



















Weiterbildungsstudiengang CAS ‒ Certificate of Advanced Studies
Der Studiengang CAS (Certificate of Advanced Studies) ist ein einjähriges, weiterbildendes Studium, das sich an ein Master-Studium anschließt. Es bietet Masterabsolvent*innen die Gelegenheit, noch für ein weiteres Jahr künstlerische Vertiefung ins Zentrum des seitherigen Masterstudiums zu stellen, beispielsweise auch um das Repertoire um bestimmte Facetten zu ergänzen. CAS schließt mit einem Zertifikat der HMDK ab. Neben dem Hauptfach belegen die Studierenden ein gewisses Quantum an weiteren Fächern, die aus einem Pool frei gewählt werden können.
Das Studium ist gebührenpflichtig. Bewerber*innen können dabei den Umfang des Hauptfachunterrichts in Absprache mit dem betreffen Institut wählen. Die Gebühren für das Studium betragen 500 € (bei einer Stunde Hauptfachunterricht), 750 € (bei 1,5 Stunden Hauptfachunterricht), oder 1.000 € (bei 2 Stunden Hauptfachunterricht). CAS wird an der HMDK in den Fächern Cembalo, Dirigieren, Gesang, Gitarre, Jazz, Jazz-Komposition, Kammermusik, Klavier, historische Klaviere, Lied, Komposition, Musiktheorie, Orchesterinstrument, Orgel und Saxophon angeboten.
Daten und Fakten
Prüfungen
Aufnahmeprüfung
CAS (Certificate of Advanced Studies)
Hinweise zur 1. Runde / Videorunde bzw. Vorprüfung
Bitte reichen Sie Videoaufnahmen gemäß der Vorgaben für Ihr Fach über einen Video-Link (Youtube, Vimeo u.ä.) im Online-Bewerbungsportal ein. Dabei ist folgendes zu beachten:
Innerhalb eines Stückes sind technische Bearbeitungen jeglicher Art nicht zulässig. Zwischen den Einzelwerken sind Schnitte erlaubt.
Die Repertoireauswahl für die Video-Vorauswahl muss nicht identisch mit dem Repertoire der Präsenzprüfung sein. In Fächern, in denen Sie andere Dokumente als Videos einreichen, reichen Sie bitte einen Link zu einem Cloud-Ordner (Drive, Dropbox etc.) ein.
Bei bestandener Video-Auswahl erfolgt eine Einladung zur Präsenzprüfung der Aufnahmeprüfung.
1. Runde Videorunde
1. Runde Videorunde Gesang:
- 1-2 Stücke (ca. 4-5 Minuten) nach eigener Wahl aus den Anforderungen für die Aufnahmeprüfung Ihres Studienganges.
Neue Musik Gesang: - Ein Kunstlied oder eine Arie (Barock, Klassik oder Romantik)
- 1 Stück aus dem 21. Jahrhundert.
1. Runde Videorunde Gitarre:
- Drei Werke aus unterschiedlichen Stilepochen (langsame und schnelle Sätze).
- Mindestspieldauer insgesamt ca. 10–15 Minuten
- Die Aufnahmen können mit oder ohne Klavierbegleitung sein.
1. Runde Videorunde Horn / Posaune:
- Zwei Werke aus unterschiedlichen Stilepochen, davon ein Werk aus dem 20./21. Jahrhundert.
- Mindestspieldauer insgesamt ca. 10–15 Minuten
- Die Aufnahmen können mit oder ohne Klavierbegleitung sein.
1. Runde Videorunde Harfe:
- Drei Sätze/Werke aus 3 verschiedenen Stilepochen (langsame und schnelle Sätze)
- Mindestspieldauer insgesamt ca. 10–15 Minuten
- Die Aufnahmen können mit oder ohne Klavierbegleitung sein.
