Positives in Zeiten der Pandemie

    Ungewöhnliche Situationen können in den Künsten neue Sichtweisen ermöglichen! Durch große Herausforderungen können Ideen entstehen und sich Horizonte erweitern! In der Einschränkung der Corona-Krise entstehen Texte, Kompositionen oder neue wissenschaftliche Impulse, die wir Ihnen nach und nach in unserer Corona-„Fundecke“ vorstellen möchten. Sie ist ein „work in progress“ und gibt den Studierenden und Lehrenden der HMDK Stuttgart die Möglichkeit, neue Erkenntnisse, andere Zugänge und den anderen Blick auf Altvertrautes mit Ihnen zu teilen.

    Gerne verweisen wir an der Stelle auf unser neues SPEKTRUM-Magazin mit dem Themenschwerpunkt „Realitäten“ (online siehe: https://www.hmdk-stuttgart.de/presse/publikationen/spektrum/). Die Ausgabe führt vor Augen, wie unsere Autorinnen und Autoren zu einer Vielfalt von unterschiedlichen kreativen Ansätzen inspiriert wurden, mit der Krise umzugehen und sie künstlerisch produktiv für sich und andere zu nutzen.

    Viel Freude beim Lesen und Erleben, und bleiben Sie gesund!

    Corona-Warn-App: 


    Unterstützt uns im Kampf gegen Corona


    Die Corona-Warn-App hilft uns festzustellen, ob wir in Kontakt mit einer infizierten Person geraten sind und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. So können wir Infektionsketten schneller unterbrechen. Die App ist ein Angebot der Bundesregierung. Download und Nutzung der App sind vollkommen freiwillig. Sie ist kostenlos im App Store und bei Google Play zum Download erhältlich.
    (https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/corona-warn-app)

    Die Corona-Warn-App ist im Dezember überarbeitet worden. Durch das neueste Update wird die Risikoberechnung verbessert. Zudem können Nutzer nun sehen, wann sie positiv Getesteten begegnet sind. […]
    Bislang wurde die App rund 24 Millionen Mal heruntergeladen. Mehr als 130.000 positive Testergebnisse wurden per App geteilt. Bei 15 relevanten Kontakten je Nutzer wären somit fast zwei Millionen Menschen gewarnt worden, […]
    (Dominik Lauck, tagesschau.de, 17.12.2020)

     

    Ein weiterer Vorteil:

    Im Corona-Testzentrum Wasengelände können sich derzeit unter anderem die Personen testen lassen, die über die Corona-Warn-App als Kontaktpersonen identifiziert wurden.
    ACHTUNG: Nur nach vorheriger Online-Terminvereinbarung!
    Die Terminvereinbarung in der Corona-Abstrichstelle auf dem Cannstatter Wasen erfolgt ausschließlich online unter folgendem Link: corona-testzentrum-wasen.de.
    (https://coronavirus.stuttgart.de/#panel-699560-1)

    #Lockdownlyrik


    Ein Benefizprojekt zugunsten der Obdachlosenhilfe der Berliner Stadtmission

    Am 12. Jul 2021 veröffentlichte der Trabantenverlag Berlin das Hörbuch #Lockdownlyrik, das mit Sprecher*innen des Instituts für Sprechkunst und Kommunikationspädagogik produziert wurde. Beteiligt war auch das Institut Jazz & Pop und die HdM Stuttgart, in deren Studios das Hörbuch aufgenommen wurde. Es basiert auf dem gleichnamigen Lyrikband, der bereits im März in den Verkauf ging. Der Erlös geht wie beim Buch vollständig an die Obdachlosenhilfe der Berliner Stadtmission.

    Wegen des hohen sozialen Engagements wurde von der HMDK die beteiligte Studierendengruppe für den Landeslehrpreis des Landes Baden-Württemberg 2021 (Sonderpreis „Herausragendes studentisches Engagement“) vorgeschlagen.

