Awards

    Aktuelles

    Tianji Lin (ehemals  Klasse Prof. Ulrike Sonntag und Opernschule) wird ab September 2019 Mitglied des Opernstudios der Oper Frankfurt sein für zwei Jahre.

    Carolina Lopez Moreno (ehemals Klasse Prof. Ulrike Sonntag und Opernschule) gewann den Grand Award Voice Professionals ex aequo beim Manhattan International Music Competition im Mai 2019. Das Preisträgerkonzert wird am 6.7. in der Carnegie Hall stattfinden.
    Im März 2020 wird sie an der National Cathedral in Washington die Sopranpartie in der Benedictus Messe von Bethel Smith singen.

    Aline Quentin (Klasse Prof. Ulrike Sonntag und Opernschule) erhielt einen Gastvertrag am Theater Heidelberg im Rahmen der Reihe „Winter in Schwetzingen“ für die Barockoper Die getreue Alceste von Georg Caspar Schürmann unter Christina Pluhar im Rokokotheater Schwetzingen. Premiere ist am 1.12.2019.

    Paulina Riquelme (Klasse Prof. Andra Darzins) hat ihr Probejahr als Viola Tutti bei den Bamberger Symphoniker bestanden.
     
    Igor Michalski
    (Klasse Prof. Andra Darzins) hat sein Probejahr als Viola Tutti in der Württenbergische Philharmonie Reutlingen bestanden.
     
    Carla Rica
    (Klasse Prof. Andra Darzins) hat ein Praktikum in Radio Philharmonie Orchester Saarbrücken gewonnen.
     
    Hanna Breuer
    (ehemalige Klasse Prof. Andra Darzins) hat einen Zeitvertrag als Stellvertretende Solo Viola bei den Dortmunder Philharmoniker gewonnen.

    Anthony de Battista (Klasse Prof. Andra Darzins) hat die Akademie Stelle für Viola beim Gürzenich Orchester in Köln gewonnen.

    David Kang (Klasse Prof. Gundula Schneider / Opernschule) sang an der Jungen Oper Stuttgart die Partie des Kreon in der Uraufführung Antigone-Tribunal von Leo Dick. Weiterhin ist er in der Partie des Sarastro in der Neuinszenierung von Mozarts Die Zauberflöte bei den Ettlinger Festspielen zu erleben. Ab September 2019 ist er als Mitglied des Opernstudios der Staatsoper Hamburg engagiert.

    Mathias Tönges (Klasse Prof. Gundula Schneider / Opernschule) singt in dieser Spielzeit am Nationaltheater Mannheim die Rollen Un médecin, Un berger in der Neuinszenierung Pelléas et Mélisande von Debussy sowie in Verdis Don Carlo die Partie eines Deputaten.

    Diatra Zulaika (Klasse Prof. Gundula Schneider / Opernschule) ist an der Jungen Oper Stuttgart in der Partie der Erzählerin in der Uraufführung Lollo zu erleben.

    Aaron Ribas Zorrilla (Absolvent der Klasse Prof. Jürgen Essl) bekam die Organistenstelle an der Kirche „Imaculado Corazo de Maria“ in Madrid.

    Mario Hartmuth (Klasse Prof. Richard Wien) ist als 1. Kapellmeister und Stellvertretender GMD ans Staatstheater Kassel gegangen.

    Johannes Zimmermann (Klasse Prof. Richard Wien) ist Studienleiter mit Dirigierverpflichtung ans Theater Heidelberg.

     

    Olivia Trummer erhält den Landesjazzpreis 2019

     

    In diesem Jahr geht der Landesjazzpreis an die Stuttgarter Pianistin und Sängerin Olivia Trummer. Die Jury lobte Olivia Trummer als virtuose, sich in vielen Stilen bewegende Pianistin mit eigenem Gesangsstil. Die Preisverleihung findet Ende Juli in Stuttgart statt.