- Bitte ergänzen Sie Ihre Stücke durch ein Video-Statement, in dem Sie folgende Fragen beantworten:
- Warum wird ein Studium an der HMDK Stuttgart angestrebt?
- Wie lange erlernen Sie schon das Instrument Harfe?
- Was ist Ihr Berufsziel?
1. Runde Videorunde Klarinette:
- Ein freigewähltes Stück (ein langsamer Satz/Teil und ein schneller Satz/Teil)
- Eine frei gewählte Tonleiter „Staccato“ in schnellstmöglichem Tempo von der tiefen Lage bis in ganz hohe Register (z. B. F3 oder G3) und wieder nach unten in durchgehenden Sechzehntel- Noten (wie in Baermann / Hofmeister -Schule).
- Teile des Mozart-Konzerts: Exposition 1. Satz, Anfang 2. Satz und Anfang 3. Satz (nur 4 Zeilen)
- Die Kadenz vom Nielsen-Konzert
- Die Aufnahmen können mit oder ohne Klavierbegleitung sein.
1. Runde Videorunde Klavier:
- Kopfsatz einer Sonate der Wiener Klassik
- Eine Etüde ab Romantik
1. Runde Videorunde Klavier Neue Musik:
- Kopfsatz einer Sonate der Wiener Klassik
- Ein vollständiges Werk komponiert nach 2000
1. Runde Videorunde Klavier-Improvisation:
- Videoaufnahme: ungeschnittenes, unbearbeitetes Video, auf dem das Gesicht und die Hände des Bewerbers deutlich zu erkennen sind.
- Die Aufnahme kann zu Hause oder in einem Proberaum erfolgen, nicht unbedingt in einem Tonstudio.
- Bitte fügen Sie fünf Stücke bei – vier Improvisationen und eine schriftliche Komposition aus dem Klavierrepertoire.
- Jedes Stück sollte 5 bis 7 Minuten lang sein, sodass die Gesamtdauer 25 bis 35 Minuten beträgt:
- Barocke Improvisation in g-Moll. Mindestens ein Abschnitt des Stücks sollte polyphon sein. Die Improvisation kann sich auf verschiedene Genres der barocken Klaviermusik beziehen.
- Improvisation im klassischen oder romantischen Stil, basierend auf dem unten abgebildeten Noten-Motiv. Mindestens ein Abschnitt muss klaviervirtuos sein. Die Improvisation kann sich auf verschiedene Genres der Klaviermusik beziehen.
- Eine Improvisation, die atonale und vollchromatische musikalische Sprachen sowie andere Elemente des 20. und 21. Jahrhunderts einbezieht, und von dem unten abgebildeten Gemälde „Der Schrei“ von Edvard Munch inspiriert ist. Die Improvisation kann fantasievolle klangliche Farben und Texturen am Klavier enthalten.
- Eine freie Improvisation, die Ihre künstlerische Persönlichkeit zeigt.
- Eine schriftliche Komposition aus dem Klavierrepertoire, die Ihr pianistisches Niveau zeigt.
- Die folgenden Eigenschaften sollten in der Aufnahme dargestellt werden:
- Harmonische Kontrolle in verschiedenen Stilen
- Melodische Kreativität
- Thematische Entwicklung
- Differenzierung der pianistischen Texturen
- Verständnis für Rhythmus und seine vielfältigen Möglichkeiten
- Bewusstsein für kompositorische Struktur und Fluss.
1. Runde Videorunde Klavier – Kammermusik:
- Mindestens ein Kammermusikwerk
- Eine Etüde für Solo-Klavier
1. Runde Videorunde Komposition:
- Die erste Runde Ihrer Aufnahmeprüfung besteht aus der Bewertung Ihrer künstlerischen Arbeiten.
- Reichen Sie einen Link zu einem Cloudordner ein, in dem sich zwei bis drei kompositorische Arbeiten als Partitur, Dokumentation, Audio- oder Videodatei befinden. Verwenden Sie dabei die gängigen Kompressionsformate PDF, MP3, MP4 oder WAVE.
