Rückschau Produktionen Opernschule

Sommersemester 2019


Elegie für junge Liebende
von Hans Werner Henze

Besetzung:
Gregor Mittenhofer Johannes Mooser
Dr. Wilhelm Reischmann Timo Hannig
Toni Reischmann Patrik Horňák
Elisabeth Zimmer Paula Jeckstadt
Carolina Gräfin von Kirchstetten Aline Quentin
Hilda Mack Alice Rossi
4 Dienerinnen N.N.

Kammerensemble Studierende der HMDK Stuttgart
Musikalische Leitung Bernhard Epstein
Regie Kornelia Repschläger
Bühne Alexandre Corazzola
Kostüme Ralf Christmann
Choreografie Nico Mascia
Studienleitung Nicholas Kok
Regieassistenz Birte Markmann
Musikalische Assistenz Leyou Wang
Musikalische Einstudierung Nicholas Kok, Florian Kunz
Korrepetition Rosa Kim, Marie Lambert, Leyou Wang

Premiere: 31. Mai 2019, Wilhelma Theater
weitere Vorstellungen: 02./04./08./16. Juni 2019

Wintersemester 2018/19

WOLFGANG AMADEUS MOZART: COSÌ FAN TUTTE
Produktion der Opernschule im Wilhelma Theater

Premiere: 31. Januar 2019, 20:00 Uhr, Wilhelma Theater

Besetzung:
Fiordiligi Julie Erhart / Małgorzata Rocławska *
Dorabella Anna-Katharina Hilpert / Beatriz Simões
Despina Ho-Young Yang / Diatra Zulaika
Ferrando Patrik Hornak / Maksim Progrebniak
Guglielmo Emanuel Fluck / Johannes Fritsche
Don Alfonso Kabelo Lebyana / Mathias Tönges
* Doppelbesetzungen in alphabetischer Reihenfolge
            
Orchester Stuttgarter Kammerorchester, Studierende der Instrumentalklassen der Hochschule

Musikalische Leitung Richard Wien
Regie Olivier Tambosi
Bühne/Kostüme Kersten Paulsen                    
Studienleitung Debora Allenspach
Regieassistenz N.N.
Musikalische Assistenz Peter Goller, Joachim Schönball
Korrepetition Debora Allenspach, Eleonora Siciliano, Karolina Halbig
Produktionsleitung Bernhard Epstein

Sommersemester 2018

KURT WEILL: STREET SCENE
Produktion der Opernschule im Wilhelma Theater

Premiere: So, 03.06.2018, 18 UHR

„Erst mit Street Scene erreichte ich eine wirkliche Verbindung von Drama und Musik, in der das Singen auf natürliche Weise dort einsetzt, wo das Sprechen aufhört und das gesprochene Wort ebenso wie die dramatische Handlung eingebettet ist in eine übergreifende musikalische Struktur.“
Kurt Weill, der nach den Erfolgen mit Die Dreigroschenoper und Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny vor den nationalsozialistischen Machthabern 1935 in die USA emigrierte, entwickelte seinen Kompositionsstil unter dem Einfluss des amerikanischen Broadway-Musicals zu einer neuen Musiktheaterform. Die geniale Fusion europäischer und amerikanischer Stilistik, von Oper, Operette, Musical, Jazz und populärer Musik bezeichnete Weill 1946 im Jahre der Komposition dieser ,american opera‘ als „das größte und gewagteste Projekt, das ich bisher unternommen habe“.
„Die Figuren im Stück sind Menschen, die wir kennen, mit denen wir Tag für Tag unseres Lebens zusammentreffen.“
Kurt Weill, der bereits 1929 eine Aufführung des mit dem Pulitzer Preis ausgezeichneten Theaterstückes von Elmer Rice in Berlin sah, konnte den Autor damals nicht von einer Vertonung überzeugen. Erst 1945 erklärte sich Rice bereit, in Zusammenarbeit mit Langston Hughes, der die Songtexte schrieb, ein Libretto zu verfassen. In elf Monaten komponierte Weill die tragische Geschichte über Anna Maurrant und ihre Familie, die in einer Straße des Schmelztiegels New Yorks spielt.
„Der große Reiz bestand für mich darin, eine Form zu finden, die den Realismus der Handlung in Musik setzt. Das Resultat ist etwas ganz Neues und wahrscheinlich die modernste Form von musikalischem Theater, da es die Technik der Oper verwendet, ohne in die Unnatürlichkeit der Oper zu verfallen.“
In Abstimmung mit Elmer Rice wurden die politischen Aspekte zugunsten, „der diesen Leuten innewohnenden Poesie“ zurückgestellt. Dies verbindet Weill nicht nur dramaturgisch mit Puccini, den er als „ersten Opernkomponisten“ bewunderte, „der die Psychologie menschlicher Beziehungen reflektiert“. Die New York Times lobte Street Scene nach der Uraufführung als „musical play of magnificence and glory”, das „the song of humanity“ im Realismus des von Armut und sozialer Ungerechtigkeit geprägten Lebens findet. Einzig in Deutschland tat man sich lange schwer mit den ,zwei Weills‘. Nach der deutschen Erstaufführung 1955 in Düsseldorf gab es keine Inszenierungen des zweistündigen Werkes zwischen 1958 und 1990. Inzwischen wird das anspruchsvolle Werk an vielen deutschen und internationalen Bühnen gespielt.
Heute ist die Oper aktueller denn je: Koexistenz verschiedener Kulturen und Religionen, soziale Ungerechtigkeit, Intoleranz gegenüber Fremdem, Zukunftsängste und fehlende Perspektiven prägen auch unser (nicht nur städtisches) Leben.

