges Publikum in der Kategorie „Herausragendes Stück für Jugendliche“ ausgezeichnet. Danach folgten Engagements am Volkstheater Wien, am slowenischen Staatstheater in Maribor, am Stadttheater Klagenfurt, am Landestheater Niederösterreich, dem Tiroler Landestheater, dem Dschungel Wien und dem Next Liberty Graz.
Eine besondere Aufgabe war die Österreichische Erstaufführung von karpatenflecken am Burgtheater, dessen Autor Thomas Perle den Nestroypreis für das beste Stück des Jahres gewann. Im Dezember 2024 erhielt sie den Förderpreis des Landes Kärnten im Bereich Darstellende Kunst. Zuletzt inszenierte sie Mein Freund Harvey am Stadttheater in Klagenfurt.


