    Teaser #Lockdownlyrik – Hörbuch, Trabantenverlag

    KulturDialoge


    INTERAKTIV: STUDIERENDE DER HMDK & BEWOHNER*INNEN DES HAUSES ST. MONIKA, CARITAS STUTTGART


    „Kultur ist mehr als Unterhaltung. Das Erleben von Kunst und Kultur ist elementares Bedürfnis des Menschen. Kultur ist ein Bindeglied zwischen verschiedenen sozialen Milieus, ermöglicht Teilhabe, stärkt den Dialog zwischen uns Menschen und fördert den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft.“1

    Für die Präsentation von Kunst und Kultur gibt es bereits eine Fülle von Formaten. Auch der digitale Raum eröffnet vielfältige Möglichkeiten für neue Formen der Darbietung von Kunst und Kultur, die auch eine Interaktion zwischen Künstler*innen und Publikum ermöglichen. Insbesondere in der aktuellen Situation können Online-Konzerte wie die „KulturDialoge“ in Seniorenheimen dazu beitragen, dass Institutionen sich nach außen öffnen und den Bewohner*innen das Gefühl von Isoliertsein  nehmen. Gleichzeitig bieten die „KulturDialoge“ den Studierenden die so wichtigen regelmäßigen Auftrittssituationen  vor Publikum.

    Die „KulturDialoge“ sind ein interaktives Konzert-Format: Sie verbinden Musik bzw. Darstellende Kunst mit Gesprächen zwischen Künstler*innen und Publikum. Die Konzerte werden im regelmäßigen Turnus live über das Internet in das Seniorenheim Haus St. Monika, Altenhilfe, Caritasverband für Stuttgart e.V. übertragen. Dabei spielt neben der künstlerischen Darbietung auch der Austausch eine wichtige Rolle.
    Eine Veranstaltung des KulturDialogs besteht in einem ca. 20-minütigen Auftritt (Konzert, Rezitation etc.) mit kunstvermittelnden Anteilen, beispielsweise präsentieren die Studierenden kurze, persönliche Anmoderationen der gespielten Werke oder beziehen aktivierende oder partizipative Elementen ein. Das Konzert wird als Livestreaming über Youtube präsentiert. Anschließend können sich die Studierende und die Senior*innen  via Zoom über die aufgeführten Werke, über ihre Lieblingsmusik oder auch über andere Themen austauschen – ganz nach den Wünschen der Beteiligten.
    Wir möchten auf diese Weise ein Konzept der Hochschule für Musik Hamburg adaptieren, das dort in ähnlicher Weise schon seit einem Jahr erfolgreich läuft.


    „Die KulturDialoge gewinnen immer mehr an Bekanntheit und Beliebtheit unter unseren Bewohner*innen. So gibt es fünf Senior*innen, welche jede Woche mit dabei sind, als auch immer wieder neu interessierte Zuhörer*innen. Die Zuhörer*innenanzahl variiert – ja nach zur Verfügung stehenden Raum - zwischen 10 bis 17 Teilnehmer*innen. (Mehr sind aufgrund der Abstandsgebote momentan nicht möglich.) Dass den Senior*innen dieses Angebot viel Freude bereitet zeichnet sich nicht nur an der regelmäßigen Teilnahme aus, sondern auch an dem Schickmachen oder dem Lächeln auf ihren Gesichtern, wenn ich sie zu einem weiteren KulturDialog einlade. Besonders alte Stücke, mit welchen sie viele Erinnerungen verbinden, berühren die Senior*innen sehr. So wurde bei „yesterday“ von den Beatles bereits bei der Ankündigung des Stückes total euphorisch Beifall geklatscht. Mit den digitalen Gesprächen konnten einige Bewohner*innen zu Beginn nicht so viel anfangen, aber das klappt von Mal zu Mal immer besser. Während wir uns zu Beginn vor allem über die Musik oder die Instrumente austauschten, gab es inzwischen auch schon Gespräche, in denen die Bewohner*innen mit den Studierenden über Südtirol sprachen oder von ihrer ehemaligen Arbeitsstelle erzählten. Alles in allem wird das digitale Angebot von unseren betagten Bewohner*innen sehr gut angenommen und sie sind dankbar über die „lebensbejahenden“ Konzerte. Auch wenn das digitale Konzept keine realen Begegnungen ersetzt, entdecken die Zuhörer*innen auch die Vorteile des digitalen Konzertes: So ist es uns beispielsweise möglich einen viel näheren Blick auf die Pianist*innen zu erlangen, als in einem echten Konzert. Viele der Zuschauenden sind begeistert von der filigranen und professionellen Ausführung der jungen Studierenden. Zudem finden die Zuhörer*innen auch großen Gefallen an der informativen als auch lockeren Moderation der Studierenden“.
    (Linda Bader, Sozialpädagogin der Begegnungsstätte und Projektorganisation der KulturDialoge im Haus St. Monika, 13.07.2021)


