Gleichstellungsbeauftragte

Die Gleichstellungsbeauftragte und ihre Stellvertreter*innen sollen sich laut Landeshochschulgesetz um die Chancengleichheit in der Hochschule kümmern.
Ihre Aufgabenfelder sind die Mitwirkung in Berufungskommissionen, außerdem die Themenfelder Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Frauen- und Genderpolitik (z.B. Gender Pay Gap, Selbstbehauptung, Vorurteile, Fairness, sexuelle Belästigung, Diversity).

Gleichstellungsbeauftragte seit Juni 2020
Prof. Christine Busch
Fakultät I: Gudrun Bosch
Fakultät II: Prof. Tillmann Reinbeck
Fakultät III: Prof. Dr. Stefania Neonato
Fakultät IV: Prof. Marion Eckstein


Gleichstellungskommission
Die Gleichstellungskommission berät und unterstützt die Hochschule und die Gleichstellungsbeauftragte bei der Erfüllung des Gleichstellungsauftrags, die Mitglieder sind: Prof. Martin Funda, Gudrun Bosch, Prof. Tillmann Reinbeck, Prof Marion Eckstein und für die Studierenden Robin Belz, Laura Ribeiro Ahrens, Stefanie Lukassek und Marie Johanna Weisser sowie für die Verwaltung Katrin Klappert.

E-Mails für die Kommission bitte senden an:
Christine Busch, gleichstellung(at)hmdk-stuttgart(dot)de

Aktuelles:

Di, 07.12.2021 | 18:00–20:00/21:00 Uhr | Raum 7.14 – evtl. online
Arbeitsgruppe Leitfaden für persönliche Orientierungs-/Feedback-Gespräche
von Lehrenden & Studierenden
mit Eva Sauer
Anmeldung bitte bis 01.12.2021 an: christine.busch(at)hmdk.stuttgart(dot)de


Sa, 11.12.2021 | 10:30–13:30 Uhr und 14:30–17:30 Uhr | Senatssaal, 11. Ebene
Kommunikations-Workshop mit Eva Sauer
„Die richtigen Worte finden“
für alle Hochschulangehörigen offen (Lehrende, Studierende und Verwaltungsmitarbeiter:innen)
Anmeldung bitte bis 01.12.2021 an: christine.busch(at)hmdk.stuttgart(dot)de
(10 Plätze, bei großer Nachfrage wird noch ein Termin später angeboten)

Immer wenn Menschen miteinander lehren, lernen, arbeiten und leben, entstehen naturgemäß Reibungen. Die Art und Weise, wie Aufgaben erfüllt werden und wie miteinander kommuniziert wird, trifft auf unterschiedliche Vorstellungen und Bewertungen. So entstehen Anlässe zu Auseinandersetzung und Kritik.
Wenn Kritik unglücklich geäußert wird, reagiert das Gegenüber oft empfindlich oder uneinsichtig. Ebenso wenig hilfreich ist es, aufgrund der Sorge, unser Gegenüber zu „verletzen“ und die Zusammenarbeit oder Atmosphäre zu belasten, nichts zu sagen. Denn meist lösen sich die Unstimmigkeiten nicht von allein auf. Und zu lange zurück gehaltene Kritik führt oft zu einer Verschärfung der gegebenen Situation.
Umso wichtiger ist es daher, Kritik auf eine Weise zu äußern, die für Ihr Gegenüber annehmbar ist und zugleich Ihre eigene Fähigkeit zu erweitern, mit geäußerter Kritik zukünftig gelassener umzugehen. Dieser Workshop gibt Ihnen Gelegenheit, beide Ebenen zu reflektieren sowie hilfreiche Instrumente kennenzulernen.

Seminarinhalte:

  • Schlüsselkompetenz Feedback:
  • Regeln, Chancen und Grenzen
  • Ziele von verwertbarer und konstruktiver Kritik
  • Verhaltensebenen des Menschen und deren Kriterien
  • Unsachlicher Kritik begegnen

(Maximale Teilnehmeranzahl: 10)

Zielgruppe:
offen


Fr, 25.2.2022 |14:00–18:00 Uhr und Fr, 04.03.2022 |14:00–18:00 Uhr, die beiden Termine bauen aufeinander auf
Workshop „Schlagfertigkeit" mit Melanie Hanselmann
Anmeldung
bis 02.02.2022 bei melanie.hanselmann(at)hmdk-stuttgart(dot)de

An der Hochschule fallen immer wieder frauenfeindliche und rassistische Kommentare und es entstehen Situationen, in denen Dozierende ihre Macht missbrauchen (Beispiel: Dozent schreit Studentin vor vielen Menschen an). In diesen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren und schlagfertig zu handeln/antworten, fällt Studierenden schwer. Diesem Problem würden wir gerne mit diesem Workshop entgegen treten.

Seminarziele:

  • „Wie gern hätte ich schlagfertig gekontert…aber die Antwort ist mir erst Stunden später eingefallen!“
  • Immer wieder gibt es Situationen, in denen wir uns vor den Kopf gestoßen fühlen, uns frauenfeindliche oder rassistische Kommentare entgegengebracht werden und/oder wir in Machtsituationen Anderen ausgeliefert sind.
  • Die gute Nachricht: Schlagfertigkeit ist erlernbar! Es gibt Techniken, die dabei helfen, sich in Situationen spontan zu behaupten und den eigenen Standpunkt angemessen zu vertreten.
  • In diesem Seminar werden Grundlagen zum Thema Schlagfertigkeit, ein überzeugendes Auftreten und Schlagfertigkeitstechniken vermittelt, die dabei helfen, auf verbale Angriffe geistesgegenwärtig zu antworten. In vielen praktischen Übungen kann das Gelernte in die Tat umgesetzt werden.

