Wintersemester 2021/22

Musikmanagement – Lehrveranstaltung im Wintersemester 2021/22 

Seminar
KULTUR-FINANZIERUNG

TERMIN donnerstags, 16–18 Uhr
ORT Raum 8.05 (ggf. online)

INHALTE  Georg Friedrich Händel war nicht nur Komponist und Musiker, sondern auch Konzertproduzent und zugleich Veranstalter in eigener Sache. Er konnte sich in seiner Londoner Zeit als Musiker ohne Anstellung bei Hofe, Kirche oder Stadt nur deshalb behaupten, weil er imstande war, seine Musikprojekte auch erfolgreich zu finanzieren. Obwohl Händel sicher nicht der erste finanziell selbstständige Musiker war und Musikfinanzierung schon lange vor ihm praktiziert wurde, so wird dieses Fach erst seit wenigen Jahren an Hochschulen gelehrt und erst seit kurzem an Musikhochschulen. Im Seminar Kultur-Finanzierung werden grundlegende Kenntnisse in der Finanzierung von Musikveranstaltungen und -einrichtungen (Finanzierungsinstrumente wie Erlöse, öffentliche Förderung, Spenden, Sponsoring, Stiftungserträge, Erstellung eines Kosten- und Finanzierungsplans usw.) vermittelt. Dabei werden die internen und externen Finanzierungsformen in Theorie und Praxis vorgestellt. Es handelt sich um Finanzierungsinstrumente, die schon seit Jahrhunderten praktiziert werden, aber auch um neue Formen, wie z. B. Sponsoring, das besonders eingehend behandelt wird.
DOZENT    Dr. Peter Hellmig(Dr. phil., M.A. sowie Diplom-Verwaltungswirt und Bachelor der Wirtschaftswissenschaften) ist Kulturmanager und seit 2000 Leiter der Abteilung Kultur
und Tourismus der Stadt Weingarten. Hier ist er für alle Aspekte der öffentlichen Kulturarbeit zuständig und als Konzertveranstalter auch für die Musik. Seit Einführung des Studienprofils Musikmanagement im Wintersemester 2008/09 unterrichtet er an der HMDK Stuttgart u. a. in den Fächern Musik-Marketing und Kultur-Finanzierung.


Workshops

DAS BAROCKORCHESTER „IL GUSTO BAROCCO“ – WIE GRÜNDE UND LEITE ICH EIN ENSEMBLE?

TERMIN 08.11.2021, 18–20 Uhr
ORT Raum  8.35

INHALTE Prof. Jörg Halubek gibt Einblicke in die Gründung seines Barockorchesters „il Gusto Barocco“. Dabei werden wertvolle Tipps zur Gründung und Finanzierung, Programmgestaltung, Netzwerken und Marketing eines Ensembles am Beispiel einer Festivalwoche gegeben.
DOZENT Jörg Halubekist einer der vielversprechenden Spezialisten für Alte Musik, nicht nur als Dirigent, sondern auch als Cembalist und Organist. Mit dem von ihm gegründeten Barockorchester „il Gusto Barocco“ war er diesen Sommer bei der Bachwoche Ansbach als Festspielorchester geladen und erfuhr große Beachtung. Als Gast dirigierte Jörg Halubek in den letzten Jahren u.a. an der Komischen Oper Berlin, am Staatstheater Kassel, bei den Händel-Festspielen Halle, bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, am Opernhaus Wuppertal und in der Liederhalle Stuttgart. Am Staatstheater Kassel ist er als Gastdirigent seit 2012 regelmäßig für Opernproduktionen verantwortlich, so leitete er u. a. Mozarts „Lucio Silla“, Glucks „Iphigenie“ und Händels „Saul“. Sein Interesse gilt besonders der dramatischen Aktualität der alten Stoffe und er macht sich dafür stark, die Freiheiten der Alten Musik interpretatorisch voll auszuschöpfen. Neben seiner Tätigkeit als Dirigent ist Jörg Halubek seit dem Gewinn des Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerbs in Leipzig 2004 als Cembalist und Organist im In- und Ausland tätig. Seine Expertise im Umgang mit Alter Musik belegen die preisgekrönten Einspielungen von Werken für Tasteninstrumente und Violine Johann Sebastian Bachs (2016) und Carl Philipp Emanuel Bachs (2014) mit der Barockgeigerin Leila Schayegh. 2019 startete er sein multimedial angelegtes Projekt „Bach. Das Orgelwerk“, eine Gesamteinspielung der Orgelwerke Bachs an Original­instrumenten mit online zugänglichem Zusatzmaterial.

