Unsere Hochschule

    Die HMDK Stuttgart wurde 1857 gegründet und ist damit die älteste und mit derzeit ungefähr 800 Studierenden auch die größte Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Baden-Württemberg. Als Teil der Stuttgarter Kulturmeile ist sie nicht nur als Hochschule, sondern auch als Konzertveranstalter und kulturelles Zentrum für Stuttgart und die Region von großer Bedeutung.

    Im Musikbereich ist das Studium breit gefächert; neben Klavier, Orgel und Gesang werden alle Orchesterinstrumente, Komposition, Musiktheorie, Dirigieren (Orchester und Chor), Blockflöte, Cembalo, Gitarre, Elementare Musikpädagogik sowie Jazz & Pop als Hauptfächer unterrichtet. Wissenschaftliche und musikvermittelnde Fächer ergänzen das musikpraktische Studienangebot. Alle Fächer können in künstlerischen oder musikpädagogischen Schwerpunkten studiert werden, ebenso stehen die Studiengänge Gymnasiales Lehramt mit Musik (Bachelor und Master) sowie Kirchenmusik (Bachelor und Master) zur Auswahl. Eine wesentliche Ergänzung des Studiums stellen die Orchesterakademie mit dem SWR (demnächst auch mit dem Staatstheater, in Vorbereitung) und die SWR-Vokalensembleakademie dar. Für die Fächer Musikwissenschaft und Musikpädagogik besitzt die Hochschule das Promotions- und Habilitationsrecht.

    Für den darstellenden Bereich (Opernschule, Schauspiel, Figurentheater, Sprechkunst und Kommunikationspädagogik) steht ein eigenes Theatergebäude (Wilhelma Theater) zur Verfügung, das Teil der Hochschule ist. Ein Opernstudio, das gemeinsam mit der Staatsoper Stuttgart betrieben wird, dient der Förderung der Operngesangs-Ausbildung, während für die Schauspielstudierenden ein gemeinsam vom Staatsschauspiel Stuttgart und weiteren Theatern in Süddeutschland getragenes Schauspielstudio unterhalten wird.

    In dem architektonisch attraktiven Hochschulgebäude mit seinem markanten Turm im Zentrum der Landeshauptstadt Stuttgart werden jährlich etwa 450 öffentliche Konzerte angeboten. Dafür stehen der Hochschule drei Konzertsäle zur Verfügung. Weitere ca. 100 Konzert- und Theaterveranstaltungen werden im Wilhelma Theater gezeigt. In diesen Veranstaltungen werden jährlich etwa 85.000 Besucher gezählt. 

    Neben dem hochschuleigenen Theater sind die einzigartige Sammlung von zehn Orgeln verschiedener historischer Stile, ein technisch gut ausgestattetes Studio für Elektronische Musik sowie der bundesweit einzige Figurentheater-Studiengang neben dem an der Ernst Busch-Hochschule in Berlin sowie der bundesweit einzige Studiengang Sprechkunst und Kommunikationspädagogik weitere Alleinstellungsmerkmale der Hochschule.

    Der CAMPUS GEGENWART ist ein Landeszentrum für Vernetzung in Praxis und Reflexion. Er gehört zur HMDK Stuttgart und kooperiert mit der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Im CAMPUS GEGENWART geht es um darum, aktuelle Themen und künstlerische Praktiken in den Hochschulalltag, der oft durch eine Fokussierung auf eine Spezialisierung im jeweiligen Fach gekennzeichnet ist, einzuflechten. Auf dem Gebiet der Lehre initiieren das Campusteam und mitarbeitende Kolleg*innen aus den Hochschulen eine gegenseitige Öffnung und Zur-Kenntnisnahme von Lehrveranstaltungen. Für die Studierenden entsteht somit die Möglichkeit, über Tellerränder der eigenen Fächer hinaus zu studieren und dieses Studium in die eigenen Fächer zu integrieren. In den Forschungsprojekten des Campus geht es im Rahmen transdisziplinärer Zusammenarbeit um eine Reflexion unserer Gegenwart aus verschiedenen Perspektiven künstlerischer sowie wissenschaftlicher Fachkulturen.

    Die Hochschule ist organisatorisch in vier Fakultäten, elf Institute und fünf Studios gegliedert. Sie wird neben einem aktiven Verein der Freunde und Förderer der Hochschule von zwei hochschuleigenen Stiftungen unterstützt. Für kommerzielle Aufgaben steht eine eigene GmbH als Tochterunternehmen zur Verfügung.

    Die Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart ist Mitglied in der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen in der HRK und in der Association Européenne des Conservatoires (AEC).