Veranstaltungen

    Veranstaltungsausfall bis einschließlich 20. Dezember 2020

    VERANSTALTUNGEN
    oder
    Sa 23.11
    09:15 Uhr
    Orchesterprobenraum
    Tagung des Instituts für Komposition, Musiktheorie und Hörerziehung
    Eintritt frei
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    Analyse und Interpretation

    09:15–10:00 Uhr   
    „Beschreibungswege für harmonische Verlaufsstrukturen in hermeneutischen und performativen Interpretationen von Klaviertrios des 19. Jahrhunderts“
    Dr. Julian Caskel, Essen

    10:00–10:45 Uhr   
    „,Musikalische Gedancken spielend dem Gehöre empfindlich machen‘
    – zur Interpretation von BWV 1001“
    Prof. Dr. Benjamin Lang / Dr. Holger Wangerin, Rostock

    11:00–11:45 Uhr   
    „Die Qualität im Relationalen? Herausforderungen und
    Chancen der triangulären Analyse von heutiger Theatermusik“   
    Tamara Quick M. A., München

    11:45–12:30 Uhr
    „Das >Lernen am Modell< am Beispiel des Präludierens:
    Ein Beitrag aus Sicht der Musiktheorie und der historisch informierten Praxis.“
    Roberta Vidic, Hamburg  

    14:30–15:15 Uhr   
    „Analyzing Mixed Music – Analyse als Bindeglied zwischen Quelle und Aufführung“
    Prof. Dr. Miriam Akkermann, Dresden

    15:15–16:00 Uhr   
    „Man muss realisieren, was da steht. Anmerkungen zu Leoš Janáčeks V Mlhách“
    Prof. Michael Reudenbach, Frankfurt a. M.

    16:15–17:00 Uhr   
    „Was ist Kontrapunkt, Harmonielehre und Formenlehre in Zeiten interaktiver Klangkunstwerke?“
    Prof. Dr. Rainer Bayreuther, Trossingen

    17:00 Uhr   
    Schlusswort und Ausblick

    17.15 Uhr Schluss der Tagung

    Der Umgang der Fächer Musiktheorie, Musikwissenschaft sowie aller Formen der Musikvermittlung mit Analyse kann je nach Kontext und Zielsetzung sehr unterschiedlich ausfallen. Vor allem vor dem Hintergrund des „performative turn“ und der Entwicklung der empirischen Interpretationsforschung gewinnt die immer neu zu justierende Verbindung von Praxis und Theorie aktuelle Bedeutung. Die Verbindung von Analyse und Interpretation und deren Vermittlung bildet das zentrale Thema des Kongresses. Welchen Profit kann ein darstellende*r Musiker*in aus einer analytischen Betrachtung für seine Arbeit gewinnen? Welche Beispiele lassen sich dafür heranziehen, wie lassen sie sich im Unterricht vermitteln?

    An der HMDK Stuttgart wird seit einiger Zeit das Fach Literaturkunde für spezielle Studierendengruppen (Streicher, Pianisten, Sänger etc.) gemeinsam von Kolleginnen und Kollegen der Musiktheorie und der ausübenden Fächer unterrichtet. Wir möchten dieses Modell gerne im interdisziplinären Diskurs zur Diskussion stellen und erhoffen uns, damit zur Profilierung eines hochschuldidaktischen Konzepts beizutragen. In Bezug auf Zeiten, Stile und Gattungen der analysierten/interpretierten Musik gibt es keine Einschränkungen.

    Tagungsleitung:
    Prof. Bernd Asmus, Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst,
    Urbanstr. 25, 70182 Stuttgart. E-Mail: bernd.asmus(at)hmdk-stuttgart(dot)de