ONLINE-ANMELDUNG BIS 30.10.2021


KARRIEREMANAGEMENT
INKL. EINZELCOACHINGS


TERMIN 1    11.11.2021, 10–14 Uhr (Gesamte Gruppe)
TERMIN 2    12.11.2021, 10–15 Uhr (Einzelcoachings)
ORT Raum 8.05

INHALTE Die Anforderungen an Musiker*innen aus dem Bereich der Klassik haben sich stark verändert und die rein musikalischen Fähigkeiten sind mittlerweile nur ein Bestandteil eines 360°-Profils. Die Teilnehmer*innen dieser Veranstaltung erhalten daher einen soliden Überblick über die Erfordernisse einer Karriere oder eigener Projekte jenseits traditioneller Berufsfelder. Dazu zählen Einblicke in Management-Abläufe, Marketing-Skills, ein Gefühl für den Markt sowie das notwendige Know-How für die Realisierung eigener Projekte. Es wird interaktiv gearbeitet und es gibt genügend Möglichkeiten für Diskussionen und Fragen. Die Veranstaltung gliedert sich in einen Block aus vier Stunden sowie einem Einzeltermin für jede*n Teilnehmende*n. Zu den Inhalten zählen: Der Klassik-Markt, Selbstmanagement, Branding und Positionierung und individuelle Projekte.
DOZENT Andreas Vierziger arbeitet als künstlerischer und strategischer Berater im Musikbereich und kooperiert international mit Festivals, Konzertveranstaltern, Orchestern, CD Labels, Bildungseinrichtungen und anderen Institutionen. Ehemals Artist Manager war er für mehrere renommierte Musiker*innen und GRAMMY Preisträger*innen verantwortlich.
Als gefragter Vortragender wurde er an weltweit renommierte Universitäten eingeladen, unter vielen anderen die Paris-Sorbonne, Tokyo University for the Arts, Helsinki Sibelius Akademie, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, wo er einem Lehrauftrag nachgeht. Er war im Vorstand der Camerata Salzburg und Juror in mehr als 20 internationalen Musikwettbewerben, darunter etwa der Internationale Johannes Brahms Wettbewerb in Österreich, Fulbright Concerto Competition in den USA und Karol Szymanowski International Music Competition in Polen.

ONLINE-ANMELDUNG BIS 04.11.2021


DAS KLASSISCHE ORCHESTER IM WANDEL
Online-Podiumsgespräch über das Berufsfeld Orchester

Prof. Hans-Peter Hofmann, Anna Becker und Simone Enge im Gespräch mit Anne-Sophie Bereuter (Vorstands- und Gründungsmitglied des Steg­reif-Orchesters), Felix Fischer (Manager des SWR Symphonie­orchesters) und Prof. Ulf Klausenitzer (Dirigent und Violinist).

TERMIN  18.11.2021, 18–20 Uhr
ORT online
INHALTE Die Corona-Pandemie, der Wandel des klassischen Musikmarkts und der Klimawandel stellen das Orchester von heute vor große Herausforderungen. Welche neuen Anforderungen ergeben sich daraus für die Orchestermusiker*innen von heute und morgen?
Wir haben 3 Expert*innen eingeladen, ihre Erfahrungen und Sichtweisen einzubringen.

Zielgruppe sind Studierende und Absolvent*innen aller deutschen Musikhochschulen. Die Zugangsdaten werden demnächst hier veröffentlicht.

Fragen an die Teilnehmer*innen können auch vorab geschickt werden bis zum 17.11.2021 an:
simone.enge(at)hmdk-stuttgart(dot)de

Eine Kooperationsveranstaltung der Career Services der Hochschule für Musik Saar sowie der HMDK Stuttgart.   


