In diesem Kurs sollen Aufnahmen nicht an ihrem musikalischen Ereignis, sondern ihrer technischen Um- setzung besprochen werden. Im gemeinsamen Hörvergleich werden Methoden und Vokabular erarbeitet, anhand derer technische Klanggestaltung erkannt und benannt werden kann, und Gemeinsamkeiten und Konventionen unterschiedlicher Genres und Epochen erkundet. Mit der Aufnahme als alleiniger Quelle wird alles analysiert, was über Klang, Technik und Wirkung zu entdecken ist.
Eine Einschränkung auf „E- oder U-Musik“ erfolgt nicht. Die musikalischen Inhalte richten sich nach den Interessen und der Initiative der Teilnehmenden. Der Unterricht erfolgt ausdrücklich nicht frontal, son- dern im offenen Gespräch und lebt maßgeblich von aktiver Beteiligung. Es ist eine Nachbereitung von ca. 1h/Woche einzuplanen.
Voraussetzung: Es ist kein Vorwissen notwendig. Die Gruppe profitiert von einem diversen Erfahrungs- schatz von Teilnehmenden aus den Bereichen: Instrumentation, Musikgeschichte, Instrumentenkunde, Klangsynthese, Tontechnik, Tech. Gehörbildung, Akustik sowie allen instrumentalen Fachgebieten. Auf- grund der technischen Gegebenheiten ist der Kurs auf 7 Teilnehmende beschränkt. Um verlässliche An- meldung wird gebeten.
Kursziele: Ziel des Kurses ist die Erweiterung der Hörerfahrung im Bezug auf technische Parameter und technische Gestaltung, sowie die Erweiterung des Wortschatzes zur Beschreibung von Klangereignissen in virtuellen Klangumgebungen. Dabei ist es nicht vorwiegend die Absicht die Teilnehmenden selbst zur technischen Klanggestaltung zu befähigen, sondern das Gehör auf Gestaltungsmöglichkeiten aufmerksam zu machen, und diese professionell zu kommunizieren, und nicht zuletzt die persönliche Hörerfahrung zu bereichern.
Weitere Angebote, wie Lötkurse & Pult- & Raumeinführungen (StEM), finden sich am schwarzen Brett (StEM, 8. Ebene)