Für die Studierenden der Opernschule an der HMDK Stuttgart ist dieses Ensemblestück mit über 40 Rollen in vielerlei Hinsicht eine große Herausforderung. Die geforderte psychologische Authentizität, die natürliche Ausdrucksform im Wechsel von gesprochenem und gesungenem Wort zu realisieren ist ein wichtiger Baustein in der szenischen Ausbildung, ebenso wie die Beherrschung der verschiedenen musikalischen Stile. Mit dem Regisseur Bernd Mottl und seinem Ausstatter Friedrich Eggert steht den jungen Sänger* innen ein erfahrenes Team zur Seite, das das Stück zuletzt 2013 in der Niedersächsischen Staatsoper Hannover realisiert hat.
„Ich konnte niemals einen Grund dafür sehen, warum der ,gebildete‘ (um nicht zu sagen ,ernste‘) Komponist nicht in der Lage sein sollte, mit seiner Musik auf alle erreichbaren Märkte zu gelangen, und ich habe immer daran geglaubt, dass die Oper ein Teil des lebendigen Theaters unserer Zeit sein sollte. Der Broadway ist heute eines der größten Theaterzentren der Welt. Er besitzt alle technischen und intellektuellen Voraussetzungen für ein ernsthaftes Musiktheater. Er verfügt über einen Reichtum an Sängern, die auch spielen können, an exzellenten Orchestern und Dirigenten, an Choreographen und Ausstattern. Vor allem aber verfügt er über ein ebenso sensibles und empfangsbereites Publikum wie anderswo auf der Welt. Ich habe bei der Beobachtung des Publikums von Street Scene festgestellt, dass wir, als die erste Woge der ,Sensation‘ vorüber war, einen ganz eigenen Zuschauerkreis erreichen und dass es genügend Leute gibt, die Musik und Drama gleichermaßen lieben und in ein Musical Play mit den opernhaften Proportionen von Street Scene strömen (immerhin waren es, während ich diese Zeilen schreibe, bereits über 200.000 Besucher). Müssen wir Konzessionen an den Broadway machen? Ich persönlich glaube nein, denn das Publikum ist bereit, jede musikalische Sprache zu akzeptieren, solange sie stark und überzeugend ist …“

Musikalische Leitung Bernhard Epstein
Regie
Bernd Mottl
Choreografie Catarina Mora
Bühne / Kostüm
Friedrich Eggert
Produktionsleitung Kornelia Repschläger

Orchester aus Studierenden der HMDK Stuttgart

Wintersemester 2017/18

VIVA LA MAMMA!
Gaetano Donizetti

Premiere: Mi, 24.01.2017, 19 Uhr | Wilhelma Theater

Weitere Vorstellungen: 26.01. | 28.01. | 06.02. | 08.02. | 10.02. | 11.02. | 13.02.

Besetzung:
Daria, Primadonna: Snæbjörg Gunnarsdóttir / Lara Scheffler
Procolo, ihr Ehemann: Emanuel Fluck
Biscroma, Maestro: Mathias Tönges
Luigia, seconda donna: Paula Stemkens / Ho-Young Yang
Agata, ihre Mutter: Timoleon Sirlantzis
Willibald, erster Tenor: Koral Güvener
Pipetto, Musico / Mezzosopran: Anna-Katharina Hilpert
Cesare, poeta: Arthur Canguçu
Impresario / Direttore del palco: Konstantin Krimmel
Ispettore: Robin Neck

Opernschule Stuttgart
Musikalische Leitung Bernhard Epstein
Regie Hendrik Müller
Bühne/Kostüme Marc Weeger
Studienleitung Debora Allenspach
Regieassistenz Sooeun Lee
Korrepetition Debora Allenspach, Karolina Halbig, Aleš Vitek
Produktionsleitung Kornelia Repschläger

Stuttgarter Kammerorchester & Studierende der HMDK Stuttgart

Sommersemester 2017

RIGOLETTO 

Premiere: So, 11.06.2017, 18 Uhr Wilhelma Theater 

Weitere Vorstellungen:
13.06., 19 Uhr | 15.06., 18 Uhr | 17.06., 19 Uhr
18.06., 18 Uhr | 20.06., 19 Uhr | 21.06., 19 Uhr

Besetzung:
Herzog von Mantua: David Fruci / Roman Poboinyi
Rigoletto: Taeyoung Lee / Johannes Mooser
Gilda: Julie Erhart / Anais Sarkissian
Maddalena / Giovanna: Anna-Katharina Hilpert / Sophia de Otero
Sparafucile: Timoleon Sirlantzis / Pascal Zurek
Monterone: Byung-Gil Kim
Borsa: Koral Güvener
Marullo: Emanuel Fluck
Gräfin v. Ceprano: Paula Jeckstadt
Graf v. Ceprano: Mathias Tönges
Un Paggio: Pavlina Chamantne

