Veranstaltungen

    Sämtliche öffentliche Veranstaltungen und Konzerte in den Gebäuden der Hochschule sowie die Veranstaltungen der Hochschule im Wilhelma Theater sind bis einschließlich 31. Mai 2020 abgesagt!

    VERANSTALTUNGEN
    oder
    Do 30.01
    19:00 Uhr
    Konzertsaal
    Studierende der HMDK Stuttgart · Prof. Rainer Tempel, Leitung
    € 10/5
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    Nik Bärtsch · Lucia Cadotsch & Wanja Slavin
    6. Jazz & Popfestival der HMDK Stuttgart

    Am 2. Tag des diesjährigen Festivals begrüßen wir zunächst den Zürcher Pianisten und Komponisten Nik Bärtsch. Durch sein zentrales Projekt „Ronin“ wurde ihm internationale Aufmerksamkeit zuteil und seit vielen Jahren veröffentlicht er die von ihm als rituell beschriebene Musik beim Label ECM. Im Jazz wurzelnd studierte Bärtsch auch klassisches Klavier in Zürich, später auch Philosophie und Linguistik. Er experimentiert mit verschiedenen auch performativen Konzertformaten und taucht in alle für ihn relevanten Bereiche der Musik ein. So kuratiert er Veranstaltungen, auch als Mitinhaber eines Clubs und leitet ein eigenes Label. Einfluss auf seine Musik nahmen auch ethnische Musikstile aus aller Welt.

     

    Abschließen wird das 6. Jazz & Pop Festival die aus der Schweiz stammende und in Berlin wohnhafte Sängerin Lucia Cadotsch, begleitet von einem ihrer wichtigsten musikalischen Partner, dem Saxophonisten Wanja Slavin. Lucia Cadotsch studiert Jazzgesang in Berlin, bewegt sich aber weit ins Feld der experimentellen Musik wie auch der avantgardistischen Popmusik. Ihr aktuelles Projekt „Liun + The Science Fiction Band“ deutet schon im Titel darauf hin – und Musik dieser Produktion wird auch in Stuttgart zu hören sein. An diesem Projekt beteiligt ist der in Freiburg geborene Saxophonist Wanja Slavin, seit etlichen Jahren selbst wichtiger Bestandteil der Berliner Szene wie auch der Kölner Szene um das KLAENG Festival. Diese Generation, die nun grob zwischen 35 und 40 Jahren alt ist, hat der deutschen Jazzlandschaft neben einer neuen Kultur des Spiels, des Umgangs und der Vernetzung auch das Wichtigste gegeben, das was lange eher Sache von Einzelkämpfern war: eine künstlerische Perspektive.