Veranstaltungen

    VERANSTALTUNGEN
    oder
    Fr 21.06
    18:00 Uhr
    Haus der Geschichte
    Studio für Stimmkunst und Neues Musiktheater & Studio Neue Musik
    Eintritt frei
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    Wind und Hunger
    Szenische Aktion mit Werken von Gerhard Stäbler

    mit Vokal- und Instrumental-Studierenden der HMDK Stuttgart
    Dramaturgie und Szene: Prof. Angelika Luz und
    Performance von und mit Studierenden des LABORs Aufführungspraxis Neue Musik
    Leitung: Christof M Löser

    Die Welt als apokalyptisches Endstadium des Kapitalismus mit unumkehrbarem gesellschaftlichem Verfall bildet die bedrohliche Kulisse für die Darstellerinnen und Darsteller, die sich auf der Flucht befinden. Teile aus Gerhard Stäblers Musiktheater „Letzte Dinge“ von 2007, das er nach Motiven des Romans „In the Country of Last Things“ von Paul Auster entwickelt hat, bilden den ersten Teil des Abends im Museums-Foyer.

    Im zweiten Teil folgen wir einer Gruppe von ca. 12 jungen Menschen aus ca. 8 Ländern, die an der HMDK Stuttgart im Master Neue Musik studieren, in die Ausstellung „Vertrauensfragen“. Diese aufnehmend, beschäftigen sie sich im Kollektiv des LABORs Aufführungspraxis Neue Musik mit Demokratiefragen heute und vor 100 Jahren, individuellen und gesellschaftlichen, politischen und künstlerischen. Weniger geht es dabei um ein werkartiges Ergebnis als vielmehr um den kollektiv-künstlerischen Produktionsprozess selbst, seine Kommunikations- und Entscheidungsstrukturen, die Kon- und Dissonanzen – „Vertrauensfragen” – in der Gruppe und schließlich um die Reflexion und Dokumentation eines Zwischenstandes dieser experimentellen Selbstuntersuchung.

    Teil I im Foyer:
    Gerhard Stäbler (*1949): Schwellen (2017) Eine Phantasie
    Audio-Visuelles Triptychon für Stimme solo
    Emily Thorner, Performance

    Gerhard Stäbler: Letzte Dinge (2007)
    Konzertante Aktion für Sopran, Mezzosopran, Bariton, Schlagwerk und Zuspielung
    Libretto nach Motiven des Romans „In the Country of the Last Things“ von Paul Auster:
    Alexander Jansen/Hermann Schneider
    2. Bild: Wind und Hunger
    3. Bild: Barrikaden
    4. Bild: Zaubersprüche
    5. Bild: Todesarten
    Theresa Szorek, Dora Garcidueñas, Kanae Mizobuchi,
    Cong Wei, Diatra Zulaika, Johannes Schropp, Stimme
    Héloïse Barsotti, Perkussion
    Laima Priedite, Elektronik
    Theresa Szorek, Mitarbeit Organisation
    Angelika Luz, Einstudierung und Szene

    Gerhard Stäbler: AusBlicke? (2015) für Sopran und Schlagzeug
    Dora Garcidueñas, Sopran

    Teil II:

    ¿change!
    kolLABORatives Projekt

    in der Ausstellung
    VERTRAUENSFRAGEN
    Der Anfang der Demokratie im Südwesten 1918-1924
    im Haus der Geschichte Baden-Württemberg 20.09.2018-11.08.2019

    mit
    Gerhard Stäbler (*1949): CHANGE!
    Musiktheater-Tools für eine Sprecherin oder einen Sprecher (2013)

    inklusive
    mediale Installation
    von Andrea Conangla und Rui Ribeiro (als Gast)

    entwickelt im LABOR Aufführungspraxis Neue Musik der HMDK Stuttgart
    von
    Andrea Conangla
    Dora Isel Garcidueñas
    Andreas Lang
    Jana Luksts
    Kanae Mizobuchi
    Delia Ramos Rodríguez
    Cong Wei

    Leitung LABOR: Christof M Löser

    Weitere Vorstellungen:
    Do, 18.07.2019, 19.30 Uhr, Haus der Geschichte
    Sa, 20.07.2019, 16.30 Uhr, Haus der Geschichte, im Rahmen des Festivals "Sommer in Stuttgart"
    zum 70. Geburtstag Gerhard Stäblers