Musikalische Leitung Bernhard Kontarsky 
Regie Kornelia Repschläger 
Bühne Kersten Paulsen
Kostüme Ralf Christmann

HochschulSinfonieOrchester

Wintersemester 2016/17

Ein Opern-Doppelabend:
WHAT NEXT? und GIANNI SCHICCHI

Premiere 28. Januar 2017 | Wilhelma Theater

Die Opernschule zeigte im Januar und Februar 2017 gleich zwei Operneinakter an einen Abend:

WHAT NEXT?
Text: Paul Griffiths; Musik: Elliott Carter
in englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Ein Unfall ist geschehen. Von den sechs „Opfern“, alle unverletzt, soweit wir sehen können, haben die fünf Erwachsenen verschiedene Ansichten darüber, in welcher Beziehung sie zueinander stehen und wie sie zur selben Zeit an denselben Ort geraten sind.
MAMA Wir waren auf dem Weg zur Hochzeit meines Sohnes, der darauf beharrt, sich Harry oder Larry zu nennen, mit Rose. Zen ist mein früherer Mann, der Vater von Harry oder Larry. Stella ist vermutlich seine jetzige Freundin. Ich weiß nicht, wer Kid ist.
ZEN Alles, was Mama sagt, mag wahr sein, aber das wichtigste ist, dass alle diese Leute meine Anhänger sind – ich bin ein Lehrer, ein Meister. Nur ich – so hoffe ich – weiß, was für ein Betrüger ich bin. Ich werde mich vollkommen selbstbewusst verhalten.
ROSE All dies mag wahr sein, aber das wichtigste ist, dass ich auf dem Rückweg von einer Vorstellung war. Es ist überhaupt nicht ungewöhnlich für mich, von Bewunderern umgeben zu sein. Es ist relativ belanglos für mich, wer diese Menschen sind.
HARRY ODER LARRY Wen interessiert’s?
STELLA All dies mag wahr sein (wenn man davon absieht, dass das, was mein Vorgänger gerade sagte, kaum eine zu beweisende Wahrheit ist), doch meine eigene Erinnerung ist, dass ich auf meinem Weg zur Arbeit war, ins Observatorium. Wenn dem nicht so war, dann leide ich vielleicht an irgendeiner vorübergehenden mentalen Störung und muss versuchen, mich ruhig zu verhalten, bis die Dinge klarer werden.

GIANNI SCHICCHI
Text: Giovacchino Forzano nach Dante; Musik: Giacomo Puccini

in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Florenz im Jahre 1299. Der alte Buoso Donati ist gestorben und die Verwandtschaft angerückt, um seinen Tod zu beklagen und nach dem Testament zu suchen. Endlich gefunden, enthüllt das Schriftstück leider, dass der Großteil des hinterlassenen Vermögens an die Kirche gehen soll. Rinuccio, der Neffe von Buosos Cousine Zita, hat nach Gianni Schicchi geschickt, der zwar im Gegensatz zur alteingesessenen Familie Donati lediglich ein ungeachteter Zugereister in Florenz ist, dem man aber die Lösung dieses ‚Problems’ zutraut. Ganz nebenbei spekuliert Rinuccio auch noch auf Schicchis Tochter Lauretta. Da die Nachricht vom Tode des alten Buoso noch nicht nach draußen gedrungen ist, schlüpft Schicchi kurzerhand in dessen Rolle und diktiert dem eilig herbeigerufenen Notar vor Zeugen eine neue Testamentsversion, in welcher er die gierige Verwandtschaft mit Petitessen abspeist, sich selbst aber die Sahnestückchen aus Buosos Besitz vermacht. Den wütenden Betrogenen führt er die damals in Florenz übliche Strafe für Testamentsfälscher und deren Mitwisser vor Augen: Verlust der rechten Hand.

Besetzung:
Gianni Schicchi: Arthur Canguçu
Lauretta: Haeyeon Lee
Rinuccio: Roman Poboinyi
Zita: Joyce de Souza
Nella: Birte Markmann
Gherardo: José Carmona
Marco: Johannes Mooser
Ciesca: Vanessa Looß
Simone: Philipp Franke
Betto di Signa: Pascal Zurek
Spinelloccio/Nicolao: Johannes Fritsche
Pinellino: Vladislav Pavliuk
Gherardino: Helen Sophie Schmitt

Rose: Victoria Kunze
Eine Mutter: Manuela Vieira
Stella: Sophia de Otero
Zen: Sandro Machado
Harry oder Larry: Vladislav Pavliuk
Kid: Severin Schmitt

Es spielt das Stuttgarter Kammerorchester verstärkt durch Studierende der Instrumentalklassen.