(Maximale Teilnehmeranzahl: 16)

Voraussetzung für Teilnahme: Bitte bringt mehrere Killerphrasen/Aussagen mit, auf die ihr gerne schlagfähiger reagiert hätten.

Programminhalte:

  • Geistesgegenwärtig und geschickt reagieren
  • Auf aggressive Äußerungen reagieren
  • Persönliche Angriffe professionell abwehren
  • Gelassenheit und Souveränität in unangenehmen Situationen
  • Nicht auf alles antworten müssen
  • Nein sagen können
  • Nie wieder sprachlos sein
  • An der inneren Einstellung arbeiten
  • Gut vorbereitet sein

Zielgruppe:
Das Seminar „Schlagfertigkeitstraining“ wendet sich an jeden, der seine Schlagfertigkeit verbessern möchte.


Der Diskurs „Nähe und Distanz“, wegen Corona wiederholt verlegt, wird jetzt fürs Sommersemester geplant.


Leitfaden für ein kurzes Corona-Orientierungsgespräch mit den Studierenden

Auch in den kommenden Monaten wird die Pandemie unseren Lehr- und Lebensalltag spürbar bestimmen.
Wir alle haben in den vergangenen Monaten Geduld und Flexibilität bewiesen, den vielen und sich ändernden Vorgaben zu entsprechen und unseren Studierenden unter diesen Umständen den bestmöglichen Unterricht zu bieten. Vielen Dank Ihnen für diesen Kraftakt!
 
Es zeigt sich aber leider auch, dass das Verständnis von „corona-konformen Unterrichten“ sowohl bei Lehrenden als auch bei Studierenden breit gefächert ist – eine Herausforderung für beide Seiten.
Beispiele: Lehrende, die sich wegen unvorsichtiger Studierender Sorgen machen / Studierende, die sich in einer hierarchisch untergeordneten Position gegenüber den Lehrenden sehen, und sich von Lehrenden unter Druck gesetzt bzw in ihren Sorgen nicht ernst genommen fühlen.
Wir alle brauchen gute Rahmenbedingungen und Verhaltensweisen, um umfänglich geschützt zu sein und gesund zu bleiben. Es ist deshalb an der Zeit, die Spur, in der wir uns bewegen, zu prüfen und – wo nötig – zu korrigieren.

Leitfaden

Neu: Rückenwind – Förderung der Gleichstellungskommission

Die Gleichstellungskommission fördert Projekte zu folgenden Themen:

  1. Frauen
  2. Diversity
  3. Studierende mit Kind
  4. Nähe und Distanz

In diesem Rahmen fördert die Gleichstellungskommission Projekte von Studierenden finanziell.
Projektanträge können an „gleichstellung(at)hmdk-stuttgart(dot)de“ gesendet werden.

Breaking News!

Externe Vertrauensperson für Studierende und Lehrende für die Themen sexualisierte Diskriminierung, sexuelle Belästigung und Gewalt:

Rechtsanwältin Michaela Spandau
Vertrauensanwältin des Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Baden-Württemberg (MWK)
vertrauensanwaeltin-mwk(at)rechtsanwaelte-js(dot)de
Javitz & Spandau Rechtsanwälte
Immenhofer Straße 5
70180 Stuttgart
T 0711 6 735 370
F 0711 6 735 371
www.rechtsanwaelte-js.de

Mit der nun erfolgten Bestellung einer Vertrauensanwältin trägt unser Ministerium zum einem dem bestehenden Beratungsbedarf der Einrichtungen und der dortigen Ansprechpersonen für die Themen sexualisierte Diskriminierung, sexuelle Belästigung und Gewalt Rechnung. Zum anderen besteht nunmehr für Betroffene die Möglichkeit, sich direkt an eine externe Vertrauensperson zu wenden. Der Schwerpunkt der Tätigkeit liegt auf der juristischen Erstberatung hinsichtlich eines konkreten Sachverhalts. Die Vertrauensanwältin kann anonym kontaktiert werden und sichert auf Wunsch anwaltliche Verschwiegenheit zu. Dies ist insbesondere im Hinblick auf bestehende Abhängigkeitsverhältnisse von großer Bedeutung. Die Maßnahme soll auch dazu beitragen, das Dunkelfeld im Bereich sexueller Belästigung besser quantifizieren zu können.

Michaela Spandau ist seit 2014 Fachanwältin für Strafrecht. Sie ist Gründungsmitglied des Netzwerks engagierter Rechtsanwälte im Opferschutz (NERO) und berät ehrenamtlich und anonym Erwachsene und Kinder, die von Gewalt- und Sexualstraftaten betroffen sind. Frau Spandau spricht auch Slowakisch, Tschechisch, Spanisch und Englisch.

Neu: Familienzimmer in Raum 10.09!

Damit Kinder und Betreuungspersonen von Hochschulangehörigen nicht vor der Hochschule frieren müssen wurde auf Initiative der Gleichstellungsbeauftragten eine provisorische Lösung für das Wintersemester gefunden:
Prof. Friedrich Platz hat netterweise seinen Raum dafür zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!
Im Anschluss soll eine Dauerlösung in einem noch geeigneteren Raum etabliert werden.