    Listening Talk – Höranalyse in 5 min


    Seit Beginn der Corona-Semester finden höranalytische Kurzreferate in meinem Unterricht online statt, d.h. am Bildschirm mit Mikrophon und Kopfhörer. Die technischen Herausforderungen für den Vortragenden sind damit erheblich gestiegen; gleichzeitig liegt es umso näher, aus dem Vortrag vollends ein Video zu erstellen und es dann auch anderen zur Verfügung zu stellen. Das Ziel des höranalytischen Vortrags – mit oder ohne Corona – bleibt dabei dasselbe: Ein Werk oder einen Werkausschnitt soll unter einem bestimmten Aspekt („Leitfrage“) durch moderiertes Vorspielen von exemplarischen Musikbeispielen einem Publikum oder einer Schulklasse nähergebracht werden.
    Das weit verbreitete Vortragsformat des „Lightning Talks“ sieht vor, dass eine Präsentation aus 15 Folien besteht, die nach je 20 Sekunden wechseln; so entsteht ein fünfminütiger, inhaltlich gestraffter Kurzvortrag. In unserem – höranalytischen – Falle ist so das Format des „Listening Talks“ entstanden. Viel Spaß beim Erkunden!

    Cordula Pätzold

    Der Saal ist niemals leer


    Als Künstler*innen sind wir es gewohnt, uns an gesellschaftliche Gegebenheiten und Rahmenbedingungen anzupassen. Oft heißt das jedoch für uns, dass wir, um experimentieren zu können, vertraute Bahnen und oftmals auch die eigene Komfortzone verlassen müssen. Herausforderungen können zum Beispiel darin bestehen, dass wir uns mit der Bespielung und den damit verbundenen technischen Anforderungen einer Website auseinandersetzen, unsere Kompositions- und Wahrnehmnungsgewohnheiten überdenken und erweitern und uns auf neue Formate der Präsentation einlassen müssen. Das STUDIO NEUE MUSIK hat sich letztes Jahr diesen Herausforderungen gestellt und anstatt der gewohnten zwei werk_statt_festivals ein web_statt_festival (dieses wurde nur auf einer Website präsentiert) und ein work_statt_festival (Konzert mit Livestreaming) realisiert. Um über die Erfahrungen mit diesen neuen Formaten in Austausch zu kommen und über deren Vorzüge und auch Nachteile zu reflektieren, werden im Folgenden elf Personen zu Wort kommen, die entweder als Mitwirkende oder Zuhörende, aktiv beteiligt waren.

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    Neu: Familienzimmer in Raum 10.09!


    Auf Initiative der Gleichstellungsbeauftragten

    Damit Kinder und Betreuungspersonen von Hochschulangehörigen nicht vor der Hochschule frieren müssen wurde eine provisorische Lösung für das Wintersemester gefunden:
    Prof. Friedrich Platz hat netterweise seinen Raum dafür zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!
    Im Anschluss soll eine Dauerlösung in einem noch geeigneteren Raum etabliert werden.

    Online-Symposium Instrumentalpädagogik


    hAPPy E-Learning? Perspektiven auf Digitalität im Instrumental- und Gesangsunterricht


    Das Symposium der HMDK, das traditionell den Auftakt zum Stuttgarter Musikfest für Kin-der und Jugendliche bildet, fand aufgrund der Pandemie am 14.11. erstmalig online statt. Mit gut 130 Teilnehmenden – darunter Studierende, Gesangs- und Instrumentallehrer*innen sowie Fachkolleg*nnen aus ganz Deutschland – fiel die Resonanz sehr erfreulich aus.
    Ein wichtiges Ziel der Veranstaltung war die Verknüpfung von Perspektiven musikpädagogi-scher Forschung mit konkreten Impulsen aus den Fachdidaktiken und aus der Unterrichts-praxis. Die Beiträge, u.a. zum Umgang mit digitalen und analogen ‚Dingen‘ im Unterricht, zum Musiklernen mit Online-Tutorials sowie zu den unterschiedlichen Erfahrungen beim Fernunterricht, zum Umgang mit Apps und zur Bedeutung etablierter musikpädagogischer Konzepte in Zeiten der Digitalisierung boten ebenso wie die Diskussionsrunden vielfältige Anlässe, die Erfahrungen im Umgang mit digitalen Medien im Instrumental- und Gesangs-unterricht revue passieren zu lassen und gemeinsam über ihre Bedeutung für die Zukunft nachzudenken.

