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Details zur Person

Prof. Dr. Michael Göllner

Leiter des Studio für Instrumentalpädagogik

Fach: Instrumentalpädagogik
Raum: 6.42

Vita
Michael Göllner studierte Instrumentalpädagogik mit Hauptfach Querflöte sowie das Lehramt Musik für die Sekundarstufe II an den Musikhochschulen Dortmund, Detmold und Wien. Neben langjähriger Tätigkeit als Musikpädagoge an Musikschulen und Gymnasien war er  von 2012 bis 2015 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule für Musik und Tanz Köln im Forschungsverbundprojekt AdaptiMus tätig (Adaptivität von Lernsituationen in Musikunterricht und Schulensembles. Jeki-Schülerinnen und -Schüler an weiterführenden Schulen. Eine Studie mehrperspektivischer Unterrichtsforschung). 2017 promovierte er mit der Schrift „Perspektiven von Lehrenden und SchülerInnen auf Bläserklassenunterricht. Eine qualitative Interviewstudie“. Die Studie wurde ausgezeichnet mit dem Forschungspreis des Arbeitskreises für Musikpädagogische Forschung (AMPF). Nach einer Vertretungsprofessor für Musikpädagogik an der Universität Koblenz-Landau erfolgte 2018 der Ruf als Professor für Instrumentalpädagogik an die HMDK Stuttgart.

Schwerpunkte in Forschung und Lehre
Michael Göllners Arbeitsschwerpunkte liegen in der musikpädagogischen Unterrichtsforschung mit qualitativ-empirischen Verfahren, insbesondere zu musikpädagogischen Angeboten, die an den Schnittstellen von Musikschulen und allgemeinbildenden Schulen angesiedelt sind. Bisherige Forschungsprojekte fokussieren u.a. Facetten des Klassenmusizierens, den Umgang mit Heterogenität im Musik(schul)unterricht sowie die Bedeutung biographischen Lernens im Kontext musikkultureller Teilhabe. Weitere Schwerpunkte liegen in der Lehrerbildung im Bereich Instrumental- und Gesangspädagogik sowie im hochschuldidaktischen Bereich (u.a. im Zusammenhang mit der Ermöglichung forschenden Lernens im Musikstudium).

Funktionen

Ausgewählte Publikationen

  • Göllner, Michael; Niessen, Anne (2021): Potenziale der Situationsanalyse nach A. E. Clarke für qualitative musikpädagogische Studien. Beiträge Empirischer Musikpädagogik, 12, 1-18. Online verfügbar.
  • Ardila-Mantilla, Natalia; Göllner, Michael & Reiland, Sophie (2021). Brüche, Anläufe, Übergänge. Musikkulturelle Teilhabeprozesse im Spiegel narrativer Interviews mit ehemaligen Musikschulschüler*innen. In V. Krupp, A. Niessen & V. Weidner (Hrsg.), Musikpädagogische Forschung: Bd. 42. Wege und Perspektiven in der musikpädagogischen Forschung (S. 83–95)
  • Ardila-Mantilla, Natalia; Busch, Thomas & Göllner, Michael (2018): Musiklernen als sozialer Prozess. Drei theoretische Perspektiven. In: Peter Röbke & Wilfried Gruhn (Hrsg.): Musiklernen, S. 178-203. Innsbruck und Esslingen: Helbling.
  • Göllner, Michael (2017): Perspektiven von Lehrenden und SchülerInnen auf Bläserklassenunterricht. Eine qualitative Interviewstudie. ( = Perspektiven musikpädagogischer Forschung, Bd. 6). Münster: Waxmann.
  • Göllner, Michael & Niessen, Anne (2016): Adaptivität in Musikklassen-, Musikunterricht und Ensembleunterricht in der Wahrnehmung von Schülern und Lehrenden (AdaptiMus_Interview). In: Koordinierungsstelle des BMBF-Forschungsschwerpunkt „Musikalische Bildungsverläufe“: Musikalische Bildungsverläufe nach der Grundschulzeit. Ausgewählte Ergebnisse des BMBF-Forschungsschwerpunkts zu den Aspekten Adaptivität, Teilhabe und Wirkung, S. 11-24 Dortmund: TU Dortmund. Online verfügbar.