CAS (Certificate of Advanced Studies)
Hinweise zur 1. Runde / Videorunde bzw. Vorprüfung
Bitte reichen Sie Videoaufnahmen gemäß der Vorgaben für Ihr Fach (siehe Master-Studiengänge) über einen Video-Link (Youtube, Vimeo u.ä.) im Online-Bewerbungsportal ein. Dabei ist folgendes zu beachten:
Innerhalb eines Stückes sind technische Bearbeitungen jeglicher Art nicht zulässig. Zwischen den Einzelwerken sind Schnitte erlaubt.
Die Repertoireauswahl für die Video-Vorauswahl muss nicht identisch mit dem Repertoire der Präsenzprüfung sein.
In Fächern, in denen Sie andere Dokumente als Videos einreichen, reichen Sie bitte einen Link zu einem Cloud-Ordner (Drive, Dropbox etc.) ein.
Bei bestandener Video-Auswahl erfolgt eine Einladung zur Präsenzprüfung der Aufnahmeprüfung.
Ausnahme
1. Videorunde Klarinette:
- Ein freigewähltes Stück (ein langsamer Satz/Teil und ein schneller Satz/Teil)
- Eine frei gewählte Tonleiter „Staccato“ in schnellstmöglichem Tempo von der tiefen Lage bis in ganz hohe Register (z. B. F3 oder G3) und wieder nach unten in durchgehenden Sechzehntel- Noten (wie in Baermann / Hofmeister -Schule).
- Teile des Mozart-Konzerts: Exposition 1. Satz, Anfang 2. Satz und Anfang 3. Satz (nur 4 Zeilen)
- Die Kadenz vom Nielsen-Konzert
Die Aufnahmen können mit oder ohne Klavierbegleitung sein.
Ausnahme
1. Videorunde Klavier-Improvisation:
- Videoaufnahme: ungeschnittenes, unbearbeitetes Video, auf dem das Gesicht und die Hände des Bewerbers deutlich zu erkennen sind.
- Die Aufnahme kann zu Hause oder in einem Proberaum erfolgen, nicht unbedingt in einem Tonstudio.
- Bitte fügen Sie fünf Stücke bei – vier Improvisationen und eine schriftliche Komposition aus dem Klavierrepertoire.
- Jedes Stück sollte 5 bis 7 Minuten lang sein, sodass die Gesamtdauer 25 bis 35 Minuten beträgt:
- Barocke Improvisation in g-Moll. Mindestens ein Abschnitt des Stücks sollte polyphon sein. Die Improvisation kann sich auf verschiedene Genres der barocken Klaviermusik beziehen.
- Improvisation im klassischen oder romantischen Stil, basierend auf dem unten abgebildeten Noten-Motiv. Mindestens ein Abschnitt muss klaviervirtuos sein. Die Improvisation kann sich auf verschiedene Genres der Klaviermusik beziehen.
- Eine Improvisation, die atonale und vollchromatische musikalische Sprachen sowie andere Elemente des 20. und 21. Jahrhunderts einbezieht, und von dem unten abgebildeten Gemälde „Der Schrei“ von Edvard Munch inspiriert ist. Die Improvisation kann fantasievolle klangliche Farben und Texturen am Klavier enthalten.
- Eine freie Improvisation, die Ihre künstlerische Persönlichkeit zeigt.
- Eine schriftliche Komposition aus dem Klavierrepertoire, die Ihr pianistisches Niveau zeigt.
Die folgenden Eigenschaften sollten in der Aufnahme dargestellt werden:
- Harmonische Kontrolle in verschiedenen Stilen
- Melodische Kreativität
- Thematische Entwicklung
- Differenzierung der pianistischen Texturen
- Verständnis für Rhythmus und seine vielfältigen Möglichkeiten
- Bewusstsein für kompositorische Struktur und Fluss.