WIE ERSTELLE ICH MEINEN EIGENEN INTERNETAUFTRITT?
WEBPUBLISHING FÜR KÜNSTLER*INNEN


TERMINE Teil 1: 20.11.2021, 11–17 Uhr
               Teil 2: 28.01.2022, 11–16 Uhr
ORT Raum 8.35 

INHALTE Der Workshop richtet sich an Künstler*innen, die noch über keine eigene Website verfügen. In der ersten Sitzung werden nach einer kurzen Einführung in die Webpublishing-Grundlagen die Inhalte und das Layout des eigenen Internetauftritts gemeinsam geplant. In der zweiten Sitzung wird die Website dann technisch (beispielsweise mit Hilfe des kostenlosen Dienstes ,WordPress‘ oder ähnlichen Tools) umgesetzt, so dass jede*r Teilnehmer*in den Workshop mit einer eigenen kleinen Webpräsenz verlässt.
Die Teilnehmenden werden gebeten, ihre Notebooks mitzubringen. Spätestens in der zweiten Sitzung sollten Materialien für die Inhalte der Website (Fotos, Lebenslauf, ggf. Videos oder MP3-Dateien) mitgebracht werden (Details dazu werden in der ersten Sitzung besprochen).
DOZENT Prof. Dr. Simon A. Frank , lehrt und forscht als Wirtschafts- und Medieninformatiker an der FOM Hochschule Stuttgart und berät seit vielen Jahren Unternehmen, Kultur- und Bildungseinrichtungen u. a. in den Bereichen Webentwicklung und Online-Marketing.

ONLINE-ANMELDUNG BIS 10.11.2021


PRODUZIEREN IN DER FREIEN SZENE

TERMINE Teil 1: 23.11.2021, 18:30–21 Uhr
               Teil 2: 25.11.2021, 18:30–21 Uhr
ORT Raum 6.57

INHALTE  Die Idee von eigenen Projekten auf dem „freien Markt“ kann einem durchaus den Schlaf rauben, wenn allein die Kunst, aber nicht ihre Voraussetzungen und ihre Rahmenbedingungen in der Wirklichkeit bedacht werden. Denn „freies Arbeiten“ und „freie Szene“ sind nicht immer gleichbedeutend und heißt nicht „frei von Struktur“. Im Gegenteil: Freie Produktionen zu realisieren bietet andere Herausforderungen. In diesem zweistufigen Seminar benennen wir konkret die unerlässlichen Arbeitsfelder bei freien Produktionen, wichtige Schritte bei den unterschiedlichen Produktionsphasen werden vorgestellt und der Ernstfall anhand von Fallbeispielen durchgespielt. Im ersten Termin werden die Erwartungshaltungen an das freie Arbeiten zusammengeführt, gemeinsam grundsätzliche Fragen und Themenkomplexe erarbeitet. Inwieweit können wir von „Patentrezepten“ ausgehen bei der Verwirklichung von selbstinitiierten Projekten? Welche Hilfestellungen und Tools können das eigene Projekt absichern? Im zweiten Termin werden die Fragestellungen von individuellen Vorhaben vertieft, Lösungswege abgeglichen, z. B.: Wie qualifiziere und kommuniziere ich meine Projektidee? Wie und wann kann ich sie sich so an Dritte vermitteln, dass sie nicht nur Verständnis, sondern auch Interesse und Unterstützung findet? Kenne ich meine Zielgruppen? Sind Finanzierungsrahmen, Organisationsbedarf und alle Zeitpläne wirklich ausreichend bedacht? Was tun bei Planungsänderungen? Wo gibt es erste – oder letzte – Hilfen?
DOZENTIN Aliki Schäfer (geb. 1980) studierte zunächst Schauspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Seit 2008 bundesweit und international tätig im Bereich Produktion, diverse Engagements im Bereich Tanz und Theater, u. a. August 2013 bis August 2015 als Produktionsleitung und Leitung des Künstlerischen Betriebsbüros am Theater Rampe Stuttgart. Im Anschluss gründete sie das Produktionsbüro schæfer&sœhne und ist seitdem als freie Producerin und Produktionsleiterin für verschiedene Institutionen und freie Gruppen tätig. Unter anderem übernahm schæfer&sœhne 2020 die Projektleitung für den TANZPAKT Stuttgart. Seit Beginn ihrer Tätigkeit im Bereich Produktion liegt ihr Schwerpunkt immer wieder in der Festival Arbeit. Ihre Arbeiten waren meist interdisziplinär, aber immer im Fokus bei der Darstellenden Kunst.
Weitere Informationen unter: www.ae-oe.de
Das Angebot gilt nur für Studierende der Studiengänge: Schauspiel & Sprechkunst.