    Idee und Konzeption: Prof. Dr. Michael Göllner, Prof. Ulrike Wohlwender, Prof. Klaus Dreher
    Flyer

    Schlagzeug-Wettbewerbe digital


    Seit Beginn der Corona-Pandemie ist auch die Durchführung internationaler Musikwettbewerbe weitgehend eingestellt worden.
    Trotzdem haben unter diesen unerfreulichen Umständen die Verantwortlichen zweier renommierter Schlagzeug-Wettbewerbe, des International Brass & Percussion Competition 2020 Jeju, Südkorea, sowie des TROMP-Wettbewerb 2020 in Eindhoven, Niederlande, entschieden, ihre Veranstaltungen „Online“ durchzuführen – ohne leibhaftige Präsenz der Teilnehmer.
    Die Qualifikationsrunden fanden per Video im Sommer jeweils nichtöffentlich statt; die Onlinerunden wurden im Herbst mit Video-Einsendungen und (beim Tromp-Wettbewerb) mit Live-Stream-Runden abgehalten.
    Dementsprechend mussten auch die eingeladenen Teilnehmer*innen aus Stuttgart jedes einzusendende Stück aufnehmen und schicken. Die umfangreiche aufwändige technische Realisierung von ca. 20 einzelnen Stücken fand über das Tonstudio der HMDK und unter Mithilfe und Unterstützung vieler Kommiliton*innen statt. Ein riesengroßer Dank für die hervorragende Qualität der vielen einzelnen Aufnahmen gebührt unserem Kollegen Igor Stepanov.

    Dabei schnitten die Stuttgarter Bewerber*innen wie folgt ab:
    Jiyeon Kim, Studentin im Studiengang Konzertexamen Klassisches Schlagzeug an der HMDK Stuttgart (Klasse Prof. Marta Klimasara) hat beim Wettbewerb International Brass & Percussion Competition 2020 Jeju, Südkorea den 2. Preis gewonnen. Ein erster Preis wurde nicht vergeben.

    Nozomi Hiwatashi, Studentin im Studiengang Konzertexamen Klassisches Schlagzeug an der HMDK Stuttgart (Klasse Prof. Marta Klimasara und Prof. Klaus Dreher) hat beim TROMP-Wettbewerb 2020 in Eindhoven, Niederlande, den 2. Preis gewonnen. Außerdem erhielt sie den Sonderpreis Willem-Vos-Award für die beste Interpretation eines niederländischen Stückes. Den 1. und den 3. Preis des Wettbewerbs, für den etwa achtzig SchlagzeugerInnen aus 19 Ländern angemeldet waren, erhielten Kandidaten aus Portugal und Taiwan. In das Teilnehmerfeld der ersten Runde mit 27 Kandidaten waren aus der Stuttgarter Schlagzeugklasse auch Diego Casado, Tamara Kurkiewicz und Jiyeon Kim eingeladen.

    Prof. Marta Klimasara, Prof. Klaus Dreher (Schlagzeugklasse)

    Ideenwettbewerb „Ideen im Turm“


    Das Finale des 1. Ideenwettbewerbs „Ideen im Turm“ der HMDK Stuttgart fand am 7. Dezember an der Hochschule statt.

    Wir waren begeistert von der Kreativität und Vielfältigkeit der eingereichten Ideen und Präsentationen. Nach den 25 eingereichten Bewerbungen wurden sieben spannende Ideen von den Studierenden im Finale vorgestellt!

    Hier nun die Preisträger*innen und Finalist*innen des 1. Ideenwettbewerbs „Ideen im Turm“ der HMDK Stuttgart!

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    BACH verbindet!