- Zusätzlich zu Ihren kompositorischen Arbeiten laden Sie bitte auch einen tabellarischen Lebenslauf in den Ordner.
- Aufnahmen von instrumentalen Kompositionen ohne Partitur können in der Regel nicht berücksichtigt werden. Elektronisch produzierte Stücke oder Improvisationen können hingegen ohne Partitur eingereicht werden.
- Alle Dateien sind folgendermaßen zu benennen:
<Name_Vorname_Studiengang_Komposition_Titel>.<pdf/mp3/mp4>
Also beispielsweise: Meier_Nina_BA_Komposition_Klavierstueck.pdf
1. Runde Videorunde Komposition Computermusik:
- Die erste Runde Ihrer Aufnahmeprüfung besteht aus der Bewertung Ihrer künstlerischen Arbeiten.
- Reichen Sie einen Link zu einem Cloudordner ein, in dem sich zwei bis drei kompositorische Arbeiten als Partitur, Dokumentation, Audio- oder Videodatei befinden. Verwenden Sie dabei die gängigen Kompressionsformate PDF, MP3, MP4 oder WAVE.
- Zusätzlich zu Ihren kompositorischen Arbeiten laden Sie bitte auch einen tabellarischen Lebenslauf in den Ordner.
- Aufnahmen von instrumentalen Kompositionen ohne Partitur können in der Regel nicht berücksichtigt werden. Elektronisch produzierte Stücke oder Improvisationen können hingegen ohne Partitur eingereicht werden.
- Alle Dateien sind folgendermaßen zu benennen:
<Name_Vorname_Studiengang_Komposition_Titel>.<pdf/mp3/mp4>
Also beispielsweise: Meier_Nina_BA_Komposition_Klavierstueck.pdf
1. Runde Videorunde Kontrabass:
- Ein erster Satz eines klassischen Konzertes (z. B. Capuzzi, Cimador o.ä.)
- Die Aufnahmen können mit oder ohne Klavierbegleitung sein.
1. Runde Videorunde Querflöte:
- Drei Werke aus unterschiedlichen Stilepochen (langsame und schnelle Sätze).
- Mindestspieldauer insgesamt ca. 10–20 Minuten
- Die Aufnahmen können mit oder ohne Klavierbegleitung sein.
1. Runde Videorunde Schlagzeug:
- ein Stück/Satz für Marimba oder Vibraphon (4 Schlägel)
- ein Stück/Satz/Etude für Kleine Trommel
- Bitte schicken Sie nur diese beiden Aufnahmen (keine Aufnahmen für Pauke/Setup/Solopercussion).
1. Runde Videorunde Viola:
- 3-4 kontrastierende Werke/Sätze verschiedener Stile/Epochen.
- Beide Stilepochen, Barock und Klassik, können vertreten sein, beide Epochen müssen aber nicht vertreten sein.
- Ein Werk entweder aus dem Barock oder der Klassik sollte im Programm sein. Aus dem 20./21. Jahrhundert können auch zwei Werke vorgetragen werden, wenn sie in unterschiedlicher Stilistik sind (auch einzelne oder mehrere Sätze aus Konzerten, Suiten oder Sonaten sind zulässig).
- Spieldauer insgesamt max. 25 Minuten
1. Runde Videorunde Violine:
- Ein Sonatensatz oder Konzertsatz der Wiener Klassik
- Ein weiteres Werk nach freier Wahl (Solo oder mit Klavierbegleitung) einer anderen Epoche (außer der Wiener Klassik)
- Ausschnitte insgesamt 10-15 Minuten
1. Runde Videorunde Violoncello:
- Drei Sätze/Werke verschiedener Epochen (die Stücke müssen nicht unbedingt vollständig gespielt werden).
- Das Repertoire darf (muss aber nicht unbedingt) Stücke aus dem Repertoire der Präsenzaufnahmeprüfung enthalten.
