Corona-Podcast

    Das Sprechen als dialogischer Vorgang braucht ein Gegenüber. Wie geht es Student*innen der Sprechkunst am Institut für Kommunikationspädagogik in der weitgehenden Isolation? Wenn die Kommilitonen fern sind und der Unterricht überwiegend digital erfolgt? Welche Themen bewegen sie, welche Hoffnungen und welche Sorgen?

    Studierende des Instituts für Sprechkunst und Kommunikationpädagogik haben den Versuch unternommen, die Isolation zu überwinden. Sie schlossen ihr Mikrofon an oder sprachen Texte in ihr Smartphone. Texte, Ideen und Gedanken zur gegenwärtigen Situation. Nicht mit dem Anspruch auf beste Tonstudioqualität, sondern nach den gegebenen Möglichkeiten. So bastelten manche aus einer Damenstrumpfhose und einem Drahtbügel einen effektiven „Popschutz“, um die Plosivlaute abzuschwächen. Vogelgezwitscher oder Straßenlärm hingegen dürfen sein.

    Entstanden sind Gedichte und ein Film, in Arbeit ist ein Hörfunkfeature.

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    Verlassenheit / Georg Trakl
    Ildikó Fillies
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    Feature
    Piet Gampert, Lotta Dewenter und Dominik Eisele
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    cat hysteria
    Ian Stahl und Josephine Hochbruck
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    Impro-Ping-Pong
    Steffen Reichelt und Elisa Flöß
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    Briefe aus dem Gefängnis / Rosa Luxemburg
    Ulrike Schulze und Ole Zender
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    Die neue Pest – eine Collage
    Piet Gampert und andere
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    Gedichte
    Lotta Dewenter
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    indoor people
    von Pauline Jung (Musik) und Josephine Hochbruck (Stimme, Text & Video)

    In „indoor people“ setzen sich die Musikerin Pauline Jung und die Sprechkünstlerin Josephine Hochbruck mit dem Thema „social distancing“ außeinander. Was macht das mit mir, wenn ich drinnen bleiben muss? Werden wir jetzt alle zu Hauskatzen? In der Quarantäne schrieb Hochbruck ein Gedicht, sendete eine Aufnahme an Jung und daraus wurde dieses Video.