Ausnahme
1. Videorunde Violoncello:
- Drei Sätze/Werke verschiedener Epochen (die Stücke müssen nicht unbedingt vollständig gespielt werden). Das Repertoire darf (muss aber nicht unbedingt) Stücke aus dem Repertoire der Präsenzaufnahmeprüfung enthalten. Gesamtspieldauer der Video-Runde: mindestens 20 Minuten
2. Runde Präsenzprüfung:
Gesang:
- Vortrag von Werken aus mindestens vier unterschiedlichen Stilepochen bzw. Stilrichtungen. Neben Deutsch sollen zwei weitere Sprachen vertreten sein (nicht bei Schwerpunkt Neue Musik). Das Programm darf höchstens zwei Opernarien enthalten. (Programmdauer ca. 40 Minuten)
Oper:
- Auswendiger Vortrag von Auszügen aus einer Partie möglichst in Originalsprache. Hierbei werden künstlerischer, gesangstechnischer, sowie darstellerisch identifizierender Vortrag bewertet. Die Partie ist vollständig vorzubereiten, die Auswahl der Auszüge erfolgt durch die Prüfungskommission. (Prüfungsdauer ca. 15 Minuten)
Gitarre:
- Vortrag von Werken aus mindestens drei unterschiedlichen Epochen, darunter ein Werk, das nach 1945 komponiert wurde. (Programmdauer ca. 60 Minuten)
Jazz:
- Instrumente Jazz: Vortrag eines frei gewählten Programms, Dauer 20 Minuten
- Komposition Jazz: Kolloquium zu eigenen Werken. Mit der Bewerbung sind mindestens 3 Werke einzureichen.
Feste Kammermusikensembles:
- Vortrag von Werken aus mindestens drei unterschiedlichen Epochen, darunter ein Werk, das nach 1945 komponiert wurde. (Programmdauer ca. 60 Minuten)
Klavier:
- 1. Video-Runde:
- Kopfsatz einer Sonate der Wiener Klassik sowie eine Etüde ab Romantik
- Einzureichen sind unbearbeitete Videos
- 2. Präsenzprüfung:
- Vollständige Werke aus fünf verschiedenen Stilrichtungen, darunter eine Fuge und zwei Etüden (eine davon von Chopin (Programmdauer: 60 Minuten)
Klavier-Improvisation:
- Vortrag von zwei Werken der Klavierliteratur aus unterschiedlichen Epochen bzw. Stilistiken
- eine tonal gebundene Improvisation über ein vorgegebenes Motiv
- eine modale Improvisation über gegebene Modi (die Liste der möglichen Modi wird 3 Wochen vor der Prüfung mitgeteilt)
- eine atonale Improvisation über vorgegebene Töne
- eine freie Improvisation im persönlichen Stil der Bewerberin/des Bewerbers
- kurzes Vom-Blatt-Spiel
Vorbereitungszeit: 1 Stunde
Dauer des Prüfungsprogramm 30–40 Minuten
Prüfungsdauer: nach Entscheidung der Kommission.
Kurzes Gespräch mit der Kommission (deutsch oder englisch) über Ziele des Studiums
Orchesterinstrumente, Saxophon:
- Vortrag von Werken aus mindestens drei unterschiedlichen Epochen bzw. Stilistiken bzw. bei Schlagzeug Instrumentengruppen, darunter ein Werk, das nach 1945 komponiert wurde.
- (Programmdauer ca. 60 Minuten bei Streichern, ca. 50 Minuten bei Bläsern, ca. 20 Minuten bei Schlagzeug)
Orgel:
- Vortrag von Werken aus mindestens vier verschiedenen Stilrichtungen.
Komposition:
- Darstellung eines künstlerischen Projektes, das während des CAS-Studiums realisiert werden soll. (Dauer ca. 10 Minuten)
Musiktheorie:
- Vorstellung (ca. 20 Minuten) einer Analyse oder eines Themas aus der Musiktheorie. Mit der Anmeldung sind schriftliche Arbeiten (Stilkopien, Analysen, Orchestrationen, Aufsätze etc.) einzureichen.