Informationen zum Studiengang

Der Studiengang Master Rhetorik zielt darauf ab, die rhetorisch-sprecherischen Kompetenzen im Hinblick auf die künftige Berufstätigkeit als TrainerIn und BeraterIn im komplexen Arbeitsfeld des kommunikativen Handelns in Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Schule/Hochschule und Kultur zu professionalisieren.

Die Regelstudienzeit beträgt 2 Semester beim konsekutiven und 4 Semester beim nicht-konsekutiven Master-Studium; hierin ist die Prüfungszeit enthalten.


STUDIENZIELE

Die Absolventen sind in der Lage, in den oben genannten Arbeitskontexten sowohl unterrichtend als auch beratend kommunikative Prozesse bei Einzelnen, Gruppen und Organisationen zu fördern.

Ebenso sind sie fähig, als Moderatoren Gruppenprozesse zielorientiert zu führen und Versammlungen in Inhalt und Form zu moderieren.

Im Einzelnen sollen sie

  • über fortgeschrittene Kenntnisse von Kommunikationsformen verfügen, insbesondere in den Bereichen Präsentation und Moderation,
  • weitreichende Kenntnisse didaktischer und methodischer Grundprinzipien der Vermittlung von Rhetorik erwerben,
  • ihre persönliche rhetorische Kompetenz im Bereich der Rede stärken,
  • befähigt werden, Kompetenzen in der Gesprächsführung selbständig zu vermitteln,
  • in der Lage sein, rhetorisches Handeln in Kultur, Wirtschaft und Politik differenziert zu beurteilen,
  • über fortgeschrittene Kenntnisse der Anforderungen an Planung, Struktur und praktischer Umsetzung von Interview und Moderation in den Medien verfügen,
  • über professionelle künstlerische Sprechfähigkeiten unter Berücksichtigung der kommunikativen Kompetenzen verfügen.


Für Studierende des nicht-konsekutiven Master-Studiums wird zu Studienbeginn eine Vereinbarung über die zu studierenden Fächer mit der Institutsleitung getroffen.


STUDIENINHALTE

Das Hauptfach steht im Mittelpunkt des Master-Studiums, das im Gruppenunterricht stattfindet. Zusätzlich erhalten die Studierenden in Pflichtfächern Kompetenzen, die auf das Hauptfach abgestimmt sind. Neben praktischen Fächern zu Körperarbeit, Atem- und Stimmbildung und Sprechkunst, werden in den Fächern Interview, Moderation und Sprechwissenschaft die theoretischen Grundlagen erworben.

Durch die selbständige Erarbeitung verschiedener Präsentationen und Fachvorträge aus dem gesellschaftspolitischen Umfeld werden die Studierenden darauf vorbereitet, sich mit den konkreten Anforderungen und Handlungsfeldern eines/r RhetoriktrainerIn auseinanderzusetzen. Dazu gehört auch die professionelle Analyse von Reden mit dem Ziel, eine differenzierte Rückmeldung geben zu können, als auch individuelle Coachings zu entwickeln, die der Verbesserung und der Weiterentwicklung der rhetorischen Kompetenz dienen.

Weiterhin wird durch die Vermittlung ethisch-philosophischer Inhalte das Zusammenspiel von rhetorischer Argumentation und ethischer Vertretbarkeit in den Blick genommen.

Die erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten münden in zwei Projekte: einem rede- und einem gesprächsrhetorischen Seminar mit Teilnehmenden aus den Bereichen Bildung, Wirtschaft, Politik und Sozialwesen.


PRAKTIKUM

Zum Ende des Studiums absolvieren die Studierenden ein insgesamt 8-wöchiges Praktikum, das sie auf den beruflichen Alltag vorbereitet und ihnen ermöglicht, ihre künftige Tätigkeit mit der konkreten Arbeitswelt abzugleichen.


STUDIENABSCHLUSS

Zum Ende ihres Studiums reichen die Studierenden eine schriftliche Reflexion zu einem selbständig erarbeiteten Projekt ein.

Die abschließende 80-minütige Prüfung setzt sich aus der Darstellung eines selbständig erarbeiteten Projekts, dem Vortrag zweier Reden und dem künstlerischen Vortrag von Texten unterschiedlicher Stilrichtungen zusammen.

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