    Open Opera Ukraine präsentiert zusammen mit der Nationalen Peter Tschaikowski-Musikakademie der Ukraine (NMAU Peter Tschaikowskis) sowie mit der HMDK Stuttgart ein gemeinsames deutsch-ukrainisches Kunst- und Bildungsprojekt „BACH verbindet!“. 

    Die jungen ukrainischen Musiker sowie ihre ukrainischen und deutschen Kuratoren haben sich mit dem Ziel zusammenzuschließen, an einem Programm aus Werken von Johann Sebastian Bach, und zwar an Konzerten für vier, drei und zwei Cembalos mit Orchester, zu arbeiten.
    Zu den Kuratoren des Programms gehören Jörg Halubek – ein deutscher Dirigent, Organist und Cembalist, auch Professor an der HMDK Stuttgart, Prof. Christine Busch, Barockvioline und Anderson Fiorelli, Barockcello, beide HMDK Stuttgart, Ihor Andrievski – Geiger, Dirigent, Volkskünstler der Ukraine, Leiter des Studentenkammerorchesters, Professor am Lehrstuhl für Violine der NMAU Peter Tschaikowskis, Olga Shadrina-Lychak – Cembalistin, Preisträgerin und Gewinnerin internationaler Wettbewerbe, Stipendiatin französischer Regierung, Dozentin und Leiterin des Lehrstuhls für Alte Musik der NMAU Peter Tschaikowskis.

    Open Opera Ukraine schlug eine innovative experimentelle Form für Gestaltung von Proben und Ausbildung – Dual Coaching – vor, d.h. eine Kombination aus gewöhnlichen Offline Proben des studentischen Kammerorchesters der Musikakademie sowie aus Online-Konsultationen seitens von vier Fachexperten für Barockkunstinterpretation, Professoren der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart mit Jörg Halubek an der Spitze. Zu Vermittlern dieses Vorganges sind Instrumentalisten der Open Opera Ukraine zu werden, die im Bereich der Arbeit am Barockrepertoire erfahren sind.

    Die Ergebnisse eigener Arbeit haben die Projektteilnehmer am 7. November in der Großen Halle der NMAU Peter Tschaikowskis während eines Online zu übertragenden Konzertes zu zeigen.  

    Dank der Finanzunterstützung durch die Ukrainische Kulturstiftung ist der Zugang zum Online-Konzert unter einer Voranmeldung frei.    › http://tiny.cc/sqqrsz

    Für Musiker in der ganzen Welt stellen die Werke von Johann Sebastian Bach eine universelle Übungsbasis, Stufen zum Professionalismus und gleichzeitig ein Maß an Meisterschaft dar. Für die Deutschen ist die Musik von Bach dazu noch einer musikalischen Muttersprache ähnlich. Heutzutage aber können unter Bedingungen begrenzter Direktkommunikation, Steigerung des Misstrauens in den Beziehungen zwischen Menschen und Gemeinschaften gerade die Musik, gemeinsame Anstrengungen sowie Erfahrungsaustausch beim deren Erkennen zur wirksamen Verbindungsgrundlage eindeutig werden. Für die jungen ukrainischen Musiker bedeutet die Beteiligung an diesem Projekt auch eine gute Gelegenheit für ständige und qualitätsmäßige Ausbildung im Beruf, für berufliche Vorwärtsbewegung, für Beherrschung der Besonderheiten des Musikstils des Barocks sowie der Musik von J.S.Bach in der Vorführung der musikalischen Muttersprachler.

    Das Projekt wird durch das Partnerschaftsprogramm „Kultur für Veränderungen“ der Ukrainischen Kulturstiftung sowie durch das Programm „MEET UP! Deutsch-ukrainische Jugendbegegnungen“ der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ) unterstützt und befördert.

