Personenverzeichnis

‹ Zurück zur Übersicht

Details zur Person

Frédérique Friess

Fach: Gesang

Karl-Kloβ-Str.3

70199 Stuttgart
+49 711 93346738

Die französische Sopranistin Frédérique Friess stammt aus Straβburg wo sie zunächst ihr Diplom in deutscher Literatur- und Sprachwissenschaft ablegte und parallel Gesang am dortigen Conservatoire National de Musique studierte. 1995 wechselte sie an die Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Ihre Lehrer waren Prof. Luisa Bosabalian, Carl Davis und Prof. Dunja Vejzovic. Desweiteren studierte sie am Mozarteum in Salzburg und am Conservatorio Giuseppe Verdi in Mailand und besuchte Meisterkurse bei Regina Resnik, KS. Brigitte Fassbaender, KS. Thomas Moser und KS. Hilde Zadek.

Frédérique Friess erhielt zahlreiche Auszeichnungen u. a. ist sie Gewinnerin des Internationalen Wettbewerbs Neue Stimmen Gaetano Fraschini in Pavia, Halbfinalistin des berühmten Reine Elisabeth Wettbewerbs in Brüssel, Preisträgerin des Hugo Wolf Wettbewerbs für Liedkunst, Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes, des Conservatorio Giuseppe Verdi in Mailand, Teilnehmerin der Sendung Stars von morgen moderiert von der Sopranistin Christine Schäfer, nominiert als Beste Nachwuchssängerin des Jahres 2001 in der Zeitschrift Opernwelt.

Feste Engagements brachten sie an die Hamburgische Staatsoper, wo sie u.a.GRETEL, ZERLINA, FRASQUITA, MARIE in Zar und Zimmermann, THEODORA in der deutschen Erstaufführung von Olga Neuwirths Bählamms Fest und PAMINA sang; an das Nationaltheater in Mannheim, wo sie als PAMINA, SERVIGLIA, DESPINA, SOPHIE Rosenkavalier, und VENUS in Mozarts Ascanio in Alba u.a.zu erleben war und an das Landestheater Niederbayern in Passau, wo sie groβe Partien des lyrischen bis hin zum jugendlich- dramatischen Fach übernahm, darunter TATJANA in Tschaikowskys Eugen Onegin, CONTESSA in Mozarts Le nozze di Figaro, NINA in Massenets Chérubin und DESDEMONA in Verdis Otello. Letztere Partie sang sie in Prag und Budweis. Seither ist sie in Tschechien ein willkommener Gast und debütierte mit groβem Erfolg im vergangenen Herbst als MIMÌ in Puccinis La Bohème an der Staatoper in Ostrau. Weitere Engagements führten sie nach Paris, Rennes, Palermo, Rom, Venedig, Zagreb und Prag u.a.

Gleichzeitig geht sie einer regen Konzerttätigkeit nach. Konzertreisen führten sie früh ins In- und Ausland, u. a. nach Paris, Venedig, an die Mailänder Scala, Lyon, wo sie unter der Leitung von Gianluigi Gelmetti sang und Reykjavik. Desweiteren gastierte Sie in der Hamburger Laiesz - Musikhalle unter KMD Christoph Schöner, beim MDR unter Howard Arman und bei den Europäischen Wochen Passau unter GMD Basil H. E. Coleman.

Mit dem SWR verbindet sie seit 2006 eine enge Zusammenarbeit. Seither entstanden Rundfunkaufnahmen von Werken Schostakowitschs, Schönbergs und Mahlers.

Sie unterrichtet seit 2006 an der Musikhochschule in Stuttgart, einer Tätigkeit, der sie mit gleichem Engagement und gleicher Leidenschaft nachgeht.