- Gesamtspieldauer der Video-Runde: mindestens 20 Minuten
- Die Aufnahmen können mit oder ohne Klavierbegleitung sein.
2. Runde Präsenzprüfung
Gesang:
- Vortrag von Werken aus mindestens vier unterschiedlichen Stilepochen bzw. Stilrichtungen.
- Neben Deutsch sollen zwei weitere Sprachen vertreten sein (nicht bei Schwerpunkt Neue Musik).
- Das Programm darf höchstens zwei Opernarien enthalten.
- (Programmdauer ca. 40 Minuten)
Gitarre:
- Vortrag von Werken aus mindestens drei unterschiedlichen Epochen, darunter ein Werk, das nach 1945 komponiert wurde
- (Programmdauer ca. 60 Minuten)
Jazz:
- Instrumente Jazz: Vortrag eines frei gewählten Programms, Dauer 20 Minuten
- Komposition Jazz: Kolloquium zu eigenen Werken. Mit der Bewerbung sind mindestens 3 Werke einzureichen.
Feste Kammermusikensembles:
- Vortrag von Werken aus mindestens drei unterschiedlichen Epochen, darunter ein Werk, das nach 1945 komponiert wurde
- (Programmdauer ca. 60 Minuten)
Klavier:
- Vollständige Werke aus fünf verschiedenen Stilrichtungen, darunter eine Fuge und zwei Etüden (eine davon von Chopin
- (Programmdauer: 60 Minuten)
Klavier-Improvisation:
- Vortrag von zwei Werken der Klavierliteratur aus unterschiedlichen Epochen bzw. Stilistiken
- eine tonal gebundene Improvisation über ein vorgegebenes Motiv
- eine modale Improvisation über gegebene Modi (die Liste der möglichen Modi wird 3 Wochen vor der Prüfung mitgeteilt)
- eine atonale Improvisation über vorgegebene Töne
- eine freie Improvisation im persönlichen Stil der Bewerberin/des Bewerbers
- kurzes Vom-Blatt-Spiel
- Vorbereitungszeit: 1 Stunde Dauer des Prüfungsprogramm 30–40 Minuten Prüfungsdauer: nach Entscheidung der Kommission. Kurzes Gespräch mit der Kommission (deutsch oder englisch) über Ziele des Studiums
Komposition:
- Darstellung eines künstlerischen Projektes, das während des CAS-Studiums realisiert werden soll. (Dauer ca. 10 Minuten)
Musiktheorie:
- Vorstellung (ca. 20 Minuten) einer Analyse oder eines Themas aus der Musiktheorie. Mit der Anmeldung sind schriftliche Arbeiten (Stilkopien, Analysen, Orchestrationen, Aufsätze etc.) einzureichen.
Oper:
- Auswendiger Vortrag von Auszügen aus einer Partie möglichst in Originalsprache. Hierbei werden künstlerischer, gesangstechnischer, sowie darstellerisch identifizierender Vortrag bewertet. Die Partie ist vollständig vorzubereiten, die Auswahl der Auszüge erfolgt durch die Prüfungskommission.
- (Prüfungsdauer ca. 15 Minuten)
Orchesterinstrumente, Saxophon:
- Vortrag von Werken aus mindestens drei unterschiedlichen Epochen bzw. Stilistiken bzw. bei Schlagzeug Instrumentengruppen, darunter ein Werk, das nach 1945 komponiert wurde.
- (Programmdauer ca. 60 Minuten bei Streichern, ca. 50 Minuten bei Bläsern, ca. 20 Minuten bei Schlagzeug)
Orgel:
- Vortrag von Werken aus mindestens vier verschiedenen Stilrichtungen.
Downloads
Immatrikulationssatzung (PDF)
Stand: 06/2026
Weitere Dokumente zum Studiengang (Studien- und Prüfungsordnung, Modulbeschreibungen, Prüfungsanforderungen etc.) befinden sich im internen Bereich.





















