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    Ideenwettbewerb „Ideen im Turm“


    Nach den 13 eingereichten Bewerbungen wurden am 6. Dezember sechs Ideen von den Studierenden im Finale vorgestellt.
    Die Preisträger*innen des 2. Ideenwettbewerbs sind:
     
    Der eine 1. Preis (4.000 €) geht an:
    Marie-Helene Leohnhardi und Aida Maldonado-Diaz (Studierende im Studiengang Violine & Klavier: Trio Lepor)

    mit der Idee
    SNEAK-PEEK KONZERTE

    „Wir sind Marie und Aida und studieren seit zwei Semestern im Klaviertrio Lepor Konzertexamen Kammermusik zusammen. Wir haben schon viele Konzerte gespielt und uns gefragt, wie wir es schaffen können mehr junge Leute für klassische Musik zu begeistern. Mit unserer Idee der Sneak Peek Konzerte lassen wir den Konzertbesucher/die Konzertbesucherin in einer Umfrage auf unserer Website vorher entscheiden welches Stück wir an diesem Abend spielen werden. Das Stück mit den meisten Stimmen wird gespielt. Somit bleibt es bis zu Beginn des Konzerts eine Überraschung welches Programm wir spielen und der Zuhörer/die Zuhörerin kann interaktiv an unserem Konzert mitwirken. Das Spannende und Überraschende dabei ist, dass wir die Stücke, die zur Auswahl stehen, nur beschreiben und noch keine Komponisten nennen. In der Umfrage schreiben wir kurz etwas über den Charakter der Stücke, die Herkunft oder unsere eigenen Gedankengänge über das Trio auf. Wichtig ist für uns auch, dass die Konzerte in entspannter und lockerer Atmosphäre stattfinden und deswegen werden wir das Konzert in einer Bar stattfinden lassen. Das mögliche Vorurteil, dass klassische Konzerte steif und altmodisch seien, möchten wir gern brechen und wir denken, dass wir mit der Idee des aktiven Mitgestaltens unserer Konzerte ein neues Konzertformat schaffen können.“


    Der zweite 2. Preis (2.000 €) geht an:
    Stefanie Lukassek und Tim Strohmeier (Studierende im Studiengang Jazz)

    mit der Idee
    CONGENIALE

    „Die Congeniale ist ein monatliches Mikrofestival, bei dem ein interdisziplinäres Team von Künstler:innen einen co-kreativen Raum für partizipative künstlerische und soziale Aktivität öffnet. Wir wollen den Rahmen eines Konzerts als einen gemeinschaftlichen, sozialen Raum denken, der von allen Anwesenden auf Augenhöhe gestaltet werden kann. Beiträge aus allen Kunstmedien und dem interdisziplinären Bereich, sowie im weiteren Sinne auch die Teilnahme der „Besucher:innen“ haben hier Platz. Die Hierarchie des Frontalkonzerts oder einer Galerieausstellung darf der Unbefangenheit einer Open Stage weichen. Außerdem soll bei der Veranstaltung ein rücksichtsvoller und achtsamer Umgang mit den Mitmenschen sowie der entstehenden Kunst praktiziert werden. Der Aufführungsort wird zum Urban Space für gemeinschaftliche kreative Praxis und soziale Begegnung.“


    Der 3. Preis (1.000€) geht an:
    Lotta Dewenter, Ulrike Schulze, Nora Holinski und Benedikt Breidenbach (Studierende und Alumni der Sprechkunst und Mediensprechen)

    mit der Idee
    DÖRFER, DIE MIT R ANFANGEN – EINE AUDIOVISUELLE HÖRSPIEL-INSTALLATION

    „Dörfer, die mit R anfangen“ ist kein gewöhnliches Hörspiel. In Kooperation einer Autorin (Pauline van Gemmern) und einem Sounddesigner (Philip Schillhahn) entwickeln vier Sprechkünstler*innen (Lotta Dewenter, Nora Holinski, Benedikt Reidenbach und Ulrike Schulze) ein Audiostück, welches über die rein klangliche Ebene hinausgeht. Das Arrangement von Text, Klang und Musik bietet den Hörer*innen eine große Projektionsfläche für eigene Interpretationen zwischen Sinn und Verfremdung. So wird ein atmosphärisch dichter Raum geschaffen, in dem die Besucher*innen die Möglichkeit haben, ihr klangliches Erlebnis durch ihre Position im Raum zu beeinflussen. Manche Elemente sind aus der Nähe erfahrbar, andere ergeben sich erst aus der Entfernung. Das Projekt macht das altbekannte Genre Hörspiel auf neue Weise erlebbar; Besucher*innen können in die Geschichte eintauchen und Teil des Geschehens zu werden.
     
    HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!