    Die Pianistin und Sängerin Olivia Trummer aus Stuttgart ist diesjährige Jazz-Preisträgerin des Landes Baden-Württemberg. Die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung wird am 28. Juli 2019 im Rahmen eines Preisträgerkonzertes im Theaterhaus Stuttgart verliehen. „Olivia Trummer versteht die klassische Musik als Inspiration für ihre eigenständige musikalische Arbeit und überträgt Elemente daraus in den Jazz und die Improvisation. Sie hat einen persönlichen Stil im Zusammenspiel von Klavier und Gesang entwickelt und ist damit längst über die Landesgrenzen hinaus anerkannt“, sagte Kunststaatssekretärin Petra Olschowski.
    Die Vorsitzende der Jury, Gudrun Endress, begründete die Entscheidung wie folgt: „Olivia Trummer zeichnet Vieles aus. Die virtuose, sich in vielen Stilen bewegende Pianistin hat im Lauf der Jahre einen Gesangsstil entwickelt, der aus derselben Quelle kommt wie ihr Klavierspiel. Ihre eigenen Texte – ob auf Deutsch oder auf Englisch – sprechen über das Leben, über ihre Sicht der Welt. Sie bringen zudem eine charmante Leichtigkeit in ihre Musik ein. Ihr stimmlicher Einsatz ist einmal eher textlich, ein anderes Mal stärker instrumental. Manchmal verquickt sie in ihren Songs diese beiden Ausdrucksweisen. Die umfassend in klassischer Musik sowie in Jazzmusik geschulte Pianistin ist auch als Komponistin eigener Werke sehr produktiv. Sie ist darüber hinaus eine der wenigen KünstlerInnen, die die Fähigkeit besitzt, charakteristische und inspirierende Elemente der klassischen Vorlagen mit Intuition und Fantasie in neue Zusammenhänge zu bringen.“

    Olivia Trummer wurde 1985 in Stuttgart in einer Musikerfamilie geboren. Mit vier Jahren begann sie ihre klassische Klavierausbildung und entdeckte zeitgleich ihre Neugier, sich auch über Improvisation und Komposition auszudrücken. Sie studierte Jazzklavier und klassisches Klavier an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, schloss beides mit Auszeichnung ab und setzte ihr Jazzklavierstudium an der "Manhattan School of Music" in New York fort. Die in der Jazzmetropole New York verbrachten Jahre sowie ihr enger Bezug zur klassischen Musik dienen ihr von je her als Inspirationsquellen.
    Insbesondere mit dem „Olivia Trummer Trio” macht die ausgebildete Pianistin auch als Sängerin und Songwriterin auf sich aufmerksam. Der Brückenschlag zwischen Jazz und klassischer Musik spiegelt sich in ihrer Projektreihe „Classical To Jazz” wieder und ist ebenfalls ein fester Bestandteil ihres vielseitigen, bisher auf sieben eigenen Alben dokumentierten musikalischen Schaffens.
    Olivia Trummer wurde vielfach ausgezeichnet (Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg 2010, Stipendium der Bruno-Frey-Stiftung 2010, Jazzpreis Ingolstadt 2014, mehrmalige Stipendiatin der Initiative Musik) und von 2013 bis 2016 als Jazzkünstlerin des „stART”-Programms von Bayer Kultur in Leverkusen gefördert.
    Konzerttourneen führten Olivia Trummer nach Italien, Irland, England, Österreich, Polen, Tschechien, in die Schweiz und in die USA. Sie war mit verschiedenen eigenen Projekten sowohl bei Jazz-Festivals als auch bei klassischen Musikfestivals zu Gast.
    Seit Oktober 2016 tourt sie international mit Kurt Rosenwinkel. Als festes Mitglied seines neuen Projekts „Caipi” trat sie in namhaften Clubs und bei renommierten Festivals, wie dem Montreux Jazz Festival, Vancouver Jazz Festival, Montréal Jazz Festival, „Birdland” New York, „Blue Note” Tokyo, „Blue Note” Beijing auf. Weitere Kollaborationen schließen die NDR Bigband, Wolfgang Haffner, Bodek Janke, Nicola Angelucci, Jean-Lou Treboux, Tim Garland, Gerard Presencer, Hadar Noiberg, Max Ionata, Matthias Schriefl und Sebastian Studnitzky mit ein.

    Die Preise, Auszeichnungen und Engagements des vergangenen Wintersemesters finden Sie in unserem Archiv.