Veranstaltungen

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    VERANSTALTUNGEN
    oder
    Sa 14.12
    20:00 Uhr
    Konzertsaal
    Prof. Georg Fritzsch, Leitung
    € 10/5
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    HSO-Konzert
    Werke von Kodály, Bartók, Strauss

    Zoltán Kodály
    Tänze aus Galanta

    Béla Bartók
    Konzert für Viola und Orchester Sz. 120
    Paulina Riquelme, Viola
    (Konzertexamen, Klasse Prof. Andra Darzins)

    - Pause -

    Richard Strauss
    Der Bürger als Edelmann - Suite op. 60

    HochschulSinfonieOrchester der HMDK Stuttgart
    Prof. Georg Fritzsch, Leitung

    BIOGRAFIEN

    Paulina Riquelme wurde 1989 in Santiago de Chile geboren. Mit 6 Jahren begann sie, an der Beethoven Stiftung Geige zu lernen. 2010 hat Paulina Riquelme ihr Bachelor-studium bei Prof. Elena Batrakova an der Universidad Mayor in Santiago de Chile abgeschlossen. Sie hat an mehreren Violinwettbewerben der Stiftung Kinder– und Jugendorchester Chiles teilgenommen und hat den ersten Preis in den Jahren 2001, 2005 und 2009 gewonnen. Dank diesem Erfolg spielte sie das Violinkonzert von Johannes Brahms mit dem Jugendorchester von Chile. Ebenfalls wurde sie im Jahr 2010 als die beste chilenische Geigerin beim internationalen „Dr. Luis Sigall“ Violin-wettbewerb in Viña del Mar, Chile ausgezeichnet. Paulina war festangestellte Geigerin im „Orquesta Marga Marga“ (Valparaíso, 2010) und „Orquesta de Cámara de Valdivia” (2012-2013). Um ihre künstlerische Laufbahn fortzuführen, beschloss sie ihr Aufbaustudium bei Prof. Kolja Lessing an der HMDK Stuttgart zu beginnen, das sie im Februar 2016 mit 1.0 abschloss. Gleichzeitig begann Paulina Viola zu studieren. Während dieser Zeit hat sie beim Stuttgarter Kammerorchester gespielt und ein Praktikum bei den Stuttgarter Philharmonikern gemacht. Im Februar 2018 absolvierte sie ihr Masterstudium Viola mit Auszeichnung bei Prof. Andra Darzins an der HMDK Stuttgart. Im Wintersemester 2019/20 wird sie ihr Konzertexamensstudium abschlie-ßen. Seit Juli 2018 ist Paulina festangestellte Bratscherin bei den Bamberger Sympho-nikern.

    Mit der Spielzeit 2020/21 wird Georg Fritzsch Generalmusikdirektor der Badischen Staatskapelle und des Badischen Staatstheaters Karlsruhe. Bevor er sich dem Dirigieren widmete, studierte Georg Fritzsch zunächst Violoncello an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden. Nach dem Studium folgte ein Engagement als Solocellist beim Philharmonischen Orchester Gera, parallel dazu begann Georg Fritzsch sein Dirigierstudium in Dresden und Leipzig, das er 1993 abschloss. 1991 ging Georg Fritzsch als Preisträger des Deutschen Dirigentenforums in Halle hervor, 1993 erhielt er das Stipendium der Herbert-von-Karajan-Stiftung. Nur fünf Jahre später folgte seine Berufung als Generalmusikdirektor des Philharmonischen Orchesters Südwestfalen sowie als Musikalischer Oberleiter des Theaters Hagen. Mit Beginn der Spielzeit 2003/04 wurde Georg Fritzsch zum Generalmusikdirektor der Landeshauptstadt Kiel ernannt. Von dieser Position hat er sich am Ende der Saison 2018/19 nach 16 erfolgreichen Jahren verabschiedet. Von 2009 bis 2011 war Georg Fritzsch zusätzlich zu seiner Kieler Tätigkeit Chefdirigent des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck sowie des Tiroler Landestheaters Innsbruck. Er stand u. a. am Pult der Sächsischen Staatskapelle Dresden, der Dresdner Philharmonie, des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin, des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin, des Staatsorchesters Stuttgart, des Gürzenich-Orchesters Köln. Darüber hinaus wurde er u. a. zum Radio-Symphonieorchester Basel, zum Beijing Symphony Orchestra, zum RTÈ National Symphony Orchestra of Ireland, zum Taipei Sinfonieorchester und zum National Symphony Orchestra Johannesburg eingeladen. Er dirigierte an der Staatsoper Hannover, am Aalto Theater Essen, am Nationaltheater Weimar, an der Deutschen Oper am Rhein sowie an der Dresdner Semperoper. Gastspiele führten ihn in zahlreiche Länder Europas, Afrikas, Asiens und Amerikas. Eine besondere Partnerschaft verbindet den Dirigenten mit der Staatsoper Stuttgart, wo er in den vergangenen Jahren zahlreiche Aufführungen mit Opern von Strauss und Wagner dirigierte. Neben seiner Tätigkeit in Kiel führten Georg Fritzsch in 2018/19 Gastspielverpflichtungen u. a. zurück an die Staatsoper Stuttgart, zur Badischen Staatskapelle Karlsruhe sowie an das Grand Théâtre de Genève, dessen Wiedereröffnung im Februar 2019 mit dem Ring des Nibelungen unter seiner Leitung von Publikum und Presse bejubelt wurde. In der Saison 2019/20 führen ihn Engagements u. a. wieder an die Semperoper Dresden, die Staatsoper Stuttgart, die Deutsche Oper am Rhein, zum Rundfunksinfonieorchester Berlin und zum Stuttgarter Staatsorchester. Eine besondere Affinität empfindet Georg Fritzsch zu den Komponisten der deutschen Klassik und Romantik, er fühlt sich aber auch der zeitgenössischen Musik verpflichtet. So leitete er mit großem Erfolg Uraufführungen von Matthus, Franke, Kirchner, Kunad u.v.a. Beachtenswert ist sein Engagement für Cristóbal Halffter, dessen Opern Lázaro und Schachnovelle er zur Uraufführung brachte. Neben seinen Verpflichtungen als Dirigent legt Georg Fritzsch großen Wert auf die Förderung des künstlerischen Nachwuchses. Von 1999 bis 2003 bekleidete er eine Professur für Dirigieren an der Musikhochschule Tilburg (Niederlande). Seit 2003 leitet er regelmäßig Dirigierkurse für das Dirigentenforum des Deutschen Musikrates. Seit Oktober 2017 ist Georg Fritzsch Inhaber einer Professur für Dirigieren an der Hochschule für Musik und Theater in München.