ONLINE-ANMELDUNG BIS 10.11.2021


CROWDFUNDING / GRÜNDEN MIT DER CROWD

TERMIN 25.11.2021, 17–19 Uhr
ORT online (Sie erhalten die Zugangsdaten nach der Anmeldung)

INHALTE  Crowdfunding ist eine Möglichkeit der privatwirtschaftlichen Finanzierung, welche weit aus mehr Vorteile bietet als nur das Geld. Insbesondere bei Akteur*innen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft hat sich Crowdfunding als beliebtes Instrument zur Marktvalidierung und Vor­finanzierung etabliert. Gute Kampagnen erzeugen Aufmerksamkeit, helfen Netzwerke aufzubauen und bieten wertvolles Feedback. Doch 59,6 % der Kampagnen scheitern! Was fehlt, ist meist eine gut geplante Vorbereitungsphase und das relevante Know-How. Erfahren Sie in diesem Workshop, wie Sie Crowdfunding für Ihr Projekt nutzen können. Lernen Sie von Best-Practise-Beispielen und erhalten Sie wertvolle Tipps und Tricks.
Programmschwerpunkte:
Wie funktioniert Crowdfunding und wie kann ich dies für mein Projekt nutzen?
Wie unterscheiden sich die Crowdfunding Arten und Plattformen?
Was gibt es bei der Umsetzung zu beachten?
Do’s and Dont’s bei der Kampagnen-Vorbereitung.
DOZENTIN Nisha Di Giorgio(M.Sc. Management) ist zertifizierte Crowdfunding Spezialistin und Gründerin des Unternehmens HalloCrowd­funding. Sie ist als Crowdfunding Beraterin und Referentin in Baden-Württemberg und darüber hinaus tätig. Zudem ist sie Startup Coach an der Hochschule der Medien in Stuttgart und begleitet dort Studierende und EXIST-Stipendiat*innen bei ihrem Weg in die Gründung.

ONLINE-ANMELDUNG BIS 14.11.2021


GEHÄLTER VS. FREIE HONORARE FÜR MUSIKER*INNEN
ERFOLGREICH VERHANDELN IM MUSIKMARKT


TERMIN 08.12.2021, 16–18 Uhr
ORT Raum 7.14

INHALTE Über Gehälter und Honorare redet man nur ungern, insbesondere wenn über die Gage ein „Stillschweigen“ vereinbart wurde. Der Workshop soll zunächst mehr Licht in den Musiker*innen-Entgelte-Dschungel bringen, anhand von Gehaltsstatistiken, Tarifverträgen und Mindestgagen. Aber wie wird die eigene Leistung auf dem freien Markt bewertet? Anhand von praktischen Erfahrungswerten sollen realistische Honorarvorstellungen und mögliche Verhandlungstaktiken aufgezeigt werden.
DOZENT Ralf Püpcke ist seit 2000 selbstständiger Kulturmanager und Geschäftsleiter seiner Agentur Püpcke Kulturmanagement. Seine Schwerpunkte liegen in der strategischen Beratung, Konzeption, Organisation und Vermarktung sowie Evaluation von Kulturprojekten und Kulturbetrieben. Zudem hat er langjährige Erfahrung als Künstlermanager. Als Lehrbeauf­tragter an der HMDK Stuttgart leitet er seit 2011 das Seminar Musik­management. Zudem war er von März 2014 bis April 2017 an der HMDK in Teilzeit Geschäftsführer der mh-stuttgart GmbH.