    Interview mit Jörg Halubek    › Facebook Event    › www.openopera.com.ua    › www.facebook.com/OpenOperaUkraine  
    › „Kultur für Veränderungen“ – Ukrainische Kulturstiftung

    Ins Leben gelaufen – Peter Heilbut zum 100. Geburtstag


    Ein sechsteiliges Video-Portrait des Ludwig van Beethoven Instituts der mdw Wien

    Am 13. April 2020 wäre Peter Heilbut 100 Jahre geworden. Sein Name ist im Bereich der Klavierdidaktik omnipräsent, war er doch ausschlaggebend für den wichtigsten Richtungswechsel in der deutschsprachigen Klavierpädagogik seit dem Zweiten Weltkrieg. Seine Publikationen im Bereich des frühinstrumentalen Klavierunterrichts, seine pädagogischen Impulse zum Komponieren mit Kindern sowie zur Thematik des Gruppenunterrichts, aber auch Unterrichtskonzepte zur Integration von Improvisation im Klavierunterricht sind nur einige Aspekte, deren Etablierung im deutschsprachigen Klavierdidaktik-Diskurs er maßgeblich geprägt hat.
    Der 75. Jahrestag der Befreiung des KZ Sachsenhausen gibt auch Anlass, seiner zu gedenken: Peter Heilbut wurde in dieses Lager verschleppt und am 21. April 1945 zusammen mit 33.000 anderen Häftlingen auf einen Todesmarsch geschickt, der für ihn allerdings den Weg in die Freiheit bedeuten sollte. In seinem Erinnerungsbericht „Meilensteine – Gestapohaft in Dresden, KZ Sachsenhausen, Todesmarsch (1943–1945)“ gibt er einen sehr persönlichen Einblick in dieses dunkle Kapitel seines Lebens.
    Der kreativen Kraft, die Heilbut aus diesem wahrhaftigen „Ins Leben Laufen“ für sein klavierdidaktisches Lebenswerk geschöpft hat, ist diese filmische Portrait-Serie gewidmet.

    Konzept:
    Prof. Elisabeth Aigner-Monarth – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
    Prof. Ulrike Wohlwender – Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart
    Mitarbeit: Daniela Fheodoroff, Gisela Jöbstl, Barbara Sattler

    Auf YouTube:

    Gesten


    Zehn Seiten für Klavier von Jan Kopp

    Die Sammlung „Gesten. Zehn Seiten für Klavier“ entstanden von März bis Mai 2020 – also in einer Zeit, in der öffentliche Veranstaltungen und damit auch Konzerte aus Gründen des Seuchenschutzes plötzlich nicht mehr möglich waren. Möglich war es jedoch weiterhin, selbst Musik zu machen. Warum also nicht die Zeit des ausgefallenen Konzert- oder Opernbesuchs spielend am Klavier verbringen, ein neues Stück üben und es sich und seinen Nächsten vortragen?
    Die „Zehn Seiten“ laden dazu ein, das Klavier auf zehn Partiturseiten von zehn verschiedenen Seiten aus zu entdecken. Die Stücke sind kurz, von unterschiedlicher Schwierigkeit und jeweils aus einer pianistischen Geste heraus entwickelt. Sie folgen dabei keiner Systematik, sondern der Neugier, welcher Blick auf das Instrument sich nach dem nächsten Seitenwechsel bietet.

    zwei Klavierstücke aus „Gesten“ von Jan Kopp

    www.jan-kopp.de

    Fangen


    Komposition von Jan Kopp – für zwei Klaviere online

    Diese kurze Komposition entsatnd im Mai 2020 auf Anregung der namhaften Bonner Pianistin Susanne Kessel (Susanne Kessel | 250 piano pieces for Beethoven) und wird von deren Klavierschüler*innen seither rege gespielt.

    Susanne Kessel | 250 piano pieces for Beethoven

    Lightning Talks


    Beethoven 2020: Höranalyse-Präsentationen internationaler Studierender von Dr. Cordula Pätzold

    Um ein Musikstück primär über das Hören einem Konzertpublikum oder einer Schulklasse verständlich zu machen – also ohne Blick auf den Notentext, bedarf es einer Mischung von Hörbeispielen, Erklärungen, vereinfachten Hörbeispielen und ggf. Transkriptions- und Nachsing-Aufgaben. Im Corona-Semester haben sich Studierende verschiedener Länder und Kulturkreise dieser Herausforderung in interaktiven Präsentationen gestellt. Beethoven, Xenakis, Bach ... – einige Einblicke aus dem Online-Unterricht von Dr. Cordula Pätzold. Das Video ist entstanden im Rahmen der Digital Summer School 2020 des Hochschulforums Digitalisierung des Stifterverbands.

    auf YouTube: Beethoven 2020: Höranalyse-Präsentationen internationaler Studierender