Die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart (HMDK) hat mit ihrem „Gleichstellungskonzept für Parität“ im bundesweiten Professorinnenprogramm 2030 überzeugt.
Im Sommer 2025 hatte sich die HMDK mit ihrem „Gleichstellungskonzept für Parität“ beworben, dessen gleichstellungspolitische Ideen und Ziele nun von einem externen, unabhängigen Gutachter*innengremium positiv beurteilt wurden. Damit gehört sie zu den Hochschulen, die künftig Fördermittel für neu zu berufende Professorinnen beantragen können. Für die HMDK eröffnet der Erfolg neue Möglichkeiten, um die Gleichstellung weiter voranzubringen und den Anteil an Frauen auf künstlerischen und wissenschaftlichen Professuren zu erhöhen. Mit der Förderung sollen die Hochschulen Künstler*innen und Wissenschaftler*innen gezielt auf dem Weg zu Spitzenpositionen unterstützen und weibliche Vorbilder in Forschung, Lehre und künstlerischer Praxis sichtbarer machen.
Das Professorinnenprogramm ist seit 2008 das zentrale Programm von Bund und Ländern zur Förderung von Gleichstellung an Hochschulen. Es zielt darauf ab, den Anteil von Frauen auf Professuren in einer frühen Karrierephase zu erhöhen und Gleichstellungsstrukturen an Hochschulen langfristig zu stärken. Hochschulen mit erfolgreichen Gleichstellungskonzepten können für bis zu drei mit Frauen besetzte W2- oder W3-Professuren eine Anschubfinanzierung von bis zu 165.000 Euro jährlich erhalten.
In der aktuellen Auswahlrunde wurden bundesweit 44 Hochschulen für die Förderung ausgewählt. Darunter befinden sich zehn Hochschulen aus Baden-Württemberg.