Veranstaltungen

    Sämtliche öffentliche Veranstaltungen und Konzerte in den Gebäuden der Hochschule sowie die Veranstaltungen der Hochschule im Wilhelma Theater sind bis einschließlich 31. Juli 2020 abgesagt!

    VERANSTALTUNGEN
    oder
    Mo 28.10
    19:00 Uhr
    Konzertsaal
    Antrittskonzert von Prof. Noam Sivan, Klavierimprovisation
    € 10/5
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    Improvisation – Konzert I
    Noam Sivan, Klavier & Dori Engel, Schauspiel

    Antrittskonzert Prof. Noam Sivan, Klavierimprovisation
    www.noamsivanmusic.com
    www.rinatshaham.com

    Improvisation 28.-31.10.2019
    Ein viertägiger Versuch
    Wie lassen sich Kreativität und Erfindung im Verhältnis zu Überlieferung und Routine verstehen und erleben? Was haben sie generell mit unserem künstlerischem Handeln zu tun? Welche Freiheit ist ihr Versprechen?Für alle Studierenden und alle Lehrenden bietet die Hochschule vier Tage lang Gelegenheit, sich spielerisch und mental in der Improvisation zu üben. Der normale Lehrplan wird zurückgestellt, unsere Lehrenden haben zusammen mit Gastdozent*innen ein umfangreiches und in seiner Fülle einzigartiges Angebot erstellt von Workshops, Vorlesungen, zentralen Vorträgen und Konzerten, das allen offen steht.Den Rahmen für die Workshops und Kurse bilden vier Mittagsvorträge, organisiert vom Campus Gegenwart sowie vier abendliche öffentliche Konzerte im Konzertsaal, organisiert durch die vier Fakultäten.Der Geist der Improvisation soll auch in der räumlichen Umgebung der Hochschule sichtbar werden. Studierende der Akademie für Bildende Künste werden gemeinsam mit Studierenden der HMDK Stuttgart künstlerisch/gestalterische Interventionen für neue Aufenthaltsorte, Treffpunkte und soziale Räume entwickeln.

    Noam Sivan, Komponist, Pianist, Improvisator, Dirigent und interdisziplinärer Künstler, gastierte in Nordamerika, Europa und Asien. Über 50 seiner Kompositionen wurden aufgeführt, darunter Opern, Partituren für Ballett und Tanz, Vokalmusik, Orchester- und Kammermusikwerke und Multimedia-Shows. Noam Sivan, geboren 1978 in Israel, promovierte an der Juilliard School und war an den Fakultäten von Juilliard, dem Curtis Institute und dem Mannes College tätig. Seine Lehrer waren Milton Babbitt, Carl Schachter, Edward Aldwell, Robert Cuckson, Richard Goode, Menachem Zur, Vadim Monastirsky und Manuela Sivan. Zum Wintersemester 2019/20 wurde er als Professor für Klavier-Improvisation an die HMDK Stuttgart berufen.
    www.noamsivanmusic.com

    Dori Engel, der sein Studium am Department of Theatre Arts der Universität Tel Aviv mit Auszeichnung abgeschlossen hat, spezialisierte sich anschließend auf Shakespeare-Theater an der Royal Academy of Dramatic Art (London). Er hat in Theatern wie dem Haifa Theatre, dem Yiddishpiel, dem Tmuna Theatre, dem Zigota Dance Theatre und der Ruth Kanner Theatre Group in Hebräisch, Englisch und Jiddisch gespielt. Er spielte in Haim Bouzaglos Film "Living Anew" (Channel 1, ARTE) und trat mit dem Kaprizma Ensemble bei Konzerten mit Musik und Theater auf. Er führte Regie bei dem Stück "Portrait eines Vogels", das auf der Poesie von Jacques Prévert für das Tmuna-Theater basiert, und bei "The Lesson", einer Oper nach dem gleichnamigen Stück von Ionesco im Jerusalem Music Centre. "Falstaff & Son", von ihm geleitet und an dem er teilgenommen hat, war eine Veranstaltung des RADA Festivals (London). "Youth and Will", von ihm geleitet und in dem er auch spielte, erhielt beim Edinburgh Festival begeisterte Kritiken. Dori Engel ist Stipendiat der America-Israel Cultural Foundation.

    Krankheitsbedingt muss Rinat Shaham leider den Konzertbeitrag absagen.

    Die in Israel geborene Mezzosopranistin Rinat Shaham erhielt Auszeichnungen für ihre Opern- und Konzertaufführungen an den bedeutendsten Theatern der Welt. Geboren in Haifa, schloss Rinat Shaham ihre musikalische Ausbildung in den Vereinigten Staaten am Curtis Institute of Music ab. Noch während ihrer Schulzeit hatte sie ihr professionelles Operndebüt als Zerlina mit der Opera Company of Philadelphia. In dieser Rolle debütierte sie auch in New York City und Pittsburgh. Ihr europäisches Operndebüt hatte Rinat Shaham als Dido in Purcells "Dido und Aeneas" beim Festival Aix-en-Provence. Sie sang die Titelrolle in Massenets "Cendrillon" in Brüssel, Mélisande in "Pelléas et Mélisande" in Berlin unter Michael Gielen und Rosina in "Il Barbiere di Siviglia" am Nationaltheater in Tokio und am Teatro La Fenice in Venedig. Auch als Konzertsolistin wird Rinat Shaham gefeiert. Sie arbeitet mit einigen der bedeutendsten Dirigenten unserer Zeit zusammen, darunter Simon Rattle, Andre Previn, Christoph Eschenbach, Leonard Slatkin, William Christie und David Robertson. Rinat Shaham hatte wiederholt Engagements mit Simon Rattle, mit dem Philadelphia Orchestra und mit den Berliner Philharmonikern bei den Salzburger Festspielen in Ravels "Shéhérazade", mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment im Barbican in London, Wien und Brüssel mit Haydns "Harmoniemesse" und mit den Berliner Philharmonikern in Strawinskys "Les Noces" und Hadyns "Harmoniemesse".