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    Ideenwettbewerb „Ideen im Turm“


    Das Finale des 1. Ideenwettbewerbs „Ideen im Turm“ der HMDK Stuttgart fand am 7. Dezember an der Hochschule statt.

    Wir waren begeistert von der Kreativität und Vielfältigkeit der eingereichten Ideen und Präsentationen. Nach den 25 eingereichten Bewerbungen wurden sieben spannende Ideen von den Studierenden im Finale vorgestellt!

    Hier nun die Preisträger*innen und Finalist*innen des 1. Ideenwettbewerbs „Ideen im Turm“ der HMDK Stuttgart!

    Der 1. Preis von 2.000 € wurde gleich zwei Mal verliehen geht an

    Brandon Lincoln Snyder
    mit der Idee

    Browser: Ein Auftragsprojekt für das digitale Zeitalter

    Browser ist ein Auftragsprojekt, das jährlich insgesamt zwölf Komponisten-Webentwickler- Kooperationen für die Entwicklung von webbasierter Musik fördert. Unsere langfristige Vision ist es, ein neues Repertoire zu kreieren, das die zeitgenössische Musik-szene mit dem digitalen Raum noch stärker verbindet. Das Interesse an webbasierter Klangkunst ist groß, wird jedoch aufgrund der Eintrittsbarriere der Programmierkenntnisse, die viele Künstler nicht haben, zurückgehalten. Ähnlich zur Zusammenarbeit zwischen Musikern und Komponisten bei der Schaffung neuer instrumentaler Stücke, arbeiten hier Komponisten mit Webentwicklern zusammen, um eigenständige Website-Stücke sowie web-basierte Module für größere Multimedia-Werke zu erschaffen.
    (Text: Brandon Lincoln Snyder)

    https://de.brandonlincolnsnyder.com/browser2021

    und der zweite 1. Preis geht an

    Valentin Koch und Isabella Braunreuther

    mit der Idee

    Mainstreet Concerts

    Hallo, wir sind Valentin und Isabella - mit „Mainstreet Concerts“ wollen wir die junge Kultur der Stadt vernetzen und auch Stuttgart selbst eine Bühne geben.
    Die Idee entsprang einem Konzert, das wir für Freunde in unserem Vorgarten organisiert hatten, um trotz der Corona-Situation die Nachbarschaft und Freunde mal wieder Livemusik erleben zu lassen.
    Unsere Idee wuchs weiter und nun werden wir Konzerte mit lokalen Musiker*innen, visuellen Künstler*innen und anderen Partnern aus der nahen Umgebung zu Veranstaltungen machen, die nicht nur Konzerte sind, sondern eine Art intersektionelles Event, das mit einer Mischung aus Livemusik, Kunst und Design zu einem akustischen und visuellen Erlebnis wird. Vor allem aber wollen wir den wunderschönen Orten Stuttgarts eine Bühne geben und die ganze Stadt neu entdecken. Von Hinterhöfen über Stäffeles bis zu Parkhausdächern – all das möchten wir zum Leben erwecken. Seit wir durch unser Studium in Stuttgart wohnen, begeistert uns persönlich die Vielfalt und teils versteckte Schönheit Stuttgarts immer wieder. Jeder weiß, wie schön das Gefühl ist den eigenen Wohnort neu zu entdecken.
    (Text: Valentin Koch und Isabella Braunreuther)

    Der 2. Preis mit 2.000 € geht an

    Pascal Blenke

    mit der Idee

    Pascal Blenke Workshop-Tour

    Zusammen mit seiner Band geht Pascal auf Tour und kombiniert dabei jedes Konzert mit Workshops in umliegenden (Musik-) Schulen. Dort bekommen die Teilnehmer einen Einblick in das Leben von einem hauptberuflichen Musiker und lernen etwas über Songwriting, improvisieren, Texte schreiben, arrangieren für eine Band, Circlesongs etc. All das, wofür im normalen Musikunterricht keine Zeit bleibt. Die Workshops sind praxisorientiert, auf das musikalische Niveau der Schüler angepasst und holt sie bei der Musik ab die sie gerne hören und spielen. Im Anschluss gehen die Teilnehmer ins Konzert und erleben Pascal live mit seiner Band und seiner eigenen Musik.
    (Text: Pascal Blenke)

