
Fiona Grond
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Fiona Grond zählt zu den profiliertesten Stimmen einer jungen europäischen Jazzgeneration. Die in der Nähe von Zürich geborene Sängerin und Komponistin zog vor über zehn Jahren nach München, um Jazzgesang und -komposition zu studieren. Was zunächst als Ausbildung begann, entwickelte sich rasch zu einer künstlerischen Heimat und zum Ausgangspunkt einer internationalen Laufbahn.
2018 gründete sie gemeinsam mit dem Saxophonisten Moritz Stahl und dem Gitarristen Philipp Schiepek das Trio „Interspaces“, das musikalische Offenheit, poetische Klangsprache und experimentelle Ausdrucksformen vereint. Mit dem Album „Poesias“ (ACT) unterstreicht das Ensemble seinen eigenständigen künstlerischen Ansatz. Für seine künstlerische Arbeit und Konzerttätigkeit wurde das Trio mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Jazzpreis der Stadt Halle, dem Gewinn des Women in Jazz Wettbewerbs sowie dem 3. Preis beim internationalen JazzBeet Wettbewerb des Jazzfest Bonn.
Grond wurde zudem 2020 mit dem Leonard und Ida Wolf-Gedächtnispreis geehrt; 2024 erhielt sie das Musikstipendium der Landeshauptstadt München.
Neben „Interspaces“ realisiert sie mit dem Pianisten Luca Zambito ein Duo-Projekt; das gemeinsame Album „Time Waves“ erscheint 2026. Darüber hinaus ist sie Initiatorin des Sextetts „Hearts Wide Open“, einer kammermusikalisch geprägten Formation, in der sie verstärkt als Komponistin und Arrangeurin hervortritt und einen vielschichtigen, nahezu orchestralen Klangraum zwischen Jazz, Improvisation und zeitgenössischer Klassik erforscht.
Ihre stilistische Vielseitigkeit zeigt sich auch in Engagements beim Christian Elsässer Jazz Orchestra und der Jazzrausch Big Band. Mit dem Svetlana Marinchenko Trio war sie international zu hören. 2019 wurde sie von den New York Voices als Stipendiatin für deren Vocal Camp ausgewählt.


