Musikalische Leitung Bernhard Epstein
Regie Bernd Schmitt
Bühne und Kostüme Birgit Angele

Sommersemester 2016

LES CONTES D'HOFFMANN
Jacques Offenbach

Opéra fantastique en 5 actes
Text von Jules Barbier; Musik von Jacques Offenbach
In der Kammerfassung von Jan-Benjamin Homolka

Premiere 8. Juni 2016

Man darf Offenbachs letztes Werk – Les contes d’Hoffmann, nach einem Schauspiel von Jules Barbier und Michel Carré – getrost als einen mit enormer Entschlossenheit vorangetriebenen Versuch werten, am Ende eines bereits absehbaren Lebens mit einem großen Wurf aus dem Schatten der rasant produzierten und auf allerlei Tagesereignisse anspielenden Operetten herauszutreten und der Nachwelt ein weit über alle Tagesaktualität hinausweisendes Künstleropus zu hinterlassen. Wie in einem unendlichen Spiegelkabinett überlagern sich in Offenbachs Werk die Figuren und die Ereignisse, die wir sozusagen aus allen Perspektiven bestaunen können, als spazierten wir frei durch Raum und Zeit. Natürlich ist Hoffmann nicht Offenbach und doch verrät die zwischen erotischer Erfüllung und künstlerischer Selbstverwirklichung oft genug betrunken hin- und herschwankende Titelfigur viel über die Stellung des Künstlers in der Gesellschaft, mit der sich auch Offenbach, nicht immer zu seiner Freude, auseinander zu setzen hatte. Während in der Oper Hoffmann im Berliner Weinkeller ‚Lutter und Wegener’ von seinen erotischen Niederlagen erzählt, läuft imaginär parallel in der nahegelegenen Oper Mozarts Don Giovanni, in welcher Hoffmanns große Qual und Liebe Stella die Donna Anna singt. Olympia, die automatische Puppe, Antonia, die Künstlerin und Giulietta, die Kurtisane sind Abspaltungen von Stella, so, wie Coppelius, Mirakel und Dappertutto Abspaltungen des Stadtrats Lindorf sind, der letztlich gegenüber dem stockbesoffenen und für Stella diese Nacht nicht mehr zu gebrauchenden Hoffmann bei Stella den Sieg davonträgt. Bernd Schmitt und Birgit Angele stellen in ihrer Realisation dieser phantastischen Oper den Aspekt der Abspaltungen und Verdoppelungen ins Zentrum. In einer Welt der gestohlenen Schatten, der verlorengegangenen Spiegelbilder, der Täuschungen und Ängste erleben wir die Wirklichkeit als krudes Manifestum eines wahrhaft kreativen Geistes. (Bernd Schmitt)

Besetzung:
Hoffmann: Tianji Lin / Roman Poboinyi
Niklausse: Lisbeth Rasmussen / Joyce de Souza
Olympia: Dafne Boms / Clémence Boullu
Antonia / Giulietta: Anaïs Sarkissian / Lara-Sophie Scheffler
Coppelius / Mirakel / Schlemihl: Arthur Canguçu / Philipp Franke
Lindorf / Crespel / Dappertutto: Thomas Røshol / Byung-Gil Kim
Spalanzani / Franz: Sandro Machado
Chochenille / Pitichinaccio: Robin Neck

Es spielen Studierende der Instrumentalklassen der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart

Musikalische Leitung Nicholas Kok
Regie Bernd Schmitt
Ausstattung Birgit Angele

Wintersemester 2015/16

LE NOZZE DI FIGARO
Wolfgang Amadeus Mozart

Premiere 7. Februar 2016

Mozarts Le Nozze di Figaro auf der Bühne des Wilhelma Theaters - wieder ein Repertoirestück quasi in Konkurrenz zum benachbarten renommierten Opernhaus? Ja, unbedingt, wenn auch nicht als Konkurrenz, sondern als gelebte Vielfalt. Schließlich gibt es für junge Sängerinnen und Sänger kaum einen besseren Lehrmeister als Mozart, musikalisch wie szenisch. Er erzieht zu Genauigkeit, Delikatesse, Glaubwürdigkeit, ohne je zu überfordern. Und gerade weil in den etablierten Häusern die Partien des Figaro eher mit reiferen Sängerdarstellern besetzt werden, macht ein durchweg junges Ensemble dieses Werk wieder neu und aktuell. Worum geht es? Das Libretto, von Lorenzo da Ponte nach Beaumarchais' gleichnamigem Drama genial gerafft konzipiert, hat die sich wandelnden Hierarchien der Vor-Revolutionszeit zum Thema. Adel und Geld verleihen schon nicht mehr per se Autorität. Die Gewinner im gesellschaftlichen Spiel sind Intelligenz, Einfallsreichtum und List. Verpackt wird diese Botschaft in den bewährten Komödienstoff von Liebe, Untreue und Intrige. Das trifft auch auf moderne Umbruchzeiten zu, wie wir sie zum Beispiel am "Untergang" des Ostblocks beobachten konnten: einerseits gibt es Freiheit für Meinung, Entscheidung und Lebensgestaltung - andererseits rücksichtslose Bereicherung und neue Abhängigkeiten. Zum Kern der Handlung: Susanna und Figaro, Bedienstete des Grafen Almaviva, wollen heiraten. Der Graf, ihr Chef, versucht das zu verhindern, weil er in Susanna verliebt ist und sie in die Zahl seiner Eroberungen einreihen möchte. Das ist doppelt perfide, weil vor wenigen Jahren Figaro, der als Handwerker mittlerweile insolvent und daher jetzt beim Grafen angestellt ist, diesem seinem Freund (wie er immer noch glaubt) mit List und Raffinesse zur Ehe mit Rosina verholfen hatte. Denn eigentlich hatte Rosinas Vormund Bartolo es auf sie abgesehen - der sich im Verlauf der Oper dann allerdings als Figaros unbekannter Vater herausstellt. Die gräfliche Ehe ist nicht glücklich, was sich bei der Gräfin Rosina in depressiven Verstimmungen und gefährlichen Schwärmereien zeigt, beim Grafen in außerehelichen Aktivitäten. Das Ganze ist ein rasantes Verwirrspiel, in dem der angeblich so fortschrittliche junge Graf inzwischen bereut, Standesprivilegien wie das "Recht der ersten Nacht" - das heute für die sexuelle Abhängigkeit von Frauen allgemein stehen kann - freiwillig aufgegeben zu haben. Fortschrittler, Reaktionäre, Gescheiterte und Sonderlinge bevölkern das Schloss des Grafen -das wir in eine phantasierte Umbruchzeit transponieren. Eine Zeit, in der überkommene Regeln und Privilegien nicht mehr gelten, neue noch nicht wirklich etabliert sind oder aus Sehnsucht nach Anarchie abgelehnt werden. Parallelen zu heute sollen angedeutet, Erkenntnisse daraus aber dem Publikum überlassen bleiben.