ONLINE-ANMELDUNG BIS 01.12.2021


TIKTOK UND SPOTIFY FÜR MUSIKER*INNEN

TERMIN 14.12.2021, 14–17 Uhr
ORT online

INHALTE TikTok gehört seit geraumer Zeit zu den wichtigsten Tools im digitalen Marketing Mix von Künstler*innen und Labels: 80% der Tracks in den Spotify Viral Charts sind fast ausschließlich beeinflusst durch die Plattform und der starken Verbindung zur Musik. Im deutschsprachigen Raum sind Nutzer*innen aus der Musikbranche noch zurückhaltend und die Plattform polarisiert. Zu unrecht ist TikTok immer noch verschrien als Plattform für Jugendliche, auf der lustige Videos hochgeladen werden. Dies ist keineswegs der Fall, mittlerweile finden alle musikalischen Nischen und Altersgruppen erfolgreich bei TikTok statt.
In diesem Workshop stellt Steffen Geldner TikTok als Vermarktungstool für Musiker*innen vor. Digitale Selbstvermarktung hat sich in den letzten Jahren grundsätzlich verändert. War es früher möglich, durch gute Inhalte schnell organisch zu wachsen, hat aufgrund der algorithmus- und datengetriebenen Plattformen das Marketing von Musikcontent stark an Komplexität zugenommen. Bei TikTok besteht (noch) die Chance, organisch und ohne Einsatz von großen Budgets schnell zu wachsen.
Nach einer Einführung zum TikTok Algorithmus geht Steffen Geldner auf die Verbindung zwischen TikTok und Musik ein und spricht u. a. über die Sounds- und Artist Page, Playlists und Targeting. In diesem Workshop soll den Teilnehmer*innen ebenfalls praxisnah vermittelt werden, welche Inhalte derzeit bei TikTok am besten funktionieren und wie sie am effektivsten eingesetzt werden können. Reichweitensteigerung, Hashtags und Analytics sind ebenfalls Teil dieses Workshops. Ein essentieller Teil des Vortrags besteht aus der Vorstellung von Best Practices aus verschiedensten musikalischen Nischen. Der Workshop-Teil zu TikTok endet mit einem Walkthrough durch den TikTok Ads Manager.
Wie die Vermarktung mit Streamingdiensten funktionieren kann, wird im letzten Teil des Workshops behandelt. Im Vordergrund stehen hierbei das Sammeln und Auswerten von Streamingdaten sowie natürlich die Platzierung in Playlisten – dem wichtigsten Marketinginstrument des Streamings: Wie kommen meine Inhalte in kleine und große Playlisten? Wie viel bringt Playlisting? Wie finde ich relevante Playlisten? Wie viel verdiene ich mit Streaming?
DOZENT Steffen Geldner ist Gründer von BERMVDA, einem Kollektiv für Talent, Musik und Marketing. In diesem Rahmen kümmert er sich um das Management von Musiker*innen und Influencer*innen und betreibt das Label antischlager. Zudem berät er Kreativschaffende im Bereich des digitalen Marketings. Er ist außerdem Dozent an Hochschulen in Deutschland, Europa und den USA, sein Schwerpunkt liegt auf digitalem Musikmarketing. Zudem gibt er Social Media Workshops – immer mit dem
Fokus auf die Musikbranche. An der Popakademie Baden-Württemberg war er sechs Jahre lang als Projektmanager für digitale Innovation tätig und hat dort u. a. das Curriculum mit dem digitalen Schwerpunkt weiterentwickelt. Gemeinsam mit Kim Hoss veröffentlicht er den Podcast
„So ist das Leben“.

ONLINE-ANMELDUNG BIS 01.12.2021


DER GROSSE IRRTUM: „WENN DIE QUALITÄT STIMMT, KOMMT AUCH DER ERFOLG!“

TERMINE Teil 1: 13.01.2022, 16–20 Uhr
              Teil 2: 20.01.2022, 16–20 Uhr
ORT Raum 8.34

INHALTE    
Hilfreiche und hinderliche Sichtweisen
Kriterien für erfolgreiche Kommunikation
Mut zum Profil
Ganz konkret: Ein Flyer, ein Plakat – wann funktioniert’s?
Zwei mal drei Stunden mit vielen Beispielen und Übungen
DOZENT Dieter Soldan (soldan kommuni­kation, grafik-design-konzept)
Dipl. Kommunikations-Designer, Magazinmacher, Werbekonzeptioner, Kommunikationstrainer. Gründer und Inhaber von soldan kommunikation (1998). Spezialisiert auf die Themen Bildung, Kultur, Soziales und Gesundheit. Gründer zwischenKunst e.V., Mitglied im Werkbund Baden-Württemberg, Vorstand Renate-Lingk Stiftung.

