Veranstaltungen

    VERANSTALTUNGEN
    oder
    Mi 24.10
    18:00 Uhr
    Orchesterprobenraum
    Eine Veranstaltung des Campus Gegenwart
    Eintritt frei
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    Über Performance :: Bildende Kunst
    Vortrag von Jeremiah Day

    Jeremiah Day (Berlin) studierte Kunst in Los Angeles und Amsterdam. 2015/16 war er Stipendiat der Graduiertenschule an der Universität der Künste Berlin, 2017 promovierte er an der Vrije Universiteit Amsterdam. In seinen recherchebasierten Arbeiten verbindet Day Fotografie, Text, Performance und Tanzimprovisation, um die Geschichte einzelner Orte und Begebenheiten zu beleuchten und auf deren Eingebundenheit in größere historische Zusammenhänge zu verweisen. Regelmäßig kooperiert er dabei mit seiner ehemaligen Mentorin Simone Forti, einer der Wegbereiter*innen des postmodernen Tanzes, sowie dem Schriftsteller Fred Dewey. Seine Arbeiten waren u. a. am Museum für moderne Kunst, Warschau (2016), am Centre Pompidou, Paris (2014) sowie am Stedelijk Museum Amsterdam (2012) zu sehen.

    https://www.edbprojects.com/artists/jeremiah-day/

    ÜBER PERFORMANCE
    Vortrags- und Gesprächsreihe, veranstaltet vom CAMPUS GEGENWART
    unter der Schirmherrschaft von Chris Dercon

    Der Begriff der Performance bzw. der Performativität hat eine beispiellose Karriere in verschiedensten Fächern und Disziplinen vorzuweisen – von der feministischen Theoriebildung über den Tanz bis hin zu performativen Praktiken in Theater, bildender Kunst und Musik.

    Wie aber kann dieses heterogene und vielschichtige künstlerische Feld beschrieben und definiert werden? Ist Performance nun eine Randerscheinung künstlerischer Aufführungspraktiken (z.B. in Theater und Konzert)? Richtet sie sich gar gegen tradierte Kunstbegriffe oder ist Performance als Methode heute längst im Mainstream künstlerischer Arbeitsweisen angekommen? Sind zeitbasierte künstlerische Praktiken nicht vielmehr per se performativ? Stimmt es, dass man sich, wenn man performativ arbeitet, gesellschaftlichen Machtverhältnissen entgegenstellt? Ist die Performance von ihrer Geschichte her einer kritischen Haltung verpflichtet?

    Eingeladen ist ein Querschnitt an Künstler*innen und Kulturproduzent*innen aus den Bereichen Musik, Bildende Kunst, Tanz, Theater, Film, Aktivismus, Neue Medien und Design, die einen Einblick in ihre künstlerische Praxis geben. Zu Gast sind ebenso Theoretiker*innen aus Theater-, Musik- Kunst- und Kulturwissenschaft sowie Philosophie, die theoretisch über den Begriff der Performance reflektieren.
    Ziel der Vortrags- und Gesprächsreihe „Über Performance“ ist es, einen Überblick über die vielen verschiedenen Ideen, Methoden und Vorstellungen zu geben, die mit dem Begriff der Performance bzw. des Performativen verbunden sind.

    Konzeption: Prof. Dr. Judith Siegmund, Antonia Marten, Julia Wirsching