Es singt ein internationales Ensemble von Studierenden der Stuttgarter Opernschule.
Das Stuttgarter Kammerorchester wird ergänzt durch Studierende der Bläser- und Streicherklassen der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart

Besetzung:
Conte Almaviva: Philipp Franke / Vladislav Pavliuk
Contessa Almaviva: Maria Taxidou / Manuela Vieira
Cherubino: Lisbeth Rasmussen / Joyce de Souza
Susanna: Miriam Klein / Victoria Kunze
Figaro: Byung-Gil Kim / Simon Stricker
Bartolo: Thomas Røshol
Marzellina: Taxiarchoula Kanati
Basilio: Sandro Machado
Don Curzio: Maksim Pogrebniak
Antonio: Josua Guss / Konstantin Krimmel
Barbarina: Clémence Boullu

Musikalische Leitung Bernhard Epstein
Regie Dagny Müller
Ausstattung Kersten Paulsen

Sommersemester 2015

CARMEN
Georges Bizet

Opera comique in vier Akten nach einer Novelle von Prosper Mérimée 
Text von Henri Meilhac und Ludovic Halévy

Premiere 10. Juni 2015

Carmen ist sicher eines der am meisten klischeebeladenen Werke aus der Hitliste des Opernbetriebs. „Ein Glücksfall“, sagt Matthias Schönfeldt, der Carmen mit den Studierenden der Opernschule erarbeiten wird, „denn jede Figur dieser Oper ist uns nahe und vollkommen aus dem Hier und Jetzt zu verstehen.“ Nimmt man ihnen die Kastagnetten und das Torerojäckchen einmal weg, so sehen wir in Carmen, Don José, Escamillo und Micaëla vier sehr unterschiedliche Lebensentwürfe, die, wie die Geschichte zeigt, in ihrer Überlagerung zu vehemeten Konflikten führen. „Ein Kampf der Geschlechter“, so Schönfeldt, den mehr das Kammerspiel als das große Genrebild an der Oper reizt.
Friedrich Nietzsche sieht in der Figur der Carmen, so schreibt er in „Der Fall Wagner“, „die in die Natur zurückübersetzte Liebe!“ Kann das sein? Die Zeitgenossin der Dampfmaschine, die in jedem Augenblick inszenierte Carmen, wäre Natur? Ist sie nicht vielmehr ein Konstrukt? Eine Männerphantasie am Ende? Escamillo verbirgt seine Inszenierung nicht und Micaëla steht zu ihrem bürgerlichen Lebensideal von Ehe, Familie und Verantwortung. José schlingert hilflos zwischen diesen Positionen und versucht am Ende in Carmen seine eigene Instabilität zu töten. Vergeblich, wie man befürchten muss. Er erlag genau dem, dem auch wir mit jeder Opernaufführung neu erliegen und was die Übersetzung des Namens „Carmen“ uns offenbart: Gedicht, Gesang, Zauberspruch.

Besetzung:
Zuniga, Leutnant: Philipp Schulz 
Morales, Sergeant: Simon Stricker
Don José, Sergeant: Chulhei Cho / Tianji Lin
Escamillo, Stierkämpfer:  Jongwook Jeon / Vladislav Pavliuk
Dancaïro, Schmugglerchef: Thomas Roeshol

Remendado, Schmuggler: Thembinkosi Mgetyengana
Carmen, Zigeunerin: Taxiarchoula Kanati / Carmen Seibel

Frasquita, Zigeunerin: Dafne Boms

Mercédès, Zigeunerin: Lisbeth Juel Rasmussen
Micaëla, Bauernmädchen: Maria Taxidou / Manuela Vieira 

Chor: Melanie Dreher, Armine Ghukasyan, Katharina Hahn, Jasmin Hosseinzadeh, Schirin Hudajbergenova, Vanessa Looß, Carolina Lopez-Moreno, Sophia de Otero, Johanna Pommranz, Melia Tagovailoa, Francesco Ciraci, Emanuel Fluck, Kenneth Godbille, Josua Guss, Konstantin Krimmel, Jan-Henrik Witkowski, Chase Wood, Dai Yue
 
