Veranstaltungen

    VERANSTALTUNGEN
    oder
    Mi 17.10
    16:00 Uhr
    Orchesterprobenraum
    Eintritt frei
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    Über Performance :: Theaterwissenschaften
    Vortrag von Erika Fischer-Lichte

    Die Theaterwissenschaftlerin Erika Fischer-Lichte (Berlin) ist derzeit Seniorprofessorin an der Freien Universität Berlin, wo sie neben ihrer Tätigkeit als Direktorin des Internationalen Forschungskollegs Verflechtungen von Theaterkulturen und Sprecherin des Internationalen Graduiertenkollegs InterArt im Exzellenzrat der FU Berlin und im Vorstandes des Dahlem Humanities Center vertreten ist. In ihrer Arbeit beschäftigt sich Erika Fischer-Lichte insbesondere mit neuen Perspektiven der Kunstwissenschaften. So arbeitet sie an der Entwicklung neuer ästhetischer Kategorien, wie etwa der Ästhetik des Performativen (2004), die den Begriff der Aufführung in den Mittelpunkt stellt, um zeitgenössischen Kunstphänomenen, wie u.a. der zunehmenden Aufhebung der Grenzen zwischen den Künsten sowie derjenigen zwischen Kunst und Leben, zu begegnen.

    http://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/we07/institut/mitarbeiter/fischerlichte/index.html

    ÜBER PERFORMANCE
    Vortrags- und Gesprächsreihe, veranstaltet vom CAMPUS GEGENWART
    unter der Schirmherrschaft von Chris Dercon

    Der Begriff der Performance bzw. der Performativität hat eine beispiellose Karriere in verschiedensten Fächern und Disziplinen vorzuweisen – von der feministischen Theoriebildung über den Tanz bis hin zu performativen Praktiken in Theater, bildender Kunst und Musik.

    Wie aber kann dieses heterogene und vielschichtige künstlerische Feld beschrieben und definiert werden? Ist Performance nun eine Randerscheinung künstlerischer Aufführungspraktiken (z.B. in Theater und Konzert)? Richtet sie sich gar gegen tradierte Kunstbegriffe oder ist Performance als Methode heute längst im Mainstream künstlerischer Arbeitsweisen angekommen? Sind zeitbasierte künstlerische Praktiken nicht vielmehr per se performativ? Stimmt es, dass man sich, wenn man performativ arbeitet, gesellschaftlichen Machtverhältnissen entgegenstellt? Ist die Performance von ihrer Geschichte her einer kritischen Haltung verpflichtet?

    Eingeladen ist ein Querschnitt an Künstler*innen und Kulturproduzent*innen aus den Bereichen Musik, Bildende Kunst, Tanz, Theater, Film, Aktivismus, Neue Medien und Design, die einen Einblick in ihre künstlerische Praxis geben. Zu Gast sind ebenso Theoretiker*innen aus Theater-, Musik- Kunst- und Kulturwissenschaft sowie Philosophie, die theoretisch über den Begriff der Performance reflektieren.
    Ziel der Vortrags- und Gesprächsreihe „Über Performance“ ist es, einen Überblick über die
    vielen verschiedenen Ideen, Methoden und Vorstellungen zu geben, die mit dem Begriff der Performance bzw. des Performativen verbunden sind.

    Konzeption: Prof. Dr. Judith Siegmund, Antonia Marten, Julia Wirsching