ONLINE-ANMELDUNG BIS 20.12.2021


DIE EIGENE KÜNSTLERBIOGRAFIE SCHREIBEN

Termin  21.01.2022, 12–14 Uhr
ORT Raum 8.28 

INHALTE     Wie stelle ich mich über die eigene Biografie als Künstler*in vor? Zu welchem Zweck und für wen verfasse ich meine Biografie? Wie reflektiere ich meinen bisherigen Werdegang angemessen? In welchem Umfang und in welcher Form präsentiere ich mich schriftlich selbst? Wie reduziere ich dabei aufs Wesentliche? Und wo ist beim Verfassen der Biografie Raum für Kreativität?
Aus den Blickwinkeln von Künstler*innen, Veranstaltern, Agenturen und Publikum gibt der erste Teil des Workshops Antworten auf diese und weitere Fragen, die sich beim Verfassen der eigenen Künstlerbiografie unumgänglich stellen. Im zweiten Teil des Workshops beginnen die Workshopteilnehmer*innen mit dem Verfassen der eigenen Künstlerbiografie. Über das Geschriebene wird sich zum Schluss des Workshops gemeinsam ausgetauscht.
DOZENTIN Magdalena Anna Skupi ist für die Internationale Hugo-Wolf-Akademie für Gesang, Dichtung, Liedkunst e.V. Stuttgart in den Bereichen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Marketing und Publikationen tätig. Sie studierte Violine an der HMDK Stuttgart und der Listaháskóli Íslands in Reykjavík sowie Musikvermittlung und Konzertpädagogik an der Universität Augsburg. Neben ihrer Tätigkeit für die IHWA arbeitet sie als Lehrkraft an der Musikschule im Schloss in Bietigheim-Bissingen und freischaffend als Musikerin und Konzertpädagogin.

ONLINE-ANMELDUNG BIS 14.01.2022


TURMGESPRÄCH
ABSOLVENT*INNENGESPRÄCH MIT DIANA HALLER

TERMIN  24.01.2022, 14.00–15.30 Uhr
ORT  wird noch bekannt gegeben

INHALTE    
Die kroatische Mezzosopranistin Diana Haller ist Ensemblemitglied der Oper Stuttgart, wo sie alle ersten Partien ihres Faches, wie z. B. Cherubino (Le nozze di Figaro), Rosina (Il Barbiere di Siviglia), Dorabella (Cosi fan tutte), Orlowsky (Die Fledermaus), Angelina (La Cenerentola), Ruffiero (Alcina), Komponist (Ariadne auf Naxos), Aldagisa (Norma), Ariodante und Giulio Cesare singt. Gastengagements führen die Künstlerin u. a. an die Mailänder Scala, Hamburgische Staatsoper, Semperoper Dresden, Oper Köln und an das Opernhaus Zürich. Diana Haller ist Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe, u. a. gewann sie den 1. Preis beim 8. Internationalen Wettbewerb für Liedkunst der Internationale Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart. Sie hat ein umfangreiches Lied- und Konzertrepertoire, das sie zu den bedeutendsten Konzertveranstaltern, wie z. B. Amsterdam Concertgebouw, Maggio Musicale Firenze, Kölner Philharmonie, Heidelberger Frühling, Schubertiade Hohenems führt. Eine rege Zusammenarbeit gibt es mit Orchestern wie dem NDR Symphonieorchester, dem Sinfonieorchester Zagreb und dem Symphonischen Orchester Voralberg. Diana Haller studierte am Guiseppe Tartini Konservatorium in Triest, an der Royal Academy of Music in London sowie an der HMDK Stuttgart bei Dunja Vejzovic. Sie wird weiter von Brigitte Fassbaender betreut. Ihre Diskografie umfasst Werke von Händel und Bach (Chor des Bayerischen Rundfunks/Concerto Köln), eine Aufnahme von Gounods „Faust“ (Universal Music) und ein Soloalbum mit Schumann- und Wolf-Liedern. Bei den Turmgesprächen sollen etablierte Künstler*innen Einblicke in die Entwicklungen ihrer Karriere ermöglichen und berufspraktische Erfahrungen an die Studierenden weitergeben. Die Studierenden haben die Möglichkeit ihre Fragen direkt an die Künstlerin zu stellen.

Keine Anmeldung erforderlich!