Es spielt das HochschulSinfonieOrchester der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart

Musikalische Leitung Per Borin
Regie Matthias Schönfeldt
Ausstattung Kersten Paulsen
Dramaturgie Bernd Schmitt

Wintersemester 2014/15

ORLANDO PALADINO (1782)
Joseph Haydn (1732–1809)

Dramma eroicomico
Text: Nunziata Porta
in italienischer Sprache

Premiere 26. Januar 2015

Die Vorlage zu Hadyns heroisch-komischer Oper stammt aus der im 18. Jahrhundert überaus beliebten Sammlung von Abenteuern um den Ritter Roland, einem Gefolgsmann Karls des Großen. Einerseits wurde Roland als tapferer Krieger gezeichnet, andererseits hatte er aber auch gehörig mit der Liebe zu kämpfen. Sein unerhörtes Verlangen nach der Königin Angelica trieb ihn in den Wahnsinn und nur eine höhere Macht konnte ihn schließlich davon kurieren. Am bekanntesten ist noch heute Ariosts Orlando furioso, auf den auch das Libretto von Nunziato Porta zurückgeht.

Haydns Oper muss man vor allem lesen, als eine Abwendung von den strengen Regeln der Opera seria, wie sie vor allem durch Metastasio festgeschrieben waren. Es war eine Befreiung, denn vieles, was zuvor auf der Opernbühne untersagt oder zumindest wenig statthaft war, konnte nun wieder gezeigt werden. Komisches und Heroischen steht direkt nebeneinander, genauso wie Magisches und Romantisches. Aber auch der Wahnsinn Orlandos wird ausführlich geschildert, ebenso wie die zum Teil sehr gewalttätigen Kämpfe der drei Bewerber um die schöne Angelica. Damit gelingt Haydn mit diesem Kaleidoskop menschlicher Gefühle einer seiner farbigsten Partituren und dramatisch abwechslungsreichsten Opern.

Besetzung:
Angelica: Alice Chinaglia, Maja Majcen
Rodomonte: Simon Stricker
Orlando: Tianji Lin
Medoro: Chulhei Cho 
Licone: Thembinkosi Mgetyengana
Eurilla: Alice Fuder/Jeanne Seguin
Pasquale: Philipp Nicklaus
Alcina: Taxiarchoula Kanati 
Caronte: Philipp Schulz

Es spielt das Stuttgarter Kammerorchester
und Studierende der Bläserklassen

Musikalische Leitung Bernhard Epstein
Inszenierung Bernd Schmitt
Ausstattung Birgit Angele
Studienleitung Michael Klubertanz
Dramaturgie Bernd Schmitt
Regie-Assistenz, Abendspielleitung Birte Novak

Sommersemester 2014

EXPEDITION MOZART
„Wenn ich wenigstens wüsste, wo ich wäre“ 

Premiere 5. Juni 2014, 19 Uhr

 „Wenn ich nur wenigstens wüsste wo ich wäre“, lauten die verzweifelten Worte Papagenos aus der Zauberflöte. Nicht wissend wo die Reise hinführt folgt er Tamino ins unbekannte Reich des Sarastro. Auf der Suche nach Liebe, Glück und Anerkennung eröffnen sich jedoch neue Türen in ungeahnte Gefühlswelten.
Mozarts Musik beschreibt die Ängste und Sehnsüchte seiner Figuren. Das Streben nach Erfolg und Ruhm führt nicht selten über Hindernisse zum Ziel. Doch was können seine Melodien über die Opernhandlung hinaus? Wie nehmen wir diese Musik wahr, was kann sie in uns auslösen? 
Prof. Kathrin Prick widmet sich in ihrer Abschiedsarbeit vom Wilhelma-Theater gemeinsam mit allen Studierenden und vielen Dozenten der Opernschule der Frage nach der Aktualität Mozarts im Heute und Hier. Ausgehend von der konkreten Lebenssituation der Gesangsstudenten entsteht ein Experiment, das sich dem subjektiven Empfinden von Mozarts Melodien widmet. Die unterschiedlichen Persönlichkeiten der Studierenden aus elf Nationen begeben sich auf eine Spurensuche in Mozarts Musik, seinen Bühnenfiguren und sich selbst. Ein Theaterabend aus jugendlichem Esprit und emotionaler Tiefe.

