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Details zur Person

Avinoam Shalev

Fach: Cembalokorrepetition der Bläserklasse

Avinoam Shalev begann im Alter von sechs Jahren mit dem Klavierspiel. In seinem Bachelorstudium konzertrierte er sich zuerst auf Klavier und Musikwissenschaft, später wechselte er sein Hauptinstrument zu Cembalo und Orgel. Er schloss seine Studien summa cum laude ab und erhielt gleichzeitig ein Stipendium für das Studienprogramm der Accademia Villa Bossi in Italien. Danach schloss er bei Prof. Zvi Meniker an der HMTM Hannover zwei Masterstudien ab, jeweils in Cembalo und Hammerklavier.

Avinoam absolvierte Meisterkurse u.A. bei Bob van Asperen, Pierre Hantai, Christine Schornsheim, Murray Perahia, Prof. Robert Levin und Prof. Malcolm Bilson.

2017 gab er bei den Internationalen Händel-Festspielen Göttingen ein Solorezital auf
Clavichord. Solistisch trat er am Ende seiner Schulzeit im Rahmen einer Europatournee mit Tschaikowskys 1. Klavierkonzert auf. 2012 spielte er Soloabende auf Hammerklavier in Norditalien. Er war 2014 Solist mit der Kölner Akademie u.L.v. Michael Willens auf Konzerttournee in Israel, sowie 2015 in Zentralamerika.

Auch im Bereich der Kammermusik konnte Avinoam bereits viele Erfahrungen sammeln. So sprang er 2011 kurzfristig für den Pianisten Fazil Say ein und brachte mit Mitgliedern des Israeli Philharmonic Orchestra Schuberts Forellenquintett zur Aufführung. Er ist seit 2014 Gründungsmitglied des preisgekrönten Ensemble Arava und seit 2015 Mitglied im Barockorchester la festa musicale, als Solist und Continuospieler.

Avinoam interessiert sich sehr für zeitgenössische Musik. Er spielte an einem Meisterkurs von Steve Reich dessen Sextett und, ein Etude von Pascal Dusapin bei der Preisverleihung des Tel Aviv University Prize an Herrn Dusapin und viele Uraufführungen.

Avinoam war von 2003 bis 2011 Stipendiat der America-Israel Cultural Foundation und erhielt von 2012-2013 das Deutschlandstipendium. 2014 erhielt er den für außerordentliche Leistungen als Klavierbegleiter Preis der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius am Bundeswettbewerb für Gesang.

 

Bild:(c) Jo Titze.