#Lockdownlyrik


Ein Benefizprojekt zugunsten der Obdachlosenhilfe der Berliner Stadtmission

Am 12. Jul 2021 veröffentlichte der Trabantenverlag Berlin das Hörbuch #Lockdownlyrik, das mit Sprecher*innen des Instituts für Sprechkunst und Kommunikationspädagogik produziert wurde. Beteiligt war auch das Institut Jazz & Pop und die HdM Stuttgart, in deren Studios das Hörbuch aufgenommen wurde. Es basiert auf dem gleichnamigen Lyrikband, der bereits im März in den Verkauf ging. Der Erlös geht wie beim Buch vollständig an die Obdachlosenhilfe der Berliner Stadtmission.

Wegen des hohen sozialen Engagements wurde von der HMDK die beteiligte Studierendengruppe für den Landeslehrpreis des Landes Baden-Württemberg 2021 (Sonderpreis „Herausragendes studentisches Engagement“) vorgeschlagen.

Szenische Lesung


mit Studierenden der HMDK Stuttgart und der HfM Karlsruhe

WiSe 21/SoSe 21

Im Jahr 1957 schickt der Verleger Günther Neske eine Postkarte an Paul Celan. Vom Bild des Sprechgitters des Klosters Pfullingen lässt sich Celan zu seinem Gedicht Sprachgitter inspirieren. Wie die Nonnen im Mittelalter nur durch ein Gitter Kontakt zur Außenwelt aufnehmen konnten, so nimmt Paul Celan über sein Gedicht und den gleichnamigen Gedichtband Kontakt auf. Kommunikation wird gehindert, blockiert, vernebelt, scheint nah am Verstummen und wird gerade dadurch erst möglich.

Unter der Leitung von Luise Wunderlich nähern sich Studierende der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart und der Hochschule für Musik Karlsruhe im Sprechen und in Celan-Vertonungen, in Improvisation und Darstellung einigen der Gedichte aus Sprachgitter.



Sprecherinnen Berenike Beckhaus, Ildikó Fillies, Aurelia Orel, Paula Scheschonka

Gesang Jasmin Hofmann (Mezzosopran); Klavier Kamila Łopatka; Harfe Lotte Krüger
Kamera Matilda Yuxi Sun;
Ton- und Bildgestaltung Thomas Lenssen
Konzept & Regie Luise Wunderlich

Rahmenprogramm zur Ausstellung Paul Celan – Meine Gedichte sind meine Vita
Youtube-Premiere 16.03.2021, 18.00 Uhr
Ab dem Premieren-Termin finden Sie hier die Aufzeichnung der Lesung (5 Wochen lang):