Besetzung:
Lisa Böhm (Deutschland) - Sopran
Dafne Boms (Brasilien) - Sopran
Alice Chinaglia (Italien) - Sopran
Chulhei Cho (Südkorea) - Tenor
Alice Fuder (Deutschland) - Sopran
Taxiarchoula Kanati (Griechenland) - Mezzosopran
Yongkeun Kim (Südkorea) - Tenor
Tanja Kuhn (Deutschland) - Sopran 
Tianji Lin (China) - Tenor
Maja Majcen (Slowenien) - Sopran 
Thembinkosi Mgetyengana (Südafrika) - Tenor
Hansoul Moon (Südkorea) - Tenor
Seokhoon Moon (Südkorea) - Bass
Inger Torill Narvesen (Norwegen) - Sopran
Thomas Roeshol (Norwegen) - Bariton
Marie-Pierre Roy (Frankreich) - Sopran
Jeanne Seguin (Frankreich) - Sopran
Carmen Seibel (Deutschland) - Mezzosopran
Rita Varga (Ungarn) - Sopran 
Manuela Vieira dos Santos (Brasilien) - Sopran
Shinyoung Yeo (Südkorea) - Bass-Bariton

Stuttgarter Kammerorchester / Bläser der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart

Musikalische Leitung Bernhard Epstein
Inszenierung
Kathrin Prick 
Bühne und Kostüme Kersten Paulsen 
Studienleitung Michael Klubertanz
Dramaturgie Svenja Gottsmann, Alvaro Schoeck
Konzeptentwicklung Kathrin Prick, Alvaro Schoeck
Regie-Assistenz, Abendspielleitung Birte Novak

Wintersemester 2013/14

DER ZWERG
Alexander von Zemlinsky

Text Georg C. Klaren nach der Erzählung „The birthday of the infanta“ von Oscar Wilde.
Uraufführung am 18. Mai 1922 in Köln
Kammerfassung von Jan-Benjamin Homolka

Premiere 6. Februar 2014

Die Oper „Der Zwerg“ spielt im Spanien des 16. Jahrhunderts am königlichen Hof, der sicher kein guter Ort für persönliche Empfindungen war.

Der kleinwüchsige und missgestaltete Sohn eines Köhlers, der bislang im Wald lebte und mit sich und der Natur im Reinen war, wurde ob seiner grotesken Erscheinung seinem Vater abgekauft und landet schließlich im Palast auf dem Geburtstagstisch der Infantin. Er tanzt für sie und die Infantin ist entzückt. Nun glaubt der Zwerg, die Freude der Infantin gälte seiner Person und verliebt sich in dieses Wesen von nie gesehener Schönheit. Doch als die Zofe Ghita ihm sein Spiegelbild zeigt, das er noch nie zuvor erblickt hat, begreift der Zwerg, dass er für die Infantin nur ein Spielzeug war und stirbt an gebrochenem Herzen.

MESSAGE DE FEU DEMOISELLE R. V. TROUSSOVA
György Kurtág

Text von Rimma Dalos
Uraufführung am 14. Januar 1981 in Paris
in russischer Sprache

Premiere 6. Februar 2014

Die Botschaften der R. W. Trussova handeln von ungestillter Sehnsucht, vom Begehren und Verlangen, von Genuss, Zärtlichkeit und Unterdrückung. Botschaften, die auch der Zwerg hätte schreiben können, wäre er einer poetischen Sprache mächtig gewesen oder die Infantin Donna Clara, falls sie in späteren Jahren ihr eigenes Herz entdeckt hätte, durchbohrt von der dünnen Nadel des Leidens. Mindestens so stark wie die Worte von Rimma Dalos vermittelt uns die Musik György Kurtágs eine Ahnung davon, wer Frau Trussowa gewesen sein mochte. Mit einem merkwürdigen Ensemble aus Oboe, Klarinette, Horn, Mandoline, Cymbalon, Harfe, Klavier, Celesta, Vibrafon, Xylophon, Glocken, Schlagzeug und drei Streichern schafft er eine Klangwelt von kaum gehörter, bisweilen körperlich schmerzhaft erfahrbarer Dichte.

Besetzung:
Donna Clara: Tanja Kuhn
Ghita: Lisa Böhm
Der Zwerg: Christian Georg
Don Estoban: Shinyoung Yeo
Drei Zofen: Dafne Boms, Alice Chinaglia, Carmen Seibel
Damen im Gefolge der Infantin: Marta Bauzà-Soler, Miriam Klein, Mari Øyrehagen, Anaïs Sarkissian, Sophia de Otero, Armine Ghukasyan, Lisbeth Rasmussen Juel

Rita Varga, Sopran
Marie-Pierre Roy, Sopran
Minyoung Catharina Lee, Sopran

Es spielen Instrumentalisten der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart

Musikalische Leitung Nicholas Kok
Inszenierung Kathrin Prick (Zemlinsky), Bernd Schmitt (Kurtág)
Ausstattung Birgit Angele

Sommersemester 2013

FALSTAFF 
Giuseppe Verdi

Lyrische Komödie in drei Akten
Dichtung von Arrigo Boito nach W. Shakespeare
Uraufführung 1893 Mailand

Premiere 6. Juni 2013

Besetzung:
Sir John Falstaff: Yeun Ku Chu
Ford, Alicens Mann: Jongwook Jeon
Fenton: Yongkeun Kim
Dr. Cajus: Dennis Marr
Bardolph, in Falstaffs Diensten: Marcus Elsäßer  a.G.
Pistol, in Falstaffs Diensten: Seok Hoon Moon
Mrs. Alice Ford: Meike Hartmann  a.G.
Nannetta, deren Tochter: Marie-Pierre Roy
Mrs. Quickly: Zografia Madesi a.G.
Mrs. Meg Page: Maria Pizzuto

