Vom 8. bis 10. Oktober 2026 lädt das Symposium „Künstlerische Identität in Forschungsvorhaben“ dazu ein, aktuelle Fragestellungen der künstlerischen Forschung in der Musik zu diskutieren. Bis zum 10. Juli 2026 haben Interessierte die Möglichkeit, sich mit einem Vortrag oder einer Lecture Performance für die Veranstaltung zu bewerben.
Das Symposium bringt Kunstschaffende, Forschende, Studierende und weitere Interessierte zusammen, die sich mit dem Verhältnis von künstlerischer Praxis und Forschung auseinandersetzen. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach dem Einfluss der eigenen künstlerischen Identität auf Forschungsvorhaben sowie nach den Formen von Wissen, die aus künstlerischer Praxis entstehen. Zudem wird diskutiert, wie sich dieses Wissen reflektieren, vermitteln und gemeinsam weiterentwickeln lässt.
Das Programm umfasst Vorträge, Lecture Performances, Konzerte und Podiumsdiskussionen. Die Teilnehmenden erhalten die Möglichkeit, aktuelle Ansätze der künstlerischen Forschung kennenzulernen, eigene Perspektiven einzubringen und sich mit internationalen Akteur*innen aus Forschung und Praxis auszutauschen. Neben fachlichen Diskussionen steht insbesondere der institutionenübergreifende Dialog im Fokus.
Organisiert wird das Symposium von der Hochschule für Musik Karlsruhe und der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Beiträge aus unterschiedlichen institutionellen und kulturellen Kontexten bereichern die Veranstaltung. Mitwirkende aus Glasgow, Wien, Gent, Tallinn, Porto, Ljubljana, Frankfurt am Main und weiteren Städten bringen ihre Erfahrungen und Fragestellungen in die Diskussion ein.
Das Symposium versteht sich als offenes Forum für Reflexion und Austausch. Es richtet sich an alle, die sich mit künstlerischer Forschung beschäftigen, eigene Projekte weiterentwickeln oder neue Impulse für die Verbindung von künstlerischer Praxis und Forschung gewinnen möchten. Im Zentrum stehen die Potenziale, Herausforderungen und Perspektiven künstlerischer Forschung sowie die Rolle der künstlerischen Identität in Forschungsprozessen.
Die Tagungsleitung übernehmen Dr. Arabella Pare (Hochschule für Musik Karlsruhe) und Prof. Dr. Matthias Hermann (Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart).
Interessierte können sich, für Vorträge oder Lecture Performances, bis zum 10. Juli 2026 bewerben.