
Mihály Zeke
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Mihály Zeke (geb. 1982) studierte Kirchenmusik, Klavier und Chordirigieren an der Musikhochschule Stuttgart bei John Laukvik, Friedemann Rieger, Dunja Vejzovic, Dieter Kurz, Denis Rouger und Richard Wien. Noch während des Studiums sammelte er wertvolle Erfahrung als Organist und Chorleiter sowie als Klavierbegleiter für Gesangskurse und Chöre in der Stuttgarter Region. Er pflegt seitdem eine rege Tätigkeit als Liedpianist. Sein Duo mit der Sopranistin Rabea Kramp gewann den ersten Sängerpreis im Paula-Salomon-Lindberg Berlin 2011 sowie den Preis für den besten Pianisten im Hugo-Wolf-Wettbewerb Slovenj Gradec 2012. Im selben Jahr wurde er ins Dirigentenforum des Deutschen Musikrates aufgenommen. Meisterkurse bei u.a. Stefan Parkman, Peter Dijkstra, Morten Schuldt-Jensen, Nicole Corti, Jörg-Peter Weigle und mit Chören wie der MDR oder der Schwedische Rundfunkchor ergänzen seine Ausbildung. Er war Stipendiat der Kyveli-Horn-Stiftung, des DAAD und des Freundeskreises der Musikhochschule Stuttgart.
2012 wurde er Chordirektor an der Oper von Dijon im Burgund und erarbeitete eine breite Spanne von Opern- und Konzertrepertoire von Mozart bis Berg. Er dirigierte dort Viktor Ullmanns Kaiser von Atlantis und assistierte Dirigenten wie Gerard Korsten, Emilio Pomarico und Gergely Madaras mit dem Chamber Orchestra of Europe, dem Orchestre Dijon Bourgogne und dem SWR Sinfonieorchester Baden-Baden. 2014 übernahm er die Einstudierung des szenischen Oratorios von John Adams "The Gospel according to the Other Mary" an der English National Opera in London.
Der von ihm gegründete deutsch-französische Kammerchor Candides gewann im selben Jahr den 1. Preis im Internationalen Chorwettbewerb Neuchâtel (CH). Das junge Ensemble hat heute seinen Standort in Paris und erarbeitet a-cappella Literatur auf hohem Niveau.
Seit 2015 leitet Mihály Zeke den professionellen Kammerchor Arsys Bourgogne in der UNESCO-Weltkulturerbestätte Vézelay als Nachfolger von Pierre Cao. Das Ensemble widmet sich der ganzen Spanne der Chorliteratur, vor allem aber der barocken und zeitgenössischen Musik. Die erste CD unter seiner Leitung mit französischen a-cappella-Werken von Debussy bis Messiaen erschien im Januar 2018. Er arbeitet regelmäßig mit Orchestern wie La Fenice, Pulcinella, Orchestre Dijon Bourgogne u.a. sowie mit Chören wie Accentus und dem Ungarischen Rundfunkchor zusammen. Er hat Lehraufträge an den Konservatorien von Paris und Dijon sowie an der Universität von Burgund innegehabt.


