HochschulSinfonieOrchester
Chor Solisten der Hochschule, Gäste

Musikalische Leitung Bernhard Epstein
Inszenierung Matthias Schönfeldt
Ausstattung Kersten Paulsen
Studienleitung Michael Klubertanz
Dramaturgie Bernd Schmitt
Regie-Assistenz, Abendspielleitung Katharina Duda

Wintersemester 2012/13

NEUES VOM TAGE
von Paul Hindemith (1895–1963) 

Lustige Oper in drei Teilen 
Text von Marcellus Schiffer
Uraufführung 1929 Berlin

Premiere 7. Februar 2013

Besetzung:
Laura: Isabella Froncala
Eduard: Jongwook Jeon
Der schöne Herr Hermann: Dennis Marr
Herr M.: Hansoul Moon
Frau M.: Maria Pizzuto
Tippfräulein, Girl, Museumsbesucherin, etc: Karline Cirule, Jeanne Seguin, Jasmin Hofmann; Standesbeamter, Museumsführer, Hoteldirektor, etc: Julian Popken

Es spielt das Kammerorchester aus Studierenden der Musikhochschule

Musikalische Leitung Michael Klubertanz
Inszenierung Bernd Schmitt
Ausstattung Annette Wolf
Dramaturgie Tina Brüggemann
Regie-Assistenz, Abendspielleitung Diana Bauer
Musikalische Bearbeitung (Kammerfassung) Leyou Wang

Sommersemester 2012

DON GIOVANNI
von Wolfgang Amadeus Mozart

Dramma giocoso in zwei Akten
Dichtung von Lorenzo Da Ponte
in italienischer Sprache

Premieren 2. und 3. Juni 2012  

Besetzung:
Don Giovanni: DaeHyun Ahn/Daniel Raschinsky
Donna Anna: Mi Yon Baek/Juliette Vargas
Don Ottavio: Junho Lee/Ewandro Cruz Stenzowski
Komtur: Leo YeunKu Chu/ Patrick Zielke
Donna Elvira: Gunta Cese/Jennifer Owusu
Leporello: JunHyog Jung/Patrick Zielke
Masetto: Jongwook Jeon/Johannes Mooser
Zerlina: Isabella Froncala/Yao Yao

Es spielt das Stuttgarter Kammerorchester und Studenten der Hochschule
Ein Kammerchor aus Studenten der Hochschule

Musikalische Leitung Bernhard Epstein
Inszenierung Waltraud Lehner
Bühne Benno Brösicke
Kostüme Katherina Kopp

 

Pressestimmen:
cams21  geht in die Oper - zu Besuch bei "Don Giovanni" im Wilhelma Theater

Wintersemester 2011/12

THE TURN OF THE SCREW
von Benjamin Britten

Oper in einem Prolog und zwei Akten
Uraufführung 1954 Venedig
Libretto nach der Erzählung von Henry James und Myfanwy Piper
in englischer Sprache

Premiere 16. Februar 2012

Besetzung:
Gouvernante: Jennifer May Owusu
Quint/Prolog: Ewandro Cruz Stenzowski
Miss Jessel: Gunta Cese
Mrs. Grose: Kora Pavelic
Miles: Eva Eiter
Flora: Yao Yao

Ein Kammerorchester aus Studierenden der Musikhochschule

Musikalische Leitung Bernhard Epstein
Inszenierung Alvaro Schoeck
Bühne und Kostüm Kersten Paulsen

Sommersemester 2011

ORPHÉE AUX ENFERS (Orpheus in der Unterwelt)
Musik von Jacques Offenbach / Hector Crémieux

Opéra buffon en 2 actes et 4 tableaux
in französischer und deutscher Sprache

Premiere 27. Mai 2011

Besetzung:
Jupiter: Patrick Zielke
Junon: Kora Pavelic
Diane: Gunta Cese
Vénus: Tatjana Prybura
Minerve: Tanja Kuhn
Hebe: Ramona D`Uva
Cupidon: Haruna Yamazaki
Mercure / John Styx: Christopher Kaplan
Mars: Sven Jüttner a.G.
Bacchus: Nico Lindheimer a.G.
Aristée / Pluton: Daniel Raschinsky
Volcan: Hitoshi Tamada
Eurydice: Melanie Schlerf
Orphée: Christian Wilms
L’Opinion publique: Zografia Madesi

HochschulSinfonieOrchester
Studierende der Operschule (Bachelor und Master Oper)

Musikalische Leitung Per Borin
Inszenierung Bernd Schmitt
Bühne und Kostüm Kersten Paulsen

Wintersemester 2010/11

LA FINTA GIARDINIERA (Gärtnerin aus Liebe)
Musik von Wolfgang Amadeus Mozart

Opera buffa in drei Akten
in italienischer Sprache

Premiere 11. Februar 2011

Besetzung:
Don Anchise (Podestà): Christian Wilms
Sandrina: Melanie Schlerf
Contino Belfiore: Michael Mogl
Arminda: Stefania Kurtikyan
Cavaliere Ramiro: Kora Pavelic
Serpetta: Julia Spaeth
Nardo (Roberto): Patrick Zielke

Stuttgarter Kammerorchester/Studierende der Bläserklasse der Hochschule
Studierende der Opernschule (Master Oper)

Musikalische Leitung Bernhard Epstein
Inszenierung Sandra Leupold
Bühne und Kostüm Annette Wolf