    www.pascal-blenke.de

    Der 3. Preis mit 1.000 € geht an

    Steffen Reichelt

    mit der Idee

    SchauMusik

    Am Schlossplatz. Ein Schaufenster. Dahinter das Konzert: Instrumentalmusik trifft auf live programmierte Musik. Klavier und Laptop. Die Komposition wird in Echtzeit auf einer Leinwand visualisiert. Lautsprecher übertragen den Sound in die Stadt und ein Livestream ins Internet. Aus dem Schaufenster trifft die Musik auf Menschen, die Menschen auf Musik. Die Komposition wird SchauMusik.
    (Text: Steffen Reichelt)

    https://schaumusik.steffenreichelt.de/

    Weitere Finalist*innen des Ideenwettbewerbs sind:

    Irina und Philipp Roosz
    mit der Idee

    Kinder-Klang-Kammer

    Musikalische Geschichten für Kinder
    Authentische klassische Musik kann und soll ihren Weg in die Ohren und Herzen von Kindern finden. Kinder im Alter zwischen vier und sieben Jahren nehmen Musik sehr sinnlich, körperlich und situativ wahr. Wir erfinden kindgerechte Geschichten, die von Musik inspiriert sind und erarbeiten Musikhörspiele, bei denen von Anfang an die Musik, ihr Ausdruck, ihre erzählerische Qualität und ihre Vieldeutigkeit im Mittelpunkt stehen. Diese künstlerische Einheit von Musik und Geschichte wollen wir niederschwellig auf einer eigenen Internetplattform zugänglich machen, auf der darüber hinaus die eigenständige kreative Auseinandersetzung von Kindern, Eltern und Pädagog*innen mit unserem Material gefördert wird.
    (Text: Irina und Philipp Roosz)    

    Elisabeth Anna Maria Kaiser
    mit der Idee

    JABOROSA Rosa

    Beim Projekt „JABOROSA Rosa“ trifft Performance auf Biologie.
    Gemeinsam mit nicht-menschlichen Bewohner*innen des Außenbereichs des Botanischen Gartens München-Nymphenburg performt die Vokalkünstlerin und Komponistin Elisabeth Anna Maria Kaiser.
    Geplant ist eine interdisziplinäre Auseinandersetzung zwischen Wissenschaft und Kunst.
    Gesänge und Vokalperformances zusammen mit verschiedenen individuellen Pflanzen im Außenbereich des Botanischen Gartens werden vor Ort aufgenommen.
    Im engen Austausch mit dem Botanischen Garten entwickelt Elisabeth Kaiser eine musikalische Beschilderung (QR-Code).
    Die Besucher*innen haben so die Möglichkeit bei ihrem Rundgang den „Gesang“ der jeweiligen Pflanzen direkt auf dem eigenen Smartphone interaktiv zu erleben.
    (Text: Elisabeth Anna Maria Kaiser)

    Franz Schrörs und Josephine Hochbruck
    mit der Idee

    Raccoon Radio

    Raccoon Radio ist ein immersiver Hörspielpodcast über das Ende der Welt und was danach kommt. Dem Format einer fiktiven Radiosendung folgend, wurde in der ersten Staffel (veröffentlicht November 2019 bis April 2020) der Verlust vertrauter Geborgenheiten betrachtet. In der zweiten Staffel wollen wir - in Kollaboration mit anderen darstellenden Künstler*innen und Musiker*innen - Utopien für das Leben nach dem Ende der Welt wie wir sie kennen, erforschen.
    (Text: Franz Schrörs und Josephine Hochbruck)
    Link direkt zum Podcast: http://www.buzzsprout.com/703836 (Weiterleitung zu Spotify, itunes und überall sonst, wo es Podcasts gibt)
    Unser Instagram-Account: @raccoon.radio

    HERZLICHEN DANK AN ALLE STUDIERENDE, DIE AM WETTBEWERB TEILGENOMMEN HABEN UND GRATULATION AN ALLE FINALIST*INNEN!