Veranstaltungen

    VERANSTALTUNGEN
    oder
    Mi 14.12
    20:00 Uhr
    Orchesterprobenraum
    Eintritt frei
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    Musik in den USA im Zweiten Weltkrieg: Komposition, Politik und kulturelle Identität

    Annegret Fauser ist Professorin an der University of North Carolina (UNC)/Chapel Hill. Geboren in Welzheim (Kreis Waiblingen), lebte sie bis zum Abitur in Reutlingen. Nach dem Studium der Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Philosophie an der Universität Bonn, der Ecole Normale Supérieure in Paris und der Sorbonne, das sie mit der Promotion in Bonn 1992 abschloss, war sie am Maison des Sciences de l'Homme in Paris (1992–93), an der University of Melbourne, Australia (2001 und 2007) und am Institute for the Arts and Humanities at UNC (2004) tätig. 2009-10 gehörte sie dem Wissenschaftskolleg Berlin an. Sie lehrte Musikwissenschaft zudem an der Université François Rabelais in Tours, der Folkwang Hochschule in Essen, der Humboldt Universität zu Berlin und der City University London. 2011-13 ist sie Herausgeberin des Journal of the American Musicological Society. Ihre Forschung widmet sich besonders der französischen und amerikanischen Musik und Kultur des 19. und 20. Jahrhunderts, Musikerinnen, den Themen Exotismus, Kulturtransfer, Nationalismus, Oper und Lied.

    Jüngste Publikationen: Musical Encounters at the 1889 Paris World’s Fair, Rochester 2005, Esclarmonde: dossier de presse parisienne (1889), Weinsberg 2001 (als Hrsg.). Momentan arbeitet sie an einer Monographie über Musikerinnen im Paris des fin de siècle, gibt gemeinsam mit Mark Everist einen Band über französische Musiktheaterinstitutionen heraus und ediert den Briefwechsel von Nadia Boulanger und Aaron Copland.

    Einen kleinen Eindruck Ihrer Arbeit vermittelt sie im Interview:

    http://www.youtube.com/watch?v=QnSLHBM96Lk