Aktuelle Produktion

VOM ZITTERN – DU TREMBLEMENT

Uraufführung
am Sa, 01.04.2017, 20 Uhr

Vorstellungen:
02.04., 18 Uhr | 09.04., 19 Uhr | 22.04., 20 Uhr | 23.04., 19 Uhr

Eine Produktion des Studiengangs Figurentheater in Kooperation mit dem NEWZ-Festival des FITZ! Zentrum für Figurentheater Stuttgart

Wenn wir mit leblosen Dingen spielen, auf der Bühne oder sonst wo, ist es das Zittern, das den Impuls des Lebendigen gibt. Ein leichtes Zittern, feine Variationen, Unregelmäßigkeiten,Unterbrechungen. Wir erfinden die Dinge, wir erfinden uns, und unter unserer zitternden Hand entsteht ein Moment. Das Prinzip des Zitterns als Atem der Dinge. Ein Zögern. Es springt ein Schauer in den Puls, diese Bewegung, die wie die Unterschrift des Lebens ist. Ein ,Wo‘ das komplett zittert, von einem Wir, vor einem Uns. Das Stück vom Zittern erfindet einen Ort, der alles, egal ob Objekt, Figur, Instrument oder Körper zum Erzittern bringen wird … Die Bühne des Wilhelma Theaters wird zum Labor, zur Werkstatt des Zitterns, in der Szenen, Geschichten, Texte und Musik erdacht, ausprobiert und gespielt werden.

Spiel Noemie Beauvallet, Laura Boser, Lisa Kemme, Gerda Knoche, Helga Lazar, Coline Ledoux, Britta Tränkler – Studierende des Studiengangs Figurentheater
und Thilo Adam, Bastian Brugger, Lucas Klein, David Schuckart – Studierende des Instituts für Jazz & Pop der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart

Konzept und Regie Anne Ayçoberry und Jean Pierre Larroche
Assistenz Coline Petit
Licht Ingo Jooß

www.wilhelma-theater.de

zerSTÖRung

Koproduktion mit dem FITZ im Rahmen der IMAGINALE 2016 und dem Wilhelma Theater Stuttgart.

Premiere am 8. April 2016 im Wilhelm Theater

Sieben Studenten werden vor den Trümmern ihrer Arbeit stehen: Das Projekt zerSTÖRung ist eine Einladung, die destruktive Seite der menschlichen Natur als etwas Kreatives zu begreifen.
Wir beobachten eine Gruppe von forschend-manipulativen SpielerInnen bei der Entwicklung von Zerstörungsmaschinen, folgen ihren ebenso amüsanten wie bösartigen Experimenten mit dem destruktiven Repertoire einer zerstörerischen Gesellschaft. Drei (Jazz-) Musiker begleiten die LaborantInnen bei dieser tragikomischen Performance.
Fangen wir an endlich Schluss zu machen – mit unserem Nächsten, den lieben Ideen, unserem Besitz, unseren Bequemlichkeiten, unserem Hund... Erwarten wir einen Abend, der kein Morgen kennt – zerstörend und betörend.

Als künstlerischer Universalist und leidenschaftlicher Grenzüberschreiter zählt der Schriftsteller, Bühnenbildner, Schauspieler, Filmemacher und Regisseur Pierre Meunier zu den spannendsten Persönlichkeiten der französischen Theaterszene. Für die IMAGINALE und das Wilhelma Theater unternehmen  Pierre Meunier und die Szenografin Marguerite Bordat mit Studierenden der Studiengänge Figurentheater und Jazz/Pop der Stuttgarter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst eine theatrale Erkundung zum Thema ZERSTÖRUNG.  

„Pierre Meunier gilt in Frankreich als Ausnahmeerscheinung, vereint er doch die Berufe des Autors, Schauspielers, Regisseurs und Bühnenbildners in einer Person und lässt sich obendrein mit seiner Arbeit in kein gängiges Schema einordnen. Den Beginn seiner künstlerischen Laufbahn startete er im Nouveau Cirque de Paris und im berühmten Pferdespektakel von Zingaro sowie in der Volière Dromesko. Er war Schauspieler am Théâtre du Radeau, in welchem er mit dem Regisseur Matthias Langhoff zusammenarbeitete. Pierre Meunier ist gleichermaßen vom sprachlichen Ausdrucksreichtum, wie der anschaulichen Präsentation schwieriger wissenschaftlicher Themen fasziniert und unterhält sein Publikum in diesem Spannungsverhältnis.“ (www.european-cultural-news.com / Online Kultur Magazin).

Die Inszenierung wurde erstmalig im Rahmen des Festivals IMAGINALE präsentiert und anschließend bei dem Festival „les Giboulées“ in Straßburg. Weitere Aufführungen im Wilhelma Theater Stuttgart und auf der FIDENA, Bochum

Mit freundlicher Unterstützung des Institut français und des französischen Ministeriums für Kultur und Kommunikation / DGCA, der Stiftung Kunst und Kultur der Landesbank Baden-Württemberg sowie Falk Adler GmbH & Co KG, Schrott, Metalle, Gebrauchtmaschinen

Musik Franziska Schuster, Apollonio Maiello, Jan Kappes
Leitung Pierre Meunier, Marguerite Bordat
Lichtgestaltung Ingo Jooß
Betreuung der Studierenden Prof. Julika Mayer (Figurentheater), Prof. Rainer Tempel (Jazz & Pop)
Spiel Anne Brüssau, Marius Alsleben, Clara Palau y Herrero, Sarah Chaudon, Rafi Martin, Emilien Truche, Yannick Stasiak

 

Ein Gedankenaustausch mit Prof. Julia Mayer 
